Historie

Beiträge zum Thema Historie

Kultur
Einst konnte man mit der Straßenbahn von Gladbeck nach Kirchhellen fahren.

Erinnerungen an Straßenbahn
Als die Tram noch von Gladbeck nach Kirchhellen rollte

An die ehemalige Straßenbahnlinie 17, die 34 Jahre lang Gladbeck mit Kirchhellen verband, erinnert eine neue Erklärtafel in Kirchhellen. Die Straßenbahnlinie von Gladbeck nach Kirchhellen wurde am 30. März 1930 in Betrieb genommen. Die 6,6 Kilometer lange Strecke führte entlang der Gladbecker Straße (heute Rentforter Straße) und der Oberhofstraße bis vor die Kirche St. Johannes. Dort war die Endhaltestelle. Am 21. November 1964 um 21.07 Uhr trat die Tram ihre letzte Fahrt nach Gladbeck...

  • Gladbeck
  • 19.11.20
  • 1
Reisen + Entdecken
13 Bilder

Schloss Raesfeld
Schloss Raesfeld

Das Schloss Raesfeld ist ein Wasserschloss in Raesfeld im Kreis Borken, Nordrhein-Westfalen. Die Geschichte der Anlage reicht bis in die Anfänge des 12. Jahrhunderts zurück. Ende des 16. Jahrhunderts kam die Ritterburg der Herren von Raesfeld in den Besitz derer von Velen. Mitte des 17. Jahrhunderts ließ der Reichsgraf Alexander II. von Velen die Burg zum Residenzschloss im Stil der Renaissance ausbauen. In der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts starb das Geschlecht der von Velen zu Raesfeld...

  • Gelsenkirchen
  • 15.11.20
  • 1
  • 1
Ratgeber
Prof. Dr. Malte Thießen.

"Impfungen sind ein Versprechen auf Normalität" / Landschaftsverband Westfalen-Lippe informiert
LWL-Historiker Malte Thießen zur Entwicklung eines Impfstoffes gegen Corona

Die Nachricht sorgte in den vergangenen Tagen für Jubelstürme nicht nur unter Medizinern: Endlich ist ein effektiver Impfstoff gegen das Coronavirus "SARS-CoV-2" in Vorbereitung. Die Wirksamkeit klingt vielversprechend. Historiker Prof. Dr. Malte Thießen vom Institut für westfälische Regionalgeschichte des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) erklärt im Interview, wie der Impfstoff unser Leben verändern wird und welche Schwierigkeiten bewältigt werden müssen. Herr Thießen, Sie haben...

  • Hattingen
  • 12.11.20
  • 1
Kultur
Foto:
Pixabay
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Feierlaune : 700 Jahre Bochum
Bochum: Tief im Westen - mitten im Pott - so ganz anders

Wer in Bochum lebt, weiß, das diese Stadt mehr zu bieten hat als Currywurst und Industriedenkmale. Die einstige Malocher-Metropole mit Herz ist heute nicht nur eine  liebenswerte Heimat von 370.000 Einwohnern sondern eine vielfältige Kulturstadt . Bochum ist eine Stadt mit Herz.  Das alleine wäre schon ein Grund zum feiern. Unsere Stadt feiert Geburtstag - den 700sten, und wir alle feiern mit. 8.Juni 1321: Eine klassische ,,Gründungsurkunde" mit einem bestimmten Stichtag ist für Bochum...

  • Bochum
  • 06.11.20
  • 26
  • 4
LK-Gemeinschaft
Im Laufe der Zeit erlebt so ein Schullandheim durchaus kuriose Geschichten. Oder warum ist das Auto im Pool?. Foto: privat
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Was zum Geier macht das Auto im Pool?
85 Jahre Waldmannshausen: Geschichten und Erinnerungen aus dem Schullandheim gesucht

Der Verein "Schullandheim Burg Waldmannshausen" betreibt das Schullandheim nun schon seit 85 Jahren. Der Verein wurde im Jahre 1926 gegründet, nachdem ehemalige Schüler der Oberrealschule Hagen ("Jahn-Oberschule zu Hagen") im Zuge der Feierlichkeiten des 100-jährigen Bestehens ihrer alten Schule ein Jubiläumsgeschenk überreichten. Das von ihnen gespendete Geld bildete die Grundlage für die Stiftung einer Stätte der Jugend zur körperlichen und seelischen Erholung wie auch der Erziehung zur...

