Volleyball-Reserven des Werdener Turnerbundes mit widersprüchlichen Gefühlen
Überragender Auftritt

Gegen den Favoriten aus Voerde waren die 2. Herren des WTB zu nervös. 
Foto: Gohl
  • Gegen den Favoriten aus Voerde waren die 2. Herren des WTB zu nervös.
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  • hochgeladen von Daniel Henschke

Nur die Zweitvertretungen WTB-Volleyballer mussten ans Netz und zeigten zwei völlig verschiedene Gesichter. Den Damen fehlte nur wenig, die Herren waren zu verkrampft.

WTB 2. Herren gegen TV Voerde II 0:3
Die Zweitvertretung der Herren hatten sich die 0:3-Niederlage gegen den TV Voerde durch ein verkrampftes Auftreten selbst zuzuschreiben. Gegen den Zweitplatzierten im Tableau hätte es eigentlich keinen Grund für Nervenflattern geben müssen. Dennoch hielt der Turnerbund nur im zweiten Satz mit 24:26 unbekümmert mit. Ansonsten konnten die Werdener ihre merkwürdige Anspannung nicht ablegen und so dem Favoriten kein Paroli bieten. Der WTB steckte eine glatte Niederlage ein und hat nun mit dem Verfolger aus Osterfeld einen Kontrahenten direkt im Nacken sitzen.

Eines der besten Saisonspiele

WTB 2. Damen gegen TV Jahn Hiesfeld 2:3
Trainer Sven Heimeshoff sprach von einem überragenden Auftritt seiner Schützlinge und von einem der besten Saisonspiele. Die WTB-Akteurinnen hatten gegen die in der Tabelle besser postierte Konkurrenz aus Hiesfeld ein kämpferisches Sahnestück abgeliefert. Zunächst begann der WTB mit einer 13:6-Führung stark, ehe es den ersten Hänger in der Annahme gab. Die gefürchtete Aufschlagstärke von Jamie Riotte sicherte jedoch den 25:23-Satzgewinn. Die Nachlässigkeiten in der Annahme setzten sich jedoch weiter fort, sodass der Favorit den Rückstand zur eigenen Führung drehen konnte. Der vierte Abschnitt war dann von beiden Teams der beste Durchgang überhaupt. Lange Ballwechsel und überragende Abwehraktionen auf beiden Seiten schufen einen hochdramatischen Krimi. Das blendend aufgelegte WTB-Duo Riotte und Mohnhaupt an der Netzkante entschied das Geschehen für die eigenen Farben mit dem 27:25-Ausgleich. Doch im entscheidenden Tie-Break war beim 8:15 schnell die Luft raus. Dennoch war Trainer Heimeshoff ob des Punktgewinns sehr zufrieden. Für ihn war diese Leistung eine Bestätigung dafür, dass man sich auch vor den in der Tabelle höher platzierten Teams nicht verstecken muss.

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