Von Kunst und Sprache

Die Künstler und Museumsleiter Oliver Doetzer-Berweger (rechts) hoffen auf reges Interesse.Foto: Detlef Erler
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Eine Konstruktion aus Draht, deren Mechanik der Besucher selbst in Gang setzen kann. Eine unscheinbare Dose, die verspricht, auf Knopfdruck einen delikaten Wortsalat zu liefern. Foto- und Videokunstwerke oder auch ein Leporello mit dem Titel „liebes Tagebuch“: die neue Ausstellung in der Städtischen Galerie präsentiert ein breites Spektrum künstlerischen Schaffens.
Unter dem Titel „wortgewand“ zeigen hier 20 Künstler die Ergebnisse ihrer Ausein-andersetzung mit dem Thema „Sprache in der Kunst“. Allen teilnehmenden Künstlern ist zu eigen, dass die Sprache essentieller, nicht wegzudenkender Teil ihres Schaffens ist.
Präsentiert wird die Schau vom Westdeutschen Künstlerbund, der regelmäßig Themenausstellungen durchführt. „Die Idee stammt von der Sprach- und Schriftkünstlerin Marlies Obier“, verrät Jochem Ahmann, der die Ausstellung gemeinsam mit Ike Vogt als Kurator betreut. „Es steckt viel Herzblut darin“, lässt Ahmann wissen. Und das Interesse unter den Künstlern war groß: „Wir hätten durchaus 100 Leute berücksichtigen können.“ Der mehrdeutige Titel „wortgewand“ stammt indes nicht von einem der Künstler, sondern „von Marlies Obiers 14-jähriger Tochter“, verrät Ahmann.
Die Ausstellung in der Städtischen Galerie am Karl-Brandt-Weg ist die zweite Station der Schau, die schon im letzten Jahr in Bad Berleburg zu sehen war und noch in Siegen, Gelsenkirchen und Beckum die Besucher anlocken soll. Ahmann legt allerdings Wert darauf, zu betonen, dass sich die einzelnen Ausstellungen unterscheiden, „viele Exponate waren in Bad Berleburg noch nicht dabei, gleich bleiben nur die teilnehmenden Künstler“. Zudem wirke die Ausstellung in Herne durch die kleineren Räume viel kompakter.
Die Ausstellung wird am Samstag um 17 Uhr eröffnet. „Wortgewand“ ist dann bis zum 20. Mai in der Städtischen Galerie zu sehen. Geöffnet ist Dienstag bis Freitag von 10 bis 13 und 14 bis 17 Uhr, Samstag von 14 bis 17 Uhr und Sonntag von 11 bis 17 Uhr.

Autor:

Dirk Marschke aus Herne

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