Alles zum Thema Nachkriegszeit

Beiträge zum Thema Nachkriegszeit

Kultur
Edith Szewczuk (rechts) mit einem von ihr entworfenen Kleid aus einer Aufführung der Mozart-Oper „Così fan tutte“ in der Ausstellung des Gerricusstifts. Annelie Sturm (links) ist ihre nächste Verwandte und bewahrt einen großen Teil der vielen Zeichnungen, Fotos und Requisiten für Edith Szewczuk auf.
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Düsseldorf-Gerresheim
Opernkostüme aus vier Jahrzehnten: Ausstellung startet heute im Gerricusstift

Heute startet in der Caféteria des Pflege- und Altenheims Gerricusstift, Gerricusstraße 11, in Düsseldorf-Gerresheim eine Ausstellung, die Opernkostüme aus fast vier Jahrzehnten zeigt. Die Kostümbildnerin Edith Szewczuk zeigt hier ihre Zeichnungen, Fotos und ein Kleid. Schon als Kleinkind hat die 96-jährige Edith Szewczuk gerne gezeichnet. Trotz der schweren Kriegs- und Nachkriegsjahre ist es ihr gelungen, ihre Leidenschaft zum Beruf zu machen: Mehr als 36 Jahre lang hat sie als...

  • Düsseldorf
  • 11.03.19
Kultur
Mehr Erfolg als 2018: "Das Wunder von Bern" wird kostenlos im Jovypark aufgeführt. Der Film von Sönke Wortmann aus dem Jahr 2003 erzählt eine Geschichte rund um die Fußball-WM 1954 und das Leben in der frühen Nachkriegszeit. Foto: Senator Film

Open-Air-Kino in Gladbeck: "Das Wunder von Bern" gewinnt

Der Film steht fest: Bei der sechsten Auflage des „Volksbank Open-Air-Kinos“ der Stadt Gladbeck am Freitag, 10. August, wird im Jovypark das „Das Wunder von Bern“ von Regisseur Sönke Wortmann auf der Leinwand laufen. Der Fußball-Film aus dem Jahr 2003 setzte sich mit einem hauchdünnen Vorsprung von drei Stimmen gegen „Ganz oder gar nicht“ durch. Der Film „Die fabelhafte Welt der Amelie“ landete mit 105 Stimmen auf dem dritten Platz. Alle Gladbeckerinnen und Gladbecker konnten sich rund zwei...

  • Gladbeck
  • 04.07.18
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Überregionales
Kurz nach dem Krieg organisierten rührige Mütter ein fröhliches Schützenfest für ihre Kinder, die sich zu diesem Anlass auch fantasievoll verkleiden konnten. Dieses Foto zeigt das Kinderschützenfest von 1951. Foto: privat

Gladbeck: Kinderfreunde der 40er Jahre gesucht

Es ist bald ein Dreivierteljahrhundert her, und doch ist die Erinnerung stark geblieben: Zwei Gladbecker Senioren denken gerne an die Kinderschützenfeste im Viertel "Im Aschebruch, Flügel- und Neustraße" kurz nach Kriegsende zurück. Nun suchen sie ihre Kinderfreunde von früher für ein fröhliches Treffen. von Oliver Borgwardt Alfred Sarnowski und Gerhard Jonuscheit waren noch kleine Dötze, als ihre Mütter mit geringen Mitteln und großem Einsatz jeden Sommer ein...

  • Gladbeck
  • 22.03.18
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Vereine + Ehrenamt
Stolz präsentieren Wilhelm Struth (links) und Walter Voigt zwei ihrer "Schätzchen" - ein rotes Loewe Lissi 1958 und ein Nora SSK 41 - vor dem Museum, das in der Turnhalle einer ehemaligen Schule beherbergt ist.
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"Ein sehr erfüllendes Hobby": Walter Voigt aus Großenbaum leitet das Radiomuseum-Duisburg

Walter Voigt aus Duisburg-Großenbaum liebt Radios aller Art. Und das seit seiner Kindheit. Und auch das "Tüfteln" an alten Geräten macht ihm Spaß. Bereits im Alter von zwölf Jahren baute er gemeinsam mit einem Freund seinen ersten Detektor, ein stromloses Empfangsgerät mit Kopfhörer. Heute ist der ehemalige Mitarbeiter der Stadtwerke Düsseldorf Leiter des Radiomuseums-Duisburg - und das ehrenamtlich und mit voller Begeisterung. Ob Nostagiker, Technikfan oder Liebhaber zeitgenössischer...

