AWO startet Kampagne für die OGS
Ohne geht’s schlecht – vor dem Rechtsanspruch müssen Rahmenbedingungen besser werden!

Die AWO macht sich mit einer bundesweiten Kampagne für den Ausbau der offenen Ganztagsschulen (OGS) stark.
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  • hochgeladen von Michael Menzebach

Kreis. Die AWO macht sich mit einer bundesweiten Kampagne für den Ausbau der offenen Ganztagsschulen (OGS) stark. „Um den Kindern gerecht zu werden, fordern wir nicht nur mehr OGS-Plätze. Es fehlt an Räumlichkeiten und einer ausreichenden Finanzierung, um mehr Personal einstellen zu können“, berichtet Miriam Maiburg, Bereichsleiterin Schule bei der AWO Unterbezirk Münsterland-Recklinghausen.

Seit 20 Jahren sorgt die offene Ganztagsschule (OGS) dafür, dass Kinder nach Schulschluss Spiel, Kreativität und Bildung erleben. Die Stärkung von Alltagskompetenzen, das soziale Miteinander und die Förderung außerunterrichtlicher Kompetenzen macht die OGS zu einem attraktiven Bildungsangebot. So können Eltern ihren Job und die Familie miteinander vereinen. Sie wissen ihre Kinder auch am Nachmittag in besten Händen. In der Corona-Krise hat sich einmal mehr gezeigt, wie wichtig die OGS für Eltern und Kinder ist.
Der Bedarf an Plätzen wächst seit Jahren stetig: Immer mehr Familien in NRW fragen nach einem OGS-Platz für ihre Kinder. Doch zurzeit gibt es nur für jedes zweite Schulkind einen Platz. Die AWO setzt sich dafür ein, dass jedes Grundschulkind einen Rechtsanspruch auf einen OGS-Platz hat.
„Aber wenn der Rechtsanspruch eingeführt wird ohne vorher gute und gerechte Rahmenbedingungen zu schaffen, dann ist das fatal für die Qualität vor Ort!“, unterstreicht Harry Junghans, Geschäftsführer des AWO-Unterbezirks. „Die Mitarbeiter*innen in der OGS leisten hervorragende Arbeit. Sie stoßen aber bei den aktuellen Bedingungen oftmals an Grenzen. Diese gilt es mit Hilfe der Politik zu überwinden.“
Für die AWO bedeutet „OGS für alle“, dass endlich einheitliche Qualitätsstandards festgelegt werden und dass mehr finanzielle Mittel in die Infrastruktur und in den Ausbau sowie die Ausstattung fließen: mehr Räume, mehr Spielmaterial und – ganz wichtig – mehr gerecht bezahltes Personal.
„Der Bedarf einer verlässlichen Betreuung und ganzheitlichen Förderung am Nachmittag endet nicht nach dem Kindergarten. Familien sind auch in der Grundschulzeit auf Entlastung angewiesen. Das alles kostet Geld. Wir fordern deshalb, dass die OGS endlich finanziell und qualitativ wertgeschätzt wird“, so Miriam Maiburg.

Autor:

Michael Menzebach aus Haltern

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