  • Hagen
  • 15.10.20
Kultur
Der Heiligenhauser Geschichtsverein möchte mit QR-Codes an interessanten Bau- und Bodendenkmälern mehr junge Bürger für die Historie der Stadt begeistern. Mit Dr. Jan Heinisch (v.l.) und Bürgermeister Michael Beck stellten Monika Voß, Detlef Gerull und Reinhard Schulze Neuhoff das Projekt vor.
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QR-Codes und Begleitbuch
Heiligenhauser Geschichte wird modern aufbereitet

Ein „Historischer Rundgang durch Heiligenhaus“ soll Jung und Alt begeistern. Daher geht der Heiligenhauser Geschichtsverein nun neue, moderne Wege und bereitet Wissenswertes über die Stadt nicht nur klassisch für Bücher auf, sondern vermittelt es zudem digital über QR-Codes. Wie gut das funktioniert, konnten Dr. Jan Heinisch, Staatssekretär im Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung des Landes NRW, und Bürgermeister Michael Beck diese Woche bei der Enthüllung einer neuen...

  • Heiligenhaus
  • 18.09.20
LK-Gemeinschaft
Stadtführer Udo Nüsken reiste mit dem Pädagogik-Kurs des SGB in die Vergangenheit von Bergkamen. Foto: Groesdonk/SGB

Zwischen Vergangenheit und Zukunft
Historische Städteführung am SGB

Der Pädagogik-Leistungskurs der Q2 des Städtischen Gymnasiums Bergkamen begab sich jetzt mit seinem Lehrer Jan Groesdonk auf Spurensuche zur Geschichte des Nationalsozialismus in Bergkamen. Bergkamen. „Als Einstieg in die Reihe ‚Erziehung im Nationalsozialismus‘ verspreche ich mir einen persönlichen Zugang für die Schüler*Innen, der die Verbindung zum Thema aber auch das Verständnis der Relevanz im Jetzt erhöht“, erläutert Jan Groesdonk die Idee, die gut ankam: Trotz stürmischen, teils...

  • Stadtspiegel Kamen
  • 06.09.20
Kultur
Toller Lesestoff ! :-) Regine Radermacher "DREI FRAUEN"
6 Bilder

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DREI LEBENSLÄUFE durch HUNDERT JAHRE…

FREIZEIT-SOMMER-HOBBYS´ BÜCHER-LESEN-ABSCHALTEN-ERLEBEN .... = Entspannung DREI LEBENSLÄUFE durch HUNDERT JAHRE … oder: Die Schätze unserer Väter und Mütter… BUCH von Regine RADERMACHER (aus Wuppertal, 2017) „DREI FRAUEN“ -----100 Jahre LEBEN Wenn extreme Hitze, diverse Beschwerden und natürlich diese immer noch akute CORONA-Virus Pandemie mich auch ein wenig einschränkten die letzten Tage, so hatte diese Zeit wenigstens den Vorteil, dass ich mich ganz in Ruhe und meiner ganz...

  • Essen
  • 16.08.20
  • 7
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Kultur
Seit 10 Jahren engagiert sich das WAA mit seinem Projekt "Archiv und Schule", coronabedingt musste die Arbeit mit Schülern vor Ort ausgesetzt werden.

Historische Materialien aus dem Ruhrgebiet für Schulunterricht zum Download freigegeben
Archiv stellt Quellen online

Besuche im Westfälischen Wirtschaftsarchiv sind bei Schülern beliebt, auch Austauschschüler aus Portugal informierten sich schon über die Wirtschaftsgeschichte der Region. Seit zehn Jahren engagiert sich das Westfälische Wirtschaftsarchiv (WWA) im Rahmen seines bildungspolitischen Auftrags mit seinem Projekt „Archiv und Schule“, um Schülern die Bedeutung und Benutzung von Archiven nahezubringen. Ein weiteres Ziel ist es, die identitätsstiftende Beschäftigung mit der Wirtschaftsgeschichte...

  • Dortmund-City
  • 20.06.20
Reisen + Entdecken
Start der Stadtführung ist die Hildener Reformationskirche am Alten Markt in Hilden.

Hildens "verwunschene Ecken" entdecken
Stadtführung am Montag

Unter dem Motto "Erleben Sie das historische Hilden an einem Sommerabend!" lädt die Volkshochschule (VHS) Hilden zu einer Stadtführung am morgigen Montag, 8. Juni, ein. Die Führung beginnt am ältesten Gebäude in der Stadt Hilden, der Reformationskirche, beim Alten Markt mit dem Denkmal von Wilhelm Fabry. Über die Mittelstraße geht es zum Stadtpark, dann an der Itter entlang, unter anderem am Haus auf der Bech, teilweise durch stille Gassen bis zur Jacobus-Kirche und wieder zurück zur...

