Gedanklichen Bummel durch Goch - Bürgermeister führte die Gäste des Unternehmerfrühstücks durch seine Stadt

Bürgermeister Ulrich Knickrehm freute sich über knapp 80 interessierte Gäste beim Unternehmerfrühstück mit der Kreis-WfG im Nierswalder Landhaus.
  • Bürgermeister Ulrich Knickrehm freute sich über knapp 80 interessierte Gäste beim Unternehmerfrühstück mit der Kreis-WfG im Nierswalder Landhaus.
  • hochgeladen von Christian Schmithuysen

Vom Nierswalder Landhaus in die Gocher Innenstadt. So könnte man den Weg beschreiben, zu dem Ulrich Knickrehm die fast 80 Gäste dieses Unternehmerfrühstücks mit der Wirtschaftsförderung Kreis Kleve einlud.

GOCH. „Lassen Sie uns gemeinsam einen Spaziergang über die Brückenstraße, über die Bahnhofstraße machen, lassen Sie uns die Voßstraße als Fußgängerzone erleben und sehen wir uns die Veränderungen am Blumenplatz an. Es passiert unglaublich viel“, so der erste Gocher Bürger. Knickrehm habe so viel Bautätigkeit wie zur Stunde in den letzten 50 Jahren nicht erlebt. „Hier investieren Gocher für Goch“, betonte Knickrehm und rundete seine Begeisterung ab mit seinem persönlichen Blick „in die Fußgängerzone, in der sich tagtäglich viele Menschen bewegen“.
Gut 30 Minuten lang sprudelte es an diesem Morgen aus Ulrich Knickrehm nur so heraus. Und er wünschte sich auch, dass der Rat Gelder für ein „Stadtmarketing aus einem Guß“ bewilligen möge. Die Zusammenarbeit mit dem Werbering sei ihm eminent wichtig. Stichworte wie Stadtverschönerung seien Themen der Zukunft, an die er selbst allerdings fest glaube.
Der Bürgermeister wies zudem auf die 51 Hektar Gewerbeflächen hin, die man zusammen mit der Gemeinde Weeze auf der Expo Real in München anbieten könne. Insbesondere die entstehenden Arbeitsplätze seien ihm wichtig, damit junge Menschen vor Ort eine auch wirtschaftlich interessante Zukunft fänden.
Hier setzte auch Hans-Josef Kuypers an, Geschäftsführer der Wirtschaftsförderung Kreis Kleve. „Im Kreisgebiet gebe es eine derartige, zum Kauf bereitstehende Flächengröße für Investoren lediglich in Goch. Dies biete ungeahnte Chancen für den Standort“. Dass die Region längst in den Fokus großflächiger Investoren gerückt sei, das lasse sich aus Nachfragen von über 100 Hektar Gewerbegrund im Jahr 2018 ableiten.

Ideen finden ihr Zuhause

Die Kreis-Wirtschaftsförderung brachte an diesem Morgen ihre Freude darüber zum Ausdruck, dass man auf der nächsten Trans-Log-Intermodal, der fürs Frühjahr terminierten Logistikmesse im Wunderland Kalkar, nach der Zusammenarbeit mit Mercedes Herbrand und Wolters Nutzfahrzeuge nun mit der GOFA Gocher Fahrzeugbau zusammenarbeiten werde. Das Jahresprogramm „Gründerland Kreis Kleve – Ideen finden ihr Zuhause“ (gestartet bei Mercedes Daniels in Goch) habe in den letzten Wochen seine Erfolgsspur gefunden.
Frank Wöbbeking, der Hauptreferent des Morgens, erwies sich einmal mehr als absoluter Kenner der Social Media-Themen. Er schilderte den Gästen die Übergangsphase vom Print- ins Online-Zeitalter. „Mediennutzung ist keine Frage des Alters, sondern der Interessen“, betonte der Agenturchef aus Kleve. Man sei nie zu alt für Social Media, behauptete Wöbbeking, der den anwesenden Firmenchefs riet, ihre Zielgruppe genau einzugrenzen, Zuständigkeiten im Unternehmen festzulegen und Inhalte zu planen. Mit dem Wunsch des Referenten auf „viele erfolgreiche Posts und besonders viele Follower“ setzte der Applaus der Gäste für einen überzeugenden Vortrag ein.

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