  • Duisburg
  • 16.03.18
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Kultur
Schwarze Nase, weiße Milch: Dieser Bergmann gönnt sich eine Erfrischung nach der Schicht. Solche Alltagsaufnahmen sucht das Projekt Interkultur nun in privaten Filmarchiven. Foto: LWL

Ruhrpott-Kultur: Private Filme "von früher" gesucht

Wie das Leben im Ruhrgebiet aussah, möchte das Projekt Interkultur Ruhr sichtbar machen. Dafür werden private Familienfilme zum Thema "Schmelztiegel Ruhrgebiet – Alltag schreibt Geschichte" gesucht. Bewohner der Metropole Ruhr sind aufgerufen, ihre privaten Schmalspurfilme aus den 1950er bis 80er Jahren einzureichen. Gefragt sind Filmdokumente von Einheimischen und neu Zugezogenen in dieser Zeit. Zusammengestellt werden sollen so aussagekräftige und authentische Momente, die Menschen...

  • Gladbeck
  • 06.03.18
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Kultur

Frohes Fest!

Mit dieser kleinen Weihnachtsgeschichte aus der Vorkriegszeit, die ich vor sehr langer Zeit geschrieben habe, möchte ich euch allen ein frohes Weihnachtsfest in Harmonie und Liebe wünschen https://www.youtube.com/watch?v=J-PJ18frwJw&t=26s

  • Emmerich am Rhein
  • 21.12.17
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Überregionales
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Richard Wolsing – Geschichten und Anekdoten aus Wesel

Es ist ein Büchlein mit amüsanten und kurzweiligen Erzählungen, aber auch ein Lehrbuch. Man lernt, dass eine Kindheit und Jugend ohne Fernsehen, Smartphone, PC, Barbie und X-Box auch eine spannende, glückliche Jugend sein kann. „Kurz nach Kriegsende, als Wesel und ein Großteil von Deutschland in Schutt und Asche lag, spielte sich das Leben der Kinder hauptsächlich auf der Straße ab!“, so Richard Wolsing der Autor des Buches und fährt fort: „Wir spielten auf den Trümmerflächen und in den...

  • Wesel
  • 17.11.16
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Ratgeber

Vorlesebücher für Menschen mit Demenz

Mit Zeitzeugenerinnerungen gelingt es besonders gut, ältere, pflegebedürftige Menschen in ihre Kindheit und Jugend zurückzuführen. Hier knüpfen die „Vorlesebücher für die Altenpflege“ an. Der vierte Band der Reihe„Momente des Erinnerns. Zeitzeugen erzählen von früher“ liegt nun vor. Die Zeitzeugen, die hier zu Wort kommen, entstammen den Geburtsjahrgängen 1919 bis 1947 – sie gehören also zur selben Generation wie viele der Pflegebedürftigen, die in speziellen Einrichtungen oder zu Hause betreut...

  • Bochum
  • 26.02.16
Kultur
Bis 12.Juli 2014 läuft die Ausstellung im Medienzentrum Bocholt
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DEUTSCHE SEELE UND NIEDERLÄNDISCHE GULDEN. Bocholter Ausstellung erinnert an Niederländer auf Zeit

"Rosen, Tulpen, Nelken, ich lass mich von zwei Seiten melken". Ob Karnevalslied, Nikolausfeier oder Fußballspiel - 10.000 Deutsche im Grenzgebiet von Elten, Suderwick-West und Selfkant rund um Tüddern mutierten zwischen 1949 und 1963 zu Niederländern. Auch in den Niederlanden hatte der zweite Weltkrieg verheerende Folgen. 200.000 Menschen starben, mehr als die Hälfte von ihnen jüdische Opfer. Wirtschaftlich lag das Land 1945 am Boden, 66 Prozent der Produktionskapazität war zerstört....