  • Hilden
  • 07.06.20
Politik

Serie
Altenessen neu denken - Teil 5

Heimat – ein Begriff, den die einen mit Liebe und Verbundenheit, die anderen mit Fremdenfeindlichkeit in Verbindung bringen. Ohne jemals ihre Heimat verlassen zu haben, wurde für viele Altenessener schleichend ein immer größer werdender Heimatverlust sicht- und spürbar. Eine gestörte Beziehung zwischen Mensch und Raum wuchs. Wenn sich in Gesprächen Erinnerungen zu Wort melden, tritt es ans Licht: Infrastrukturell hat sich in Altenessen vieles zum Negativen verändert und das...

  • Essen-Nord
  • 23.05.20
  • 2
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Kultur
Selbst die Einkaufsstraßen wie hier die Holtener Straße waren jahrzehntelang von der Schachtanlage dominiert.
Fotos: Archiv Terhorst
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Ein flächensanierter Stadtteil zwischen Blümkes, Kohle und Beton mit Leben in der Bude
Neumühl wird 667 Jahre jung

Neumühl ist erst vor wenigen Monaten zum „offiziellen Nebenzentrum“ der Stadt“ ernannt und somit deutlich aufgewertet worden. Hier herrscht reges gesellschaftliches und wirtschaftliches Leben. Die Aktionsgenmeinschaft Neumühler Kaufleute sowie zahlreiche engagierte Menschen, Vereine und Institutionen sorgen dafür, dass „Leben in der Bude“ ist. Neumühl hat eine bewegte und bewegende Geschichte. Und an die sollte in der nächsten Woche beim Stadtteilfest zum 667-jährigen Bestehen Neumühls...

  • Duisburg
  • 15.05.20
  • 2
Politik
Franz Etzel gehört zu den wichtigsten „Söhnen“ der Stadt Wesel der Nachkriegszeit.

Wer war eigentlich der Namensgeber des Platzes am Weseler Bahnhof
Der „Olaf Scholz“ von damals: Als vor 50 Jahren Franz Etzel starb

Wer mit Bus und Bahn in Wesel unterwegs ist, kennt ihn ganz sicher: Den Franz-Etzel-Platz vor dem Bahnhof in Wesel. Doch wer war Franz Etzel?Kaum jemand kennt ihn heute noch. Dabei war er im Kabinett von Konrad Adenauer von 1957 bis 1961 Bundesfinanzminister; somit einer der Vorgänger des heutigen Finanzministers und Vizekanzlers Olaf Scholz. Vor 50 Jahren, am 9. Mai 1970, starb Franz Etzel in Düsseldorf. Geboren wurde er am 12. August 1902 in der Hansestadt Wesel. Nach seinem Abitur...

  • Wesel
  • 10.05.20
LK-Gemeinschaft
Die Volme mit einem Teil des Unterbergs, Postkartenaufnahme um 1900.

Seuche in Hagen
Zwei Drittel der Einwohner erkrankt: Seuche in Hagen vor 225 Jahren

Auch in der Vergangenheit ist Hagen immer wieder von Epidemien heimgesucht worden. So wurde während des Dreißigjährigen Kriegs das damalige Dorf Hagen in den Jahren 1635 bis 1636 von einer besonders schweren Pestepidemie heimgesucht, der nach einer zeitgenössischen Quelle 600 Menschen und damit die große Mehrheit der Bewohner zum Opfer fielen. Von Dr. Margrit Sollbach-Papeler 1795/1796 grassierte in der nunmehrigen Stadt Hagen eine Ruhrepidemie. Sie begann im Juni des Jahres 1795 und...

  • Hagen
  • 25.04.20
  • 1
Sport
Dieses Foto mit der Bürgertraber-Familie und „Miss Herten“ entstand vor zwölf Jahren für eine Ausstellung im Ruhr Museum.

"Vierbeiniges" Stadtmarketing ist Teil einer Wanderausstellung
Ein wichtiges Vermächtnis

„Ja, ich kann mich noch so gut daran erinnern, als wäre es gestern gewesen. Die zickte rum und wollte nicht einen Moment ruhig stehen.“ Warum sollte sie auch? Miss Herten war schließlich ein Rennpferd.  Und Jürgen Koch, der sich wenig amüsiert äußerte, war damals eins der Mitglieder der Bürgertraber-Familie. Sie alle posierten im Mai 2008 für ein Foto auf dem Traber-Hof Messmann, während Pflegerin Svenja Lallensack die quirlige Stute in Position zu bringen versuchte. Das Foto wiederum sollte...

