Beratungsangebot im Hildener Kinderschutzbund
Wie Kinder schlafen

Christa Cholewinski, Geschäftsführerin des Kinderschutzbundes Hilden, bietet über die Familienkinderkrankenschwester Petra Quellhorst (v.l.) eine individuelle und kostenlose Schlafberatung zuhause an.
  • Christa Cholewinski, Geschäftsführerin des Kinderschutzbundes Hilden, bietet über die Familienkinderkrankenschwester Petra Quellhorst (v.l.) eine individuelle und kostenlose Schlafberatung zuhause an.
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Der Kinderschutzbund bietet Eltern ein neues Beratungsprogramm rund um den Schlaf von Kindern an.

 „Schläft er denn immer noch nicht durch?“, „Schläft die Kleine wirklich noch bei euch im Zimmer?“, „Wieso klappt das Einschlafen alleine noch nicht?“ – drei Fragen, die viele junge Eltern beschäftigen. Kommt eigener Schlafmangel hinzu, machen sich schnell Frust und Sorge breit: Welche Schlafgewohnheiten sind eigentlich normal? Der Kinderschutzbund Hilden hat deshalb ein neues Beratungsangebot eingerichtet.

Individuelle Beratung

„Wir bieten Eltern aus Hilden, die nicht mehr weiter wissen und die das Gefühl haben, dass sich alles nur noch um den Schlaf oder Nicht-Schlaf des Nachwuchses dreht, eine individuelle Schlafberatung bei sich zuhause an“, erläutert Christa Cholewinski, Geschäftsführerin des Kinderschutzbundes. Die Kosten übernimmt der Kinderschutzbund.
„Säuglinge und Babys haben ein anderes Schlafverhalten als Erwachsene“, erklärt Petra Quellhorst.

Sicherer Babyschlaf

Die Familienkinderkrankenschwester informiert beim Kinderschutzbund junge Eltern seit vielen Jahren zum Thema Sicherer Babyschlaf. Nun hat sie eine Fortbildung zur Schlafberaterin nach dem Konzept von „1001kindernacht“ absolviert. „Babys brauchen nicht lernen zu schlafen, das können sie schon im Mutterleib. Aber sie müssen lernen unter den Bedingungen zu schlafen, die wir ihnen vorgeben.“
Die Traumphasen seien deutlich länger, das schnell wachsende Gehirn aktiver als bei schlafenden Erwachsenen, so Quellhorst. „Das ist ein Grund dafür, dass Babys nachts mehrmals wach werden – und dann auch Hunger haben.“ Einmal wach, überprüften die Kleinen zudem ganz instinktiv, ob noch jemand da ist. Erst mit rund zwölf Monaten wüssten Babys, dass Mama und Papa, die etwa kurz in die Küche gehen, nicht richtig weg sind, sondern gleich wiederkommen. „Nachts schmusen, die Flasche machen oder stillen – das ist deshalb jedes Mal quasi ein Einzahlen auf das emotionale Beziehungskonto von Mama beziehungsweise Papa und Kind“, betont Quellhorst.

Was braucht das Kind?

Bei der individuellen Schlafberatung erklärt sie, was das Baby oder das kleine Kind braucht. „Gemeinsam versuchen wir, herauszufinden, wie die Schlafbedürfnisse von Eltern und Kindern zusammen passen können.“
Ganz wichtig ist ihr: „Wer sein kleines Kind in den Schlaf und durch die Nacht begleitet, verwöhnt es nicht. Eltern müssen ihren Kindern das Durchschlafen auch nicht aktiv beibringen. Jeder Entwicklungsschritt, der von Babys zu früh verlangt wird und den sie nicht freiwillig machen, führt unweigerlich zu großem Protest.“
Weitere Informationen zu dem Angebot gibt es bei Christa Cholewinski unter Telefon (02103) 54853.

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