  • Bottrop
  • 04.07.14
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Kultur
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Oldtimer im Sparkassen-Karree: Kleinlaster der Nachkriegszeit

Oldtimer-Freunde kommen vom 19. Februar bis 20. März während der Geschäftsöffnungszeiten (montags bis freitags von 9 bis 18.30 Uhr und samstags von 10 bis 14 Uhr) im Hagener Sparkassen-Karree voll auf ihre Kosten. In der Zeit des frühen Wirtschaftswunders war der Bedarf der Menschen im zerstörten Deutschland an Gütern und Dienstleistungen aller Art sehr groß. Aber die Handwerker und Gewerbetreibenden, die Lebensmittel- und Viehhändler, hatten kein Fahrzeug, um ihre Ware zum Kunden zu...

  • Hagen
  • 19.02.14
Überregionales
Weihnachten 1932 - meine Eltern und 4 meiner großen Geschwister - später kamen noch zwei und 10 Jahre später auch ICH dazu!  :-)
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Im Familienarchiv geschnüffelt ;-)

Heute besuchte ich einmal mein "Archiv" - in Form einer recht großen Fotokiste. Was man da doch alles so findet, woran man sich kaum noch erinnert, ist schon enorm! Gibt zwar nicht viele Andenken an meine frühere Familie, aber ein paar Raritäten fand ich doch - das älteste Foto stammt aus dem Jahr 1932 - also 10 Jahre vor meiner Existenz. Hiermit stelle ich Euch also mal meine Vorgänger und MICH im "Kleinstformat" vor - dürft einmal schmunzeln über die seltsamen Gestalten! :-))

  • Arnsberg
  • 07.01.14
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Überregionales
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Meine ersten Lebensjahre in Dortmund-Ellinghausen (1951)

Es war 1951 als ich als Baby mit meinen Eltern Erwin und Lore und meiner großen Schwester Vera von Lindenhorst aus in die Baracken in die Ellinghauser Straße 88 zog. Wir hatten wenig Platz, jedoch war man damals froh, wenn man ein Dach über dem Kopf hatte. Für jedes Kind ein eigenes Zimmer, damals undenkbar und gar nicht nötig. Viele nette Familien wohnten mit uns auf diesem Gelände Schon 1955 zogen wir, wie viele Familien, von dort in die Märchensiedlung in Dortmund-Eving. Da...

  • Lünen
  • 22.08.13
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Kultur
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50er Jahre Ausstellung: "Wenn die Conny mit dem Peter"

Schnulzige Filme, bei denen die Darsteller plötzlich zu singen anfangen; Männer als Helden; Frauen, die eben diese anhimmeln, dabei noch hübsch aussehen und bei jeder auch nur kleinsten drohenden Gefahr in Ohnmacht fallen, um dann wieder von den „Helden“ gerettet zu werden - in den 50er Jahren flimmerte so manches über die Kinoleinwände, bei dem heute wahrscheinlich die meisten die schmunzelnd zuschauen würden. iserlohn. Dass die Filme von damals eher weniger Tiefe besaßen und das Bild der...

  • Hemer
  • 07.06.13
Überregionales

Schule in Kriegs- und Nachkriegszeit

Als diese Damen und Herren vor 70 Jahren eingeschult wurden, stand ihnen eine bewegte Schulzeit bevor. Nach Kriegsende wurden die Kinder wieder nach Konfessionen getrennt, die Katholiken wurden an der damaligen Weststraße unterrichtet und die Protestanten an der Wilhelmstraße. Nach der vierten Klasse wechselten viele in weiterführende Schulen, dafür kamen Flüchtlingskinder neu in die Klassen. „Als im Herbst 1951 die Schulzeit zur Ende war, wurden auf Antrag aber nur die Kinder entlassen, die...

