Oldtimer im Sparkassen-Karree: Kleinlaster der Nachkriegszeit

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Oldtimer-Freunde kommen vom 19. Februar bis 20. März während der Geschäftsöffnungszeiten (montags bis freitags von 9 bis 18.30 Uhr und samstags von 10 bis 14 Uhr) im Hagener Sparkassen-Karree voll auf ihre Kosten.

In der Zeit des frühen Wirtschaftswunders war der Bedarf der Menschen im zerstörten Deutschland an Gütern und Dienstleistungen aller Art sehr groß. Aber die Handwerker und Gewerbetreibenden, die Lebensmittel- und Viehhändler, hatten kein Fahrzeug, um ihre Ware zum Kunden zu transportieren. Was die Wehrmacht nicht eingezogen hatte, wurde in den Wirren der letzten Kriegstage zerstört. Übrig blieben nur leistungsschwache Vorkriegsfahrzeuge und das, was die Alliierten aus ihren Beständen aussonderten. Diese dringend benötigten Kleinlastwagen produzierten dann Hersteller wie Vidal mit dem Dreirad Tempo Hanseat und dem Tempo Matador, Ford mit dem FK 1000/1250, DKW mit dem F 89 Schnelllaster, Goliath mit den Dreirädern GD 750 und Goli und dem Express 1100,
Manderbach, Gutbrod und das Volkswagenwerk mit dem legendären Bulli. Von diesen Fahrzeugen haben jeweils nur noch wenige überlebt, da sie nach ihrem Arbeitsleben dann oft verschrottet wurden, weil die Nachfolger immer komfortabler und leistungsstärker wurden. In der Ausstellung gibt es einen Querschnitt der Fahrzeuge, die in den 50’er Jahren auf unseren Straßen fuhren.

Detaillierte Informationen im Vortrag

Wer nicht nur die liebevoll restaurierten Fahrzeuge bestaunen möchte, sondern auch an detaillierten Informationen zu den Ausstellungsstücken interessiert ist, sollte sich als Termin den Mittwoch, 12. März, 18.30 Uhr, in seinem Terminkalender vormerken. An diesem Abend wird Ingo Buschmann, Oldtimerexperte im Märkischen Automobil Club, viel Wissenswertes rund um die ausgestellten Fahrzeuge berichten.

Autor:

Stephan Faber aus Iserlohn

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