Stadtbaurat Thorsten Grote zu Gast bei CDU-Fraktionssitzung in Kalthof
Neue Pläne für Bahn-Überführung in Iserlohn-Kalthof

Stadtbaurat Thorsten Grote zu Gast bei der öffentlichen Fraktionssitzung der CDU Iserlohn in der Mensa der Kalthofer Grundschule. Foto: CDU
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Wie geht es weiter mit der Bahnüberführung an der Leckingser Straße? – Dies war die Frage, die Stadtbaurat Thorsten Grote am Montagabend den zahlreichen Gästen bei einer öffentlichen Fraktionssitzung der Iserlohner CDU zu beantworten wusste.

Der Rat hatte in seiner Sitzung im vergangenen Dezember die Verwaltung beauftragt, Verhandlungen mit der Deutschen Bahn (DB) hinsichtlich einer Aufweitung der neuen Eisenbahnüberführung an der Leckingser Straße in Kalthof zu führen. Die CDU-Fraktion hatte diesen erklärten Wunsch der Kalthofer Bevölkerung aufgegriffen und in die politischen Gremien gebracht.

Zwei neue Varianten

Nun liegt von Seiten der DB Netz AG eine Visualisierung zweier Varianten vor, die Stadtbaurat Thorsten Grote den anwesenden Bürgern in der Kalthofer Grundschule am Montag vorstellen konnte. Variante 1 geht von einer Aufweitung aus, die statt heute einspurig, dann zweispurig befahrbar sein könnte. Zudem gibt es einen breiten und erhöhten Fußgängerweg. In Variante 2 ist die Aufweitung so groß, dass sogar ein zweiter Fußgängerweg in der Unterführung möglich wäre.

Separate Fußgängerröhre wäre neuer Angstraum

Bei beiden Varianten könnten sowohl Lastwagen als auch landwirtschaftlicher Verkehr die Unterführung ideal durchfahren und problemlos in die angrenzende Werkstraße einbiegen. Rückfragen aus dem Publikum machten deutlich, dass das Thema ‚sicherer Schulweg‘ für die meisten Kalthofer am wichtigsten sei. „Eine separate Fußgängerröhre, wie öfters bereits gefordert, wäre nicht sinnvoll und würde das Gegenteil bewirken“, so Stadtbaurat Thorsten Grote. „Die Fußgängerröhre müsste aus bautechnischer Sicht viel weiter von der Straße entfernt liegen und egal wie attraktiv man sie gestaltet, sie würde letztendlich nur einen Angstraum schaffen.“ Baustart, wie von der Deutschen Bahn berechnet, wäre nach diesen Plänen März 2024 – Fertigstellung ungefähr ein halbes Jahr später.

Beides gangbare Varianten für die CDU 

„Für die CDU sind beide Varianten, die am Montag vorgestellt werden konnten, gangbare Lösungen im Sinne aller Anwohner. Angsträume verschwinden dadurch, die Schulwegsicherheit ist gegeben und der Verkehrsfluss wird merklich optimiert“, so CDU-Fraktionsvorsitzender Fabian Tigges. Die Pläne der Deutschen Bahn sollen nun im Weiteren politisch beraten werden.

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