Schmetterlingsraupen hielten die Feuerwehr Iserlohn auf Trab

Mit Gasbrennern wurden die Raupennester entlang der Dortmunder Straße in Iserlohn bekämpft. Fotos: Feuerwehr Iserlohn
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  • Mit Gasbrennern wurden die Raupennester entlang der Dortmunder Straße in Iserlohn bekämpft. Fotos: Feuerwehr Iserlohn
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Update: Glücklicherweise konnte durch die Märkischen Stadtbetriebe Iserlohn-Hemer am heutigen Montag, 27. Mai,  nach einer Begutachtung festgestellt werden, dass es sich um die Raupen der Gespinstmotte handelt. Die betroffenen Flächen wurden wieder freigegeben.
Da stetig weitere Meldungen in der Einsatzzentrale eingehen, folgen die wichtigsten Informationen über beide Insekten.

Gespinstmotte:
https://nrw.nabu.de/tiere-und-pflanzen/insekten-und-spinnen/insekten/gespinstmotten/index.html

Eichenprozessionsspinner: https://www.nabu.de/imperia/md/content/nabude/wald/130506-nabu-hintergrundpapier-eichenprozessionsspinner-2.pdf

Am Sonntagabend gegen 18.15 Uhr wurde der Einsatzzentrale der Feuerwehr Iserlohn ein Befall der Böschungsbepflanzung an der Dortmunder Straße durch Larven des Eichen-Prozessionsspinners gemeldet. Daraufhin wurden die angegeben Bereiche kontrolliert.

Da sich die Ausmaße des Befalls als so drastisch darstellten, wurden zur Unterstützung mehre Einheiten der Freiwilligen Feuerwehr alarmiert. Die Maßnahmen der Feuerwehr stellten sich so dar, dass die Nester gezielt mit Gasbrennern abgebrannt und anschließend mit Wasser aus den Büschen gespült wurden. Für diese Arbeiten hatten sich die Einsatzkräfte mit wasserdichten Schutzanzügen und Atemschutzfiltern ausgerüstet, um sich vor den Brennhaaren der Raupen zu schützen. Aufgrund der einsetzenden Dunkelheit konnte nur die Böschung am Fußweg stadtauswärts bearbeitet werden. Die entgegengesetzte Richtung wurde für den fußläufigen Verkehr gesperrt. Da auch Teile des Parkplatzes "Am Hauptfriedhof" betroffen sind, wurden auch dort einige Bereiche abgesperrt. Die noch befallenen Bereiche werden am Montag in Zusammenarbeit mit den Stadtbetrieben weiter gereinigt. Die Dortmunder Straße war für die Zeit von 18:15 Uhr bis ca. 22:15 Uhr stadtauswärts komplett gesperrt.

Im Einsatz waren die Berufsfeuerwehr und die Freiwillige Feuerwehr mit insgesamt 30 Einsatzkräften. Für die Eisatzdauer wurde die Feuerwache durch weitere Einheiten der Freiwilligen Feuerwehr besetzt.

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