Gedenkkonzert an die Toten der 11. September der Jahre 1944 und 2001

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GE. Der 11. September ist für die Jüdische Gemeinde in Gelsenkirchen gleich zweifach ein wichtiger Gedenktag.

Am 11. September 1944 um 18 Uhr abends wurde die Gelsenberg AG, in der die jüdischen Zwangsarbeiterinnen auf dem Gelände der Gelsenberg AG arbeiten mussten, bombardiert und im Zuge der Zerstörung des Werkes kamen circa 151 Frauen und Mädchen ums Leben. Am 11. September 2001 wurden in den Twin Towers in New York tausende Menschen Opfer eines terroristischen Anschlags.
„Wir wollen gemeinsam mit allen Besuchern am Sonntag, den 11. September 2011 der Opfer der Unmenschlichkeit in Gelsenkirchen 1944 und in New York 2001 gedenken“, erklärt die Vorsitzende der Jüdischen Gemeinde Judith Neuwald-Tasbach.
Dazu finden um 11 Uhr an der Gedenkstätte auf dem Horster Südfriedhof eine kurze Gedenkzeremonie mit dem Gebet für die Trauernden und anschließend um 12.15 Uhr im Gemeindesaal der Neuen Synagoge in der Georgstraße 2 das Gedenkkonzert in Memoriam der Seelen des 11. September statt.
Der renommierte Solocellist Mirel Iancovici spielt gemeinsam mit seinem Celloensemble „I Multicelli“ neben Werken von Mozart, Bruch, Ravel und Barber auch Kompositionen der zeitgenössischen Komponisten Meira Warshauer und John Tavener. Die junge Gladbecker Cellistin Felicia Hamza, Meisterschülerin bei Mirel Iancovici an der Maastrichter Hochschule für Musik, wirkt als Solistin mit.
Der Eintritt ist frei. Die Gemeinde freut sich über eine Spende zugunsten der Kinder- und Kulturarbeit.
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