Hemers Innenstadtentwicklung als Regionale-Projekt?

Hemers Technischer Beigeordneter Christian Schweitzer legte in seinem Vortrag über "Hemer 2030" den Fokus auf die Themenfelder Innenstadtentwicklung und Gewerbeflächen.
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Jahreshauptversammlung der Wirtschaftsinitiative / Hemer im Jahr 2030

"Wenn es ein konkretes Projekt in Hemer für die Regionale 2025 gibt, werden wir uns als Wirtschaftsinitiative Hemer sicher dabei engagieren", blickte WI-Vorsitzender Georg Verfuß auf der Jahreshauptversammlung voraus. Eine Idee für ein solches Projekt nannte im Anschluss dann Hemers Technischer Beigeordneter Christian Schweitzer in seinem Gastvortrag zum Thema Stadtentwicklungsplanung.

Von Christoph Schulte

Hemer."Für mich muss die Entwicklung der Hemeraner Innenstadt zu einem Projekt der Regionale 2025 werden", stellte Christian Schweitzer klar, "wir müssen uns angesichts der vielen Leerstände möglichst schnell darüber klar werden, welche Funktion die Innenstadt zukünftig erfüllen kann und soll."
Mögliche Denkmodell seien nach Ansicht des Hemeraner Baudezernenten hierbei u.a. die Konzentration der Einkaufsfunktion auf einen funktionierenden Kern z. B. zwischen Altem Marktplatz und der Sparkasse, während für die übrigen Bereiche eher andere Nutzungen wie Wohnen oder andere Dienstleistungen eine Rolle spielen könnten. Für derartige Überlegungen spiele aber die Kommunikation mit den Eigentümern eine entscheidende Rolle.
Weitere wichtige Rollen bei einer Attraktivierung der Innenstadt spielen auch der Standort des neuen Hallenbades und die Umnutzung der Fläche des aktuellen Hademarebades sowie die Überplanung der Freifläche zwischen Bücherei und Türmchenvilla. "Hier könnte durch eine Aufwertung dieser parkähnlichen Freifläche das neue 'Herz' der Innenstadt entstehen", so Christian Schweitzer.
Einen weiteren Schwerpunkt seines Vortrags war die Bereitstellung von neuen Gewerbeflächen. "Das muss uns gelingen, denn nur wenn wir genügend Flächen zur Verfügung stellen können, bleiben wir als Stadt attraktiv für Unternehmen." Momentan stehe man vor der Herausforderung, dass sich 80 ha an aktuellen Gewerbeflächen in sog. Gemengelagen befänden, in denen den Unternehmen keine Möglichkeit zur Expansion böten. "Das muss sich definitiv ändern", forderte Christian Schweitzer, der dazu bis 2030 rund 50 ha an neuem Bedarf für Gewerbeflächen prognostizierte. "Doch diese Flächen in Hemer zu finden, ist extrem schwierig", gab Schweitzer zu. Aktuell gebe es drei sog. Suchräume. Kurzfristig soll das Gewerbegebiet Deilinghofen auch nördlich des Lärmschutzwalls entwickelt werden. "Das brächte einschließlich des KEA-Gelände rund 13 bis 15 ha neue Gewerbeflächen."
Mittel- bis langfristig sieht Christian Schweitzer noch Potenzial im Bereich des Duloh (interkommunal) mit deutlich verbesserter verkehrlicher Anbindung auch des bereits bestehenden Gewerbegebietes Eisenbahnschleife sowie im Bereich Landhausen. "Gerade bei letzterem bin ich mir allerdings bewusst, dass eine Realisierung aus Naturschutzgründen und Eigentumsverhältnissen schwierig werden dürfte. Doch andere Alternativen sehe ich in Hemer einfach nicht." 

Autor:

Christoph Schulte aus Hemer

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