  • Herten
  • 23.04.20
Reisen + Entdecken
Das Foto zeigt die Weltkarte von Rumold Mercator aus dem Jahr 1587.    Quelle: Stadtmuseum Duisburg

Vortrag in der DenkStätte im Stadtarchiv Duisburg
„Die Familie Mercator: Kartenmacher, Verleger und Weinhändler“

Das Stadtarchiv Duisburg lädt am Donnerstag, 13. Februar, um 18.15 Uhr in der DenkStätte im Stadtarchiv Duisburg am Karmelplatz 5 (Innenhafen) zu einem Vortrag von Jonas Krüning über den Wirkungskreis der Familie Mercator ein. Mit dem Namen Gerhard Mercator (1512–1594) verbindet man zwei wichtige innovative Ideen: Vor 450 Jahren entstand in seiner Kartenwerkstatt an der Duisburger Oberstraße die Weltkarte „ad usum navigantium“, die als Mercator-Projektion heutzutage in sämtlichen...

  • Duisburg
  • 09.02.20
Kultur
Der Kamener Autor Klaus Gohrke und Buchhändlerin Beka von der Mayerschen präsentieren Goehrkes neuen Erzählband. Foto: Ventura Verlag

Klaus Goehrke veröffentlicht Erzählband
Von Frauen, die sich trauen

100 Jahre Frauenwahlrecht: eine Errungenschaft, die längst nicht überall in der Welt selbstverständlich ist. Vor diesem Hintergrund entschloss sich der Kamener Autor Klaus Goehrke, einen Band mit acht Erzählungen über starke Frauen zu verfassen. Seine Erfahrungen als Lehrer an der Gesamtschule Kamen sowie seine Frau und Töchter beeinflussten Goehrke nachhaltig, und so sind es oft weibliche Protagonisten, die sich in seinen Werken hervortun. Daher spielten Frauenschicksale schon große Rollen...

  • Stadtspiegel Kamen
  • 18.12.19
Kultur
Ulrike Mühle (v.l.) vom Redaktionsteam, Kerstin Fröhlich (Sterndruck), Stadtarchivar Thomas Jasper, Jürgen Wischnewski (Redaktion), Martina Tielker (Castroper Leselust) und Auto Michael Fritsch stellten den neuen Band „Kultur und Heimat“ vor.

Geschichtsband „Kultur und Heimat“ 2018/19 ist erschienen
Blick auf Castrop-Rauxels Vergangenheit

In einem Doppelband ist soeben die neue Ausgabe der Buchreihe „Kultur und Heimat“ erschienen. Nachdem im vergangenen Jahr kein Heft herausgegeben wurde, ist der 69. und 70. Band für 2018/19 umso umfangreicher geworden. Zwei rote Fäden ziehen sich durch das aktuelle Buch, so Thomas Jasper, Leiter des Stadtarchivs. „Es haben sich öfter mal Bürger gemeldet, dass ihr Stadtteil nicht vertreten sei, aber diesmal ist das nicht der Fall. Von Henrichenburg im Norden über Habinghorst und Castrop bis...

  • Castrop-Rauxel
  • 11.12.19
LK-Gemeinschaft
im Oktober im Gegenlicht
42 Bilder

LK-Gemeinschaft Treffen Geselligkeit Unternehmungen Schön Wetter Tage und vieles mehr
für 2,75 MARK am TAG hart malochen...

RUHRGEBIET Kanal-  und Schiffshebewerk-BAU in den 1890 ziger jahren ... oder einfach EIN SCHÖNER LK-TREFF-TAG! LK-TREFFEN in WALTROP/Henrichenburg26.10.19 Ein schöner, noch einmal sonnig-warmer HERBST-Tag war angesagt, mit um die 20 Grad, und das galt es auszunutzen. Ein Lokalkompass-Treffen war angedacht, für diesen Samstag Ende Oktober, zum Ende der Ferien und ich war froh, dass ich hin fahren konnte, denn, ich sollte es nicht bereuen. Ein schöner TAG … Sehr müde noch war ich...

