Weihnachtsmarkt Hagen plastikfrei
Hagener Weihnachtsmarkt wird nachhaltig: Änderungen für 2019-Ausgabe

Der Weihnachtsmarkt in Hagen.

Adieu Plastik: Die Händler und Aussteller des Hagener Weihnachtsmarktes setzen ein Zeichen in Sachen Nachhaltigkeit. „Wir möchten und müssen einen kleinen Beitrag dazu leisten, nachhaltiger und bewusster mit unseren Ressourcen umzugehen“, so Weihnachtsmarkt-Chef Dirk Wagner. Deshalb wird in diesem Jahr auf dem Hagener Weihnachtsmarkt auf Plastik bei der Ausgabe von Speisen und Getränken sowie beim Verpacken von Waren komplett verzichtet. Stattdessen werden umweltfreundlichere Alternativen verwendet.

Einzelne Standbetreiber hatten diese Alternativen bereits in der Vergangenheit freiwillig genutzt. Jetzt wird es für alle Pflicht. „Ein Mehrweg- beziehungsweise Pfandsystem wäre mit wesentlichen Kosten verbunden, ist aber auch auf dem Weihnachtsmarkt in der Größe nicht realistisch. Mit To-Go-Speisen ist es schlicht weg einfach zu schwer“, so Wagner. Deshalb wurde in enger Abstimmung mit dem Umweltamt der Stadt Hagen Folgendes für alle Aussteller des Weihnachtsmarktes als Plastikalternative vereinbart:

Besteck: kompostierbares oder recyclingfähiges Einwegmaterial
Schalen: kompostierbares oder recyclingfähiges Einwegmaterial
Tüten: Papier oder Mehrweg
Getränke: Mehrweg

Dirk Wagner: „Das ist eine praktikable und umweltfreundliche Lösung, mit der unsere Aussteller gut lebenkönnen.“ Gewinneinbußen oder Preissteigerungen sind kaum zu befürchten. Kompostierbares Besteck sei nur unwesentlich teurer als solches aus Plastik.
Wagner: „Kunststoff-Strohhalme haben wir auch verbannt. Sie müssen nun aus Bambus oder Pappe sein. Speisen würden nach Möglichkeit im Brötchen serviert, ansonsten auf kompostierbarer Pappe.“ 
Gleichzeitig bedeutet es auch, dass Aus für die beliebte Plastiktüte vom Hagener Weihnachtsmarkt: „Die wird ersetzt durch eine bedruckte Papiertüte“, so der Chef des Weihnachtsmarktes.  „Unser Ziel ist es: Vorbild für andere große Feste oder öffentliche Veranstaltungen in unserer Stadt zu sein. Wir können damit nicht allein die Welt nicht retten, aber irgendwo müssen wir ja anfangen. Wir rechnen damit, den Müll, um mindestens ein Drittel zu reduzieren“, so Wagner abschließend.

Autor:

Lokalkompass Hagen aus Hagen

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