  • Velbert
  • 06.06.13
Kultur
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...kein Schloss, keine Villa...aber ein kleines Stück Ruhrgebiets-Geschichte...

Die Fotos entstanden auf der Schillerstraße in Herne - es sind scheinbar einfache Mehrfamilienhäuser, die schön renoviert wurden. Man gab ihnen einen neuen Anstrich - man schrieb schöne Zitate an die Hauswände und malte die Portraits namenhafter Dichter daran. Ein bisschen abseits liegen die Häuser, mit ein wenig Grün davor. Als ich mit meinem Vater die Häuser an der Schillerstraße besuchte, waren wir beide sehr erstaunt, ja angenehm überrascht....und auch berührt. Hier nämlich lebten...

  • Herne
  • 01.06.13
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Überregionales
Rast an einem Pariser Kaffeehaus -  Busunternehmen Wohlgemut aus Essen
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Frankreich-Urlaub in den 50er Jahren

Meine Eltern zog es 1952 nach Frankreich, zehn Jahre vor der Unterzeichnung des deutsch- französischen Freundschaftsvertrags in Paris durch den damaligen Bundeskanzler Konrad Adenauer (CDU) und Frankreichs Staatspräsident Charles de Gaulle. Die ersten Busse die Reisende in die französische Hauptstadt brachten waren nicht gerade komfortabel, aber nach dem Krieg war man nicht besonders anspruchsvoll. Die Hauptsache war, man konnte wieder in andere Länder reisen, wenn auch nur in der Gruppe mit...

  • Essen-Süd
  • 30.01.13
  •  4
Kultur

Weihnachten 1947: Zum ersten Mal Ananas probiert

„Weihnachten 1947 erlebte ich als sechs Jahre altes Kind in dem noch ziemlich zerbombten Deutschland“, sagt Friedrich W. Frahne, und erzählt uns seine Weihnachtsgeschichte: Wir schreiben das Jahr 1947 und haben laut Kalender den 24. Dezember. Es hatte geschneit, und der Schnee lag bereits ziemlich hoch. Draußen war es still, aber bitterkalt. Doch alles sah so sauber und unschuldig aus. Die hässlichen Spuren des Krieges waren überall vom glitzernden Schnee bedeckt. Heiligabend. Der...

  • Witten
  • 20.12.12
Überregionales
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Adventszeit ihrer Kindertage - meine Mutter Ursula Verhoeven erzählt

Keine Frage - als ich Dirk Bohlens Mitmachaktion „Adventszeit meiner Kindertage“ entdeckte, wollte ich mich gern beteiligen. Nur - oh Wunder ;-) fiel mir gar keine spannende Anekdote dazu ein! Da ich an diesem Tag eh meine Ma besuchen wollte, beschloss ich, sie dazu zu befragen. Wie sich nach kurzer Zeit herausstellte, hatte sie es jedoch so verstanden, dass es um ihre Erinnerungen ginge. Da diese aus den Dreißigern und Vierzigern stammen und wirklich interessant sind, wie ich meine, beschloss...

  • Kleve
  • 04.12.12
  •  5
Überregionales
Die Molkerei an der Gartenstraße verarbeitete 1953 rund 7,5 Millionen Liter Milch.

So war's damals: Die D-Mark in der Tasche...

Der schlimme Krieg war vorbei, nun ging es aufwärts. Und ein großes Wort machte die Runde: Deutsches Wirtschaftswunder! In der Tasche klimperte das neue Geld, die Deutsche Mark. Das Geld in der Tasche war wieder etwas wert, wir Deutschen "waren wieder wer". Die 50er Jahre machten es möglich. Und mit der guten neuen Mark ließen die Kunden in den Geschäften die Kassen klingeln. Die Wühltische beim Sommerschlussverkauf im Kaufhaus Ernsting in Lünen waren voll. Begehrte Kundin war - nicht nur...