  • Waltrop
  • 02.12.19
  • 18
  • 6
Politik

Historie der Aktion Partei für Tierschutz – DAS ORIGINAL - TIERSCHUTZ hier!

Landesverbände unserer Partei gibt es in NRW, Sachsen-Anhalt, Sachsen und Thüringen (in der Reihenfolge ihrer Gründung) sowie Kreisverbände in Neuss, Duisburg und Solingen (Stand: 10. September 2019). Historie früher und heute Gegründet wurde die »Aktion Partei für Tierschutz – DAS ORIGINAL - TIERSCHUTZ hier!« im Februar 2017 in Düsseldorf als politische Interessenvertretung für den Tierschutz und als Partei, die fern jedweder politischer Ausrichtung nach rechts oder links Tierschutz für...

  • Düsseldorf
  • 10.09.19
Kultur

Urkunde wurde falsch interpretiert - Stadtteil feiert trotzdem
Berchum ist keine 850 Jahre alt!

Die Plakate, die überall im Dorf aufgeklebt wurden, weisen auf ein Großereignis hin: Berchum feiert vom 6. bis 8. September sein 850-jähriges Bestehen. Mit einem großem Mittelalterfest will man den runden Geburtstag feiern. "Aber Berchum ist noch gar nicht so alt", sagt nun der Historiker Prof. Dr. Gerhard E. Sollbach. Und er muss es wissen, hat er doch im Auftrag des Stadtarchivs nachgeforscht. Lange bevor sich in Berchum ein Festkomitee zur 850-Jahrfeier zusammenfand, meldete sich das...

  • Hagen
  • 20.08.19
Ratgeber
Vorgestellt: die Bülsebeckstraße im Essener Westen.
2 Bilder

Hintergründe und Wissenswertes In einer neuen Serie
Meine Straße, heute: Bülsebeckstraße

In einer neuen Serie stellen Ihnen, liebe Leserinnen und Leser, der West Anzeiger und seine Nachrichten-Community Lokalkompass.de die Straßen in ihrer Nachbarschaft vor. Woher kommt der Name und welche historischen Fakten sind dazu bekannt. Heute: Bülsebeckstraße. Die heutige Bülsebeckstraße, die ursprünglich Beckstraße und bis 1915 Bedingrader Straße hieß, bildet eine nordöstliche Stichstraße des Holdenwegs. Die Ursprünge gehen bis ins Jahr 1668 zurück. In der Landmatrikel, die im Auftrag...

  • Essen-West
  • 17.08.19
  • 1
  • 1
Kultur
Ruhrgebietspanorama: Blick auf die Zeche Zweckel um 1943. Foto: Archiv Braczko

Bereits 1971 schloss die letzte Zeche
Mit dem Bergbau begann der Aufstieg Gladbecks: Kurzer Rausch dank Grubengold

Mit dem Bergbau begann der Aufstieg Gladbecks - Bereits 1971 schloss die letzte Zeche Bis in die 1870er Jahre hinein war Gladbeck ein kleines westfälisches Dorf. Das änderte sich schlagartig, als der Ruhrbergbau nach Norden kam. von Oliver Borgwardt In der Mitte des 19. Jahrhunderts erhielt die Kohleförderung im Ruhrgebiet dank neuer Methoden und der zunehmenden Vernetzung durch die Eisenbahn einen kräftigen Anschub. Der Hunger nach Steinkohle war in dieser Zeit gewaltig: Sie befeuerte...

  • Gladbeck
  • 19.07.19
  • 1
Kultur
Auf der Schwelle zur Bergbauzeit: Franz Wegener zeichnete diese Ansicht um 1880-85. Der Betrachter blickt auf die Kirche von der Kaiserstraße aus. Bild: Wegener / gemeinfrei

Gladbeck wurde schon im Mittelalter erwähnt
Von der Bronzezeit zum Bergbau: Gladbecks bescheidene Anfänge

 Gladbeck feiert zwar in diesem Jahr hundert Jahre Stadtrecht - das heißt aber nicht, dass seine Geschichte erst um 1919 begonnen hätte. Bereits Jahrhunderte vorher haben die Menschen in dieser Region ihre Spuren hinterlassen. von Oliver Borgwardt Die Bauarbeiter in Ellinghorst staunten im Jahre 1936 nicht schlecht, als sie bei Grabenarbeiten für eine neue Bergarbeitersiedlung plötzlich auf Knochen und Scherben stießen. Die bald herbeigerufenen Archäologen brachten hier Jahrtausende alte...

  • Gladbeck
  • 19.07.19
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