Roosters wollen Abstand auf Rang elf wieder vergrößern

Gegen Ingolstadt wollen die Roosters endlich wieder einen Sieg feiern. Foto: Günther
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Die Iserlohn Roosters bewegen sich weiter in Extremen durch die Saison. Erst gelangen ihnen fünf Siege in Folge, zuletzt verloren sie vier Partien in Serie. Am Wochenende soll dieser Negativtrend gestoppt werden.

Grund zur Freude hatten eigentlich nur zwei Akteure. Zum einen Verteidiger Dieter Orendorz, der gegen München sein 300. Spiel in der Deutschen Eishockey Liga bