Krankenhaus-Kooperation bringt Vorteile

Freuen sich über die Vereinbarung: Thomas Bringmann (stv. Leitung zentrale Notaufnahme), Daniela Beyer-Henn (Pflegedirektorin), Alexander Hammer (stv. Geschäftsführer) sowie Nicole Dünchheim (1. Vorsitzende der Lebenshilfe) und Ulrich Gaßmann (päd. Geschäftsführer und QM-Beauftragter der Lebenshilfe).
  • Freuen sich über die Vereinbarung: Thomas Bringmann (stv. Leitung zentrale Notaufnahme), Daniela Beyer-Henn (Pflegedirektorin), Alexander Hammer (stv. Geschäftsführer) sowie Nicole Dünchheim (1. Vorsitzende der Lebenshilfe) und Ulrich Gaßmann (päd. Geschäftsführer und QM-Beauftragter der Lebenshilfe).
  • hochgeladen von Petra Droll

Die Lebenshilfe e.V. Kreis Mettmann hat eine Kooperation mit dem Ratinger Sankt Marien Krankenhaus geschlossen. Mitarbeiter der Lebenshilfe bleiben an der Seite ihres Schützlings, falls dieser stationär behandelt werden muss.
Immer wieder kommt es vor, dass Bewohner der Wohnheime krank werden und ins Krankenhaus müssen. Für die Betroffenen ist das schwierig – neben ihrer Krankheit müssen sie sich mit der neuen Umgebung und fremdem Pflegepersonal auseinandersetzen. Auch für die Krankenhausmitarbeiter sind die Patienten der Lebenshilfe mitunter eine Herausforderung, weil die Verständigung schwieriger ist oder weil die Bewohner vertraute Abläufe und Pflegepersonen wünschen. „Die Lebenshilfe Leverkusen hat daher eine Kooperationsvereinbarung mit der dortigen Klinik geschlossen. Das Konzept fanden wir überzeugend, daher haben wir uns mit dem Ratinger Sankt Marien Krankenhaus in Verbindung gesetzt“, sagt Ulrich Gaßmann, päd. Geschäftsführer des Lebenshilfe e.V. Kreis Mettmann.

Vorteile für alle Seiten

Das Krankenhaus zeigte sich direkt aufgeschlossen, so dass jetzt eine „Rahmenvereinbarung zur Absicherung eines zusätzlichen Betreuungs- und Pflegebedarfs“ geschlossen wurde. Hinter dem umständlichen Titel verbirgt sich ein einfaches Konzept: Werden Bewohner im Sankt Marien Krankenhaus stationär behandelt, wird das dortige Pflegepersonal von Mitarbeitern der Lebenshilfe unterstützt. Die Bewohner haben also vertraute Gesichter um sich und fühlen sich weniger fremd. „Für alle Beteiligten bringt die Vereinbarung viele Vorteile“, sagt Alexander Hammer, stv. Geschäftsführer des Sankt Marien Krankenhauses. „Aus unserer Sicht ist vor allem das höhere Wohlbefinden der Patienten entscheidend: Wir können die beste pflegerische Leistung anbieten und so für eine schnelle Genesung sorgen. Auf diese Weise können die Bewohner in der Regel früher in ihr gewohntes Umfeld zurück.“ Insgesamt seien die Abläufe durch die Zusammenarbeit einfacher. Gaßmann: „Wir können unsere Bewohner im Krankheitsfall unterstützen und bei Ihnen bleiben, das ist aus unserer Sicht wichtig für eine schnelle Genesung.“ Derzeit befindet sich die Lebenshilfe in Gesprächen mit einer weiteren Klinik, so dass künftig auch Bewohner anderer Wohnheime von diesem Konzept profitieren können.

Text: Andrea Schorradt
Foto: Petra Droll

Autor:

Petra Droll aus Heiligenhaus

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