Polizeiwache Hattingen
Neuer Polizeidirektor stellte sich seinen Hattinger Polizeikräften vor

Polizeidirektor Frank Kujau (Mi.) neben dem Leiter der Hattinger Polizei Markus Faßbender (li.) und dem diensthabenden Wachdienstführer (WDF) Adam Gold (re.)
  • Polizeidirektor Frank Kujau (Mi.) neben dem Leiter der Hattinger Polizei Markus Faßbender (li.) und dem diensthabenden Wachdienstführer (WDF) Adam Gold (re.)
  • hochgeladen von Hans-Georg Höffken

Der neue Polizeidirektor der Kreispolizeibehörde (KPB) Schwelm, Frank Kujau, stellte sich heute den für Hattingen und Sprockhövel zuständigen Polizeibeamtinnen und -Beamten in der Wache an der Nierenhofer Straße vor.

Frank Kujau ist seit dem 1.1.2020 für den Bereich der KPB Schwelm zuständig und löste Klaus Menningen ab, der zum 31.12.2019 in den Ruhestand verabschiedet wurde. Vorher war Frank Kujau Direktionsleiter Kriminaliät der Kreispolizeibehörde in Unna.

In einem "Fünfschicht-Betrieb" sind an der neuen Wache in Hattingen 65 Polizeibeamtinnen und -beamte und 20 Kräfte aus dem örtlichen Kriminalkommissariat tätig.

Welche seiner Vorstellungen der neue Polizeichef seinen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern heute in Hattingen vermittelte, wurde den Pressevertretern nicht mitgeteilt.

Immer noch keine Ampelanlage an der Zufahrt zur Polizei- Anordnung der Stadt Hattingen fehlt
Erstaunlich bleibt, dass die an der Einfahrt zur Polizeiwache geplante Lichtzeichenanlage/Ampelanlage immer noch nicht von der Stadt Hattingen beim Landesamt Straßen NRW angefordert und realisiert wurde.

Pressesprecher Andreas Berg von Straßen-NRW teilte dem STADTSPIEGEL im Juni 2019 auf Nachfrage mit, dass die Vorbereitungen für die geplante Ampelanlage abgeschlossen sind. Bereits im Juli 2018 habe es eine entsprechende Vereinbarung mit dem damaligen Investor der Polizeiwache gegeben, die die Aufteilung der Rohbaukosten beinhaltete. Die Signalplanung liege inzwischen bei Straßen NRW vor und berücksichtige auch die bisherige Ampel-Technik an der Reschop-Kreuzung.

Einzig fehle jetzt noch die Anordnung der Stadt Hattingen als zuständige Straßenverkehrsbehörde, die neue LZA zu installieren. Sobald diese vorliege, könnten von Straßen NRW Haushaltsmittel bereitgestellt und die Ampelanlage ausgeschrieben werden. Straßen NRW rechnet mit Kosten in Höhe von ca. 120 TEURO.

Auf Nachfrage bei der Stadt Hattingen teilte Pressesprecher Thomas Griesohn-Pflieger letztes Jahr mit, dass die Anordnung der Stadt Hattingen noch nicht erteilt wird. „Die Einmündung wird fast nur von der Polizei genutzt, die keine Probleme hat gegebenenfalls mit Blaulicht auf die Nierenhofer Straße zu gelangen. Die LZA würde dann benötigt, wenn es weitere Ansiedlungen auf dem Gelände geben würde. Das ist gewünscht, aber zurzeit nicht planbar. Erst bei einer Zunahme der verkehrlichen Nutzung der Einmündung ist eine LZA und die ebenfalls dann nötige Abstimmung der anderen Anlagen erforderlich“, so der Pressesprecher der Stadt Hattingen als Begründung.

In den Verkehrsstoßzeiten ist es fast unmöglich, von der Bruchstraße nach links auf die Nierenhofer Straße abzubiegen. „Unsere Mitarbeiter biegen dann rechts ab und wenden an der Reschop-Kreuzung“, sagte Unternehmer Georg Smolczyk Mitte 2019 zum STADTSPIEGEL und ergänzt, „außerhalb der morgendlichen und nachmittäglichen Verkehrsspitzen muss man ein wenig Geduld haben, um aus der Bruchstraße nach links abbiegen zu können“.

Anwohner Klaus-Peter Klamt hatte 2019 schon des Öfteren beobachtet, dass Fußgänger Probleme haben, in Höhe der Polizeiwache die Straße gefahrlos zu überqueren. „Ich habe einen kleinen Jungen gesehen“, so Klamt damals im Pressegespräch, „der über zehn Minuten gewartet hat und dann Angst hatte, die Straße aus Richtung Polizeiwache zu überqueren“. Nach seiner Meinung sollte eine Lichtzeichenanlage schnellstens installiert werden.

Dieser Meinung schließt sich auch der Hattinger Polizeichef Markus Faßbender an. „Bürger die zu Fuß aus Richtung Bruchstraße zu uns kommen und Autofahrer, die von der Wache wieder nach links Richtung Reschop fahren wollen, haben durch den starken Verkehr auf der Nierenhofer Straße mit teils erheblichen Wartezeiten zu rechnen, bevor sie die Straße überqueren bzw. abbiegen können. Oftmals ist es nur möglich, nach rechts abzubiegen, später dann zu wenden und zurück zu fahren“, sagt der Polizeichef im Pressegespräch letztes Jahr.

Autor:

Hans-Georg Höffken aus Hattingen

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