Hilfsangebot für Gladbecker Senioren
Malteser und Stadt starten neues "Besuchsprojekt"

Werben gemeinsam (von links nach rechts) für das neue Besuchsprojekt von MHD und Stadt Gladbeck: Rainer Prittwitz (Stadtbeauftragter der Malteser), Sabine Prittwitz (Projektkoordinatorin bei den Maltesern), Reingard Ruch (Leiterin der Abteilung „Senioren und Gesundheit), Stephanie Janus (Sachgebietsleitung „Büro für Senioren, Behinderte und Freiwilliges Engagement“), Edith Kerkhoff (ehrenamtliche „Lotsin“ der Malteser), Thomas Andres (Leiter des Amtes für „Soziales und Wohnen“ sowie Bürgermeisterin Bettina Weist. | Foto: Stadt Gladbeck
  • Werben gemeinsam (von links nach rechts) für das neue Besuchsprojekt von MHD und Stadt Gladbeck: Rainer Prittwitz (Stadtbeauftragter der Malteser), Sabine Prittwitz (Projektkoordinatorin bei den Maltesern), Reingard Ruch (Leiterin der Abteilung „Senioren und Gesundheit), Stephanie Janus (Sachgebietsleitung „Büro für Senioren, Behinderte und Freiwilliges Engagement“), Edith Kerkhoff (ehrenamtliche „Lotsin“ der Malteser), Thomas Andres (Leiter des Amtes für „Soziales und Wohnen“ sowie Bürgermeisterin Bettina Weist.
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Für Bürgermeisterin Bettina Weist steht fest: „In Gladbeck sollte niemand allein sein, in unserer Stadt soll sich niemand einsam fühlen. Dies gilt vor allem für ältere Menschen.“ Deshalb wurde nun gemeinsam mit dem Malteser Hilfsdienst das Besuchsprojekt „Miteinander – Füreinander in Gladbeck“ ins Leben gerufen.

„Unsere ehrenamtlichen Lotsinnen und Lotsen besuchen im Rahmen des Projektes Senior:innen zuhause, in ihrem vertrauten Umfeld, um mit ihnen ins Gespräch zu kommen und herauszufinden, welche Unterstützung benötigt wird“, erläutert Sabine Prittwitz, Projektkoordinatorin bei den Maltesern.

Dabei informieren die Ehrenamtlichen über Freizeitaktivitäten und gesellige Treffen oder vermitteln Gesprächspartner:innen. Außerdem helfen sie auch bei der Beauftragung eines Pflegedienstes oder hauswirtschaftlicher Hilfen. Wird staatliche Unterstützung benötigt, stehen sie beim Ausfüllen der Anträge zur Seite oder begleiten ältere Menschen zu den Behörden, um Hemmschwellen abzubauen.

Telefonische Beratung ist auch möglich

„Eine Beratung am Telefon oder an einem anderen Ort ist auch möglich, wenn ein Besuch in der eigenen Wohnung nicht erwünscht ist“, ergänzt Rainer Prittwitz, Stadtbeauftragter der Malteser.
Das Projekt wird im Rahmen des „Berichtes zur Lebenslage und zur Zukunft der älteren Generation in Gladbeck“ umgesetzt, der im letzten Jahr fertiggestellt wurde. Es gibt in Gladbeck bereits ein breit aufgestelltes Angebot verschiedenster Akteur:innen für Senior:innen, doch bisher werden damit nicht alle Menschen erreicht. „Deshalb möchten wir mit diesem Angebot gezielt auf sie zugehen und ihnen die für sie passenden Möglichkeiten aufzeigen“, so Bürgermeisterin Bettina Weist.

Aktuell wendet sich Bürgermeisterin Bettina Weist mit einem Brief an Personen und Institutionen, die beruflich mit Senior:innen in Kontakt kommen, wie zum Beispiel Pflegedienste, Apotheken, Arztpraxen etc. Darin bittet sie darum, ältere Menschen auf das Projekt aufmerksam zu machen und dafür mittels Flyern und Plakaten zu werben.

Weitere Informationen erhalten Interessierte beim Malteser Hilfsdienst unter Tel. 02043-5816054 beziehungsweise per E-Mail an info.gladbeck@malteser.org.

Autor:

Uwe Rath aus Gladbeck

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