SPD besichtigt Musterwohnung der IGW – seniorengerechten und bezahlbaren Wohnraum schaffen!

v.l. Dimitrios Axourgos, Annegret Simon, Hanna Schulze, Clemens Bien, Beatrix Schönekeß (IGW)
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Im Anschluss an ihren Parteitag unter dem Motto „Bezahlbarer Wohnraum - Wohnen im Alter“ haben sich Mitglieder des Stadtverbandes der SPD-Iserlohn von Vertretern der IGW die Musterwohnung der IGW im Hohler Weg 18 in Iserlohn zeigen lassen.

Insbesondere die Interessen und Möglichkeiten von älteren Menschen standen dabei im Focus. Viele Menschen träumen davon im Alter möglichst lange in den eigenen vier Wänden wohnen bleiben zu können und es gibt schon jetzt Wege und Möglichkeiten, um dies zu vereinfachen. Mit ihrer Musterwohnung veranschaulicht die IGW neben aufwändigen Varianten, wie einer Badewanne mit Tür oder elektronischer Fensteröffnung, viele andere kleinere Maßnahmen, um eine Wohnung seniorengerecht zu gestalten.

Die SPD-Stadtverbandsmitglieder interessierten sich insbesondere für die einfachen aber effektiven Möglichkeiten, um ein altersgerechtes Leben in der eigenen Wohnung zu erleichtern. Haltegriffe in der Dusche, eine Handbrause am Waschbecken, ein rollstuhlgeeigneter Übergang auf den Balkon oder auch das simple Verschieben der Fenstergriffe von der Seite an den unteren Rand lassen sich einfach bei einer anstehenden Renovierung der Wohnung umsetzen. Gerade diese auch kostengünstigeren Möglichkeiten seien für viele Menschen interessant, so Annegret Simon vom Stadtverband. Schließlich habe nicht jeder die finanziellen Möglichkeiten sich umfangreichere Maßnahmen zu leisten. Ein immer größer werdender Teil der Mieter ist über 60 Jahre alt und die IGW versucht schon jetzt sich in ihren Wohnungen darauf einzustellen. Dabei ist sie aber auch auf die Zustimmung ihrer Mieter bei einer anstehenden Renovierung der Mietwohnung angewiesen, da diese der Umsetzung der oben genannten Maßnahmen zustimmen müssen.

Neben der Einrichtung von seniorengerechten Wohnungen im Allgemeinen, steht für den SPD-Stadtverband auch fest, dass es wichtig ist, dass Wohnungen stadtnah zur Verfügung gestellt werden. Neben einem erhöhten Bedarf an einer Anpassung der Wohnung an die veränderten Bedürfnisse von älter werdenden Menschen, vermindert sich oft auch die Mobilität außerhalb der eigenen vier Wände. Der Wunsch schnell und einfach alles erreichen zu können, selbständig einkaufen zu gehen oder auch einfach weiterhin am öffentlichen Leben teilzunehmen ist groß.

„Gerade in dieser Hinsicht ist die Politik aufgefordert sich einzubringen und im Rahmen ihrer Möglichkeiten darauf hinzuwirken, dass es nicht zu einer Isolation von älteren Menschen kommt“, so der Stadtverbandsvorsitzende Dimitrios Axourgos. Dies könne insbesondere dadurch erreicht werden, dass ausreichend seniorengerechter, aber vor allem auch bezahlbarer Wohnraum stadtnah zur Verfügung gestellt werde.

Autor:

Dimitrios Axourgos aus Iserlohn

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