  • Lünen
  • 22.10.12
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LK-Gemeinschaft
Udo Langen
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Einschulung: Erinnerungen an den großen Tag

Die I-Dötzchen 2012 haben ihre erste Woche absolviert. So wie Schule heute ausschaut, war‘s nicht immer. Riesige Schulklassen und fehlende Unterrichts-Utensilien prägten eine ganze Generation. Erinnern Sie sich noch an Ihre Einschulung und Grundschul-Zeit? Hier in unserer Bürger-Community haben Sie die Möglichkeit, Ihre Erinnerungen aufzuschreiben und auch Fotos einzustellen. P.S.: Mitmachen können natürlich alle Generationen, auch I-Dötzchen (oder deren Eltern) aus dem "frischen" Jahrgang...

  • Essen-West
  • 30.08.12
  •  7
Sport
Zur Eröfnung des neuen Sportplatzes an der Ruhrtalstraße gab es Blumen: die Kettwiger Handballerinnen (dritte von rechts: Anna Adam) spielten vor großer Kulisse.
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Im Schatten des Krieges: Kettwiger Feldhandballerinnen erinnern sich an alte Zeiten

Eine Reise in die sportliche Vergangenheit Kettwigs: Anna Adam (86), nach dem Krieg Handballerin beim KTV 1870, erinnert sich an Not, Gemeinschaft, lustige Anekdoten. Wo einst der Jahnsportplatz Austragungsort so manchen heißen sportlichen Wettkampfs war, steht nun eine herrschaftliche Villa mit hohem Zaun drumrum. Ganz oben auf dem Schmachtenberg, unweit der Rheinstraße, thronte die Sportanlage hoch über Kettwig. Kurz nach dem Krieg begann hier ein kurzes, aber dennoch höchst spannendes...

  • Essen-Kettwig
  • 23.08.12
Überregionales
Horst Schmechel berichtet den Schülern der Franz-Hillebrand-Hauptschule von der Besatzungszeit unter den Russen.

Schatten-Memoiren (2) - Horst Schmechel berichtet von den Russen

Die Russen kamen „Als die Russen Berlin erreichten, dachten wir es sei endlich vorbei. Doch die Russen beseitigten unsere Not nicht, sie verschlimmerten sie“, erzählt Horst Schmechel (89) seine Geschichte weiter. Die Schüler der Franz-Hillebrand-Hauptschule hören gebannt zu. „Mit den Russen in Berlin wurde das Elend noch größer. Die Russen vergewaltigten viele junge Frauen. Eines Tages rief mir ein Freund zu, ich müsse auf die Straße kommen. Auf der Straße lagen drei junge Mädchen, alle...

  • Castrop-Rauxel
  • 09.07.12
Kultur

Karli- Scharli

Weihnachten irgendwo am Niederrhein vor vielen Jahren Karlchen war knapp sechs. Ein mageres Kind mit dunklen, widerspenstigen Haaren voller Wirbel. Sein schmales Gesicht wurde dominiert von braunen Augen, die durch die dicken Brillengläser unverhältnismäßig groß in dem kleinen Kindergesicht standen. Ein Bügel fehlte an der unförmigen Brille. Karlchen hatte ihn bei einer Rauferei mit den großen Jungs aus der Nachbarschaft verloren. Sie hatten ihn wieder gehänselt, wie immer, wenn sie ihn...

  • Emmerich am Rhein
  • 17.12.11
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Kultur
Lothar Buths (rechts) präsentiert das Laufrad seines Vaters. Schulleiterin Antje Häusler zeigte sich begeistert.Foto: Bangert

Nachkriegszeit

Die ehemaligen Zehntklässler der Gesamtschule hatten sich mit der Nachkriegszeit beschäftigt. Dabei wurde nicht nur das Alltagsleben im Allgemeinen beleuchtet, sondern auch die Situation der Kinder und deren Spielzeug, das in Vitrinen ausgestellt ist. Dazu gehört auch ein Laufrad mit einem beweglichen Schornsteinfeger, das vor rund 70 Jahren durch den Vater von Lothar Buths angefertigt wurde. „Das war für uns das Größte, mit dem Ding herum zu laufen.“ Das Spielzeug begeistert heute noch...

  • Velbert
  • 25.11.11