Feuerwehr Hemer doppelt im Einsatz
Heiß gelaufene Maschine - Gasgeruch im Kindergarten

Bis eine Explosionsgefahr ausgeschlossen werden konnte, war die Geitbecke für den Verkehr gesperrt.
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  • Bis eine Explosionsgefahr ausgeschlossen werden konnte, war die Geitbecke für den Verkehr gesperrt.
  • Foto: Feuerwehr Hemer
  • hochgeladen von Uwe Petzold

Gleich zu zwei Einsätzen musste die Feuerwehr Hemer am 30. April ausrücken. Dienstagmorgen kam es zu einer Rauchentwicklung in einem Betrieb im Industriegebiet "Eisenbahnschleife" in Hemer-Westig. Gegen kurz vor acht Uhr ging der Alarm über die automatische Brandmeldeanlage auf der Feuer- und Rettungswache ein.

Hemer. Der Löschzug der Hauptwache konnte vor Ort eine Verrauchung im ersten Obergeschoss des Gebäudes feststellen, woraufhin der Löschzug Mitte und die Löschgruppe Becke alarmiert wurden. Zu diesem Zeitpunkt hatten die Mitarbeiter das Unternehmen bereits vorbildlich geräumt.
Mehrere Trupps gingen unter Atemschutz in das Gebäude vor, um die Ursache der Rauchentwicklung zu finden. Im Untergeschoss konnte schließlich eine heiß gelaufene Maschine gefunden werden. Die Einsatzkräfte kontrollierten den Bereich und lüfteten die Räumlichkeiten. Nach gut einer Stunde war der Einsatz für die 30 Einsatzkräfte beendet.

Wie die Feuerwehr weiter mitteilt, ging gegen 9 Uhr ein weiterer Notruf ein. Aus dem Kindergarten der Peter und Paul Kirche wurde Gasgeruch gemeldet. Die Feuerwehr rückte mit dem Rüstzug in die Geitbecke aus. Die Einsatzkräfte nahmen ebenfalls den Geruch war und evakuierten vorsorglich den Kindergarten und die angrenzenden Räumlichkeiten. Eine Gaskonzentration konnte jedoch nicht gemessen werden.
Da sich die Suche sehr schwierig gestaltete, wurde auch der Löschzug Nord alarmiert. Die Geitbecke wurde während des Einsatzes für den Verkehr gesperrt und vorsorglich ein Schaumangriff aufgebaut.
Als Quelle des eigenartigen Geruchs konnte schließlich die Kanalisation ausgemacht werden, in die vermutlich Reste einer Flüssigkeit geschüttet wurden. Die Feuerwehr spülte die Kanäle, woraufhin die Geruchsbildung nachließ. Nach zwei Stunden war auch dieser Einsatz für die 30 hauptamtlichen und freiwilligen Kräfte beendet.

Während des Einsatzes in der Geitbecke wurde die Feuerwache durch die Löschgruppe Mitte besetzt, um den Grundschutz sicherzustellen. In dieser Zeit musste eine Ölspur am Bemberg beseitigt werden. Außerdem rückte der Einsatzleitwagen zur Unterstützung in die Geitbecke aus.

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