Prozessbeginn - Mit Video
Angeklagter soll Hattinger erschlagen haben

Die zweite große Strafkammer als Schwurgerichtskammer mit Berufs- und ehrenamtlichen Richtern, der Staatsanwältin, einer Protokollführerin, dem Strafverteidiger RA Strüwe, dem Angeklagten und einem Dolmetscher (li.).
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  • Die zweite große Strafkammer als Schwurgerichtskammer mit Berufs- und ehrenamtlichen Richtern, der Staatsanwältin, einer Protokollführerin, dem Strafverteidiger RA Strüwe, dem Angeklagten und einem Dolmetscher (li.).
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Ein 45-jähriger aus Hattingen hat sich ab heute vor einer Schwurgerichtskammer des Landgerichtes Essen zu verantworten. Brutal soll er am 28.4.2020 nach einem Einbruch in das Haus des Opfers einen 71-Jährigen in Hattingen-Blankenstein mit einem Vorschlaghammer getötet haben.

Der heutige Beginn des Mordprozesses verzögerte sich um eine Stunde, da ein Schöffe als ehrenamtlicher Richter eine andere Zeit des Prozessbeginnes notiert hatte.
Als Staatsanwältin Hinterberg dann die Anklage mit allen Details vorlas, erschauderten die Zuhörer der öffentlichen Hauptverhandlung des Schwurgerichtes im Landgericht Essen über die Grausamkeiten.
Zwischen 21 Uhr am 28.4.2020 und drei Uhr des Folgetages soll ein Einbrecher in die in der ersten Etage befindliche Wohnung des späteren Opfers eingedrungen sein und diese durchsucht haben. Das Haus befindet sich am Rande eines Waldgebietes in Hattingen Blankenstein. In dem sanierungsbedürftigen Haus wohnte nur noch der 71-Jährige.
Nach dem Einbruch soll der Täter plötzlich auf das Opfer getroffen sein und diesen sofort von hinten niedergeschlagen haben. Er schleifte sein Opfer dann in einem Teppich in einen Werkstattraum des einsam gelegenen Hauses und schlug sodann neun Mal mit einem Vorschlaghammer auf den Kopf des 71-Jährigen ein. Dabei wurde der Kopf zertrümmert. Anschließend floh er mit aus der Wohnung gestohlenen Dinaren.
Am nächsten Morgen fand ein Bekannter des Opfers den Toten in seiner Werkstatt und alarmierte die Polizei.
Am ersten Verhandlungstag, an dem nur die Anklage verlesen wurde, machte der aus Ungarn gebürtige Angeklagte, der von Rechtsanwalt Strüwe und einem Dolmetscher unterstützt wird, keine Angaben zur Sache.
Acht Verhandlungstage hat die zweite große Strafkammer für diesen Mordprozess eingeplant. Mit einem Urteil wird am 11. Januar 2021 gerechnet.

Autor:

Hans-Georg Höffken aus Hattingen

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