Schlange büxte aus und versteckte sich in einem Transporter! Großer Feuerwehreinsatz an der Berliner Straße!

Eine Schlange versteckte sich in einem Transporter!
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Kurioser und einzigartiger Einsatz für die Feuerwehr Herdecke am Freitag gegen 16:11 Uhr mitten auf der Berliner Straße.

Ein Mitarbeiter eines örtlichen Altenzentrums hatte in der Anlage am Nacken eine unbekannte Schlange gefunden. Dieser fing das das Tier ein, verpackte es gut in einen Eimer auf dem Beifahrersitz und wollte es zu einem Biotop in der Nähe transportieren.

Die Schlange fand den Ausflug wohl gar nicht lustig: Auf der Berliner Straße machte sich das Tier selbständig und flüchtete aus dem Eimer in den Laderaum eines Renault Lieferwagens. Der 42-jährige Fahrer aus Herdecker stoppte sofort das Fahrzeug und ließ es mitten auf der Fahrbahn stehen. Er verließ aus Sicherheitsgründen das Fahrzeug und alarmierte richtigerweise die Feuerwehr.

Diese wurde mit dem Stichwort "Schlange in Transporter" alarmiert. Daraufhin rückten die Kräfte mit zwei Fahrzeugen aus und mussten zunächst diesen ganzen Sachverhalt recherchieren.

"Da der Fahrer nicht eindeutig sagen konnte, ob es sich um eine gefährliche oder ungefährliche Schlange handelte, mussten wir sofort tätig werden", so der Einsatzleiter. Mittels eines Notebooks wurden dem Anrufer verschiedene Schlangenarten gezeigt, um auszuloten ob es sich um ein gefährliches Tier handelte.

Da es sich nun taktisch um eine Tierrettung handelte, drangen zwei Feuerwehrleute mit ihrer Schutzausrüstung in den Transporter ein und "entkernten" diesen. Sämtliche Einrichtungsgegenstände sowie Teile der Verkleidung mussten entfernt werden. Ein weiterer Trupp durchsuchte die aus dem Fahrzeug herausgebrachten Teile. "Die Suche war außerordentlich schwierig, da der große Transporter viele Schlupflöcher, u.a einen doppelten Fahrzeugboden, für das Tier hatte", so der Einsatzleiter.

Nach gut zwanzig Minuten raschelte es am Deckenhimmel und die Schlange kam zum Vorschein. Das Tier flüchtete in einer schnellen Geschwindigkeit auf die Straße und konnte dort von den bereit stehenden Trupps mit einer Tierzange und einem Käscher eingefangen werden.

Die Schlange wurde in einem Behältnis zur Wache transportiert und wurde nun von einem Experten begutachtet. Der Einsatzleiter: "Da sich direkt neben dem Altenheim ein Waldgebiet befindet, vermuteten wir von Einsatzanfang, dass es sich um ein harmloses Tier handelte. Da dies aber ohne die Schlange nicht bestätigt werden konnte, musste die Feuerwehr so verfahren."

Der Experte bestätigte diese Vermutung: Es handelte sich um eine heimische und harmlose Ringelnatter. Das Tier wurde dann anschließend an dem eigentlichen Zielort, einem Biotop, wieder ausgesetzt.

Autor:

Christian Arndt aus Herdecke

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