Prozessauftakt am 13. März
Hemeraner muss sich wegen Vergewaltigung vor dem Landgericht Hagen verantworten

Der 34-jährige Dietrich K. aus Hemer muss sich ab dem 13. März unter anderem wegen Vergewaltigung vor dem Landgericht Hagen verantworten.

Er soll die später Geschädigte im Jahr 2016 über ein Internetportal kennengelernt und sich mit ihr angefreundet haben. Auch soll es zu einvernehmlichem Geschlechtsverkehr zwischen beiden gekommen sein. Am 5. Mai 2017 soll ein viertes Treffen der beiden, dieses Mal in der Wohnung des Angeklagten in Hemer, stattgefunden haben. Dabei soll der Angeklagte erhebliche Mengen Bier getrunken haben, so dass die Frau sich entschlossen habe zu gehen. Hierauf soll der Angeklagte ihr das Handy und den Schlüssel weggenommen und seine Wohnungstür verschlossen haben. Er soll die Geschädigte gewaltsam entkleidet und dann auf seinem Bett vergewaltigt haben.

Anschließend soll er gesagt haben, sie könne jetzt gehen, um genau das sodann erneut zu verhindern. Er soll ihr mit der Faust ins Gesicht geschlagen, sie zu Boden gebracht und gewürgt haben. Anschließend soll er an der völlig verängstigten und daher regungslosen Frau erneut den Geschlechtsverkehr ausgeübt haben. Am nächsten Tag soll er – noch immer alkoholisiert und zudem ohne Fahrerlaubnis – mit ihr zu einer Tankstelle gefahren sein, wo sie für ihn Bier holen sollte. Sie soll jedoch eine Tankstellenmitarbeiterin angesprochen haben, die die Polizei rief.

Dem Angeklagten werden sexuelle Nötigung mit Gewalt zugleich mit Vergewaltigung und sexuelle Nötigung an einer ihm schutzlos ausgelieferten Person sowie vorsätzliche Trunkenheit im Verkehr zugleich mit vorsätzlichem Fahren ohne Fahrerlaubnis vorgeworfen. Für die schwerste dem Angeklagten vorgeworfene Tat – Vergewaltigung – sieht das Gesetz in der Regel eine Freiheitsstrafe von 2 bis 15 Jahren vor. Der Angeklagte soll vielfach vorbestraft sein, so wegen Bedrohung, Körperverletzung, Betruges, Trunkenheit im Verkehr, Fahrens ohne Fahrerlaubnis, Sachbeschädigung und Beleidigung. Er befindet sich auf freiem Fuß. Für das Verfahren sind 4 Verhandlungstage bis zum 26. März vorgesehen.

Autor:

Lokalkompass Hagen aus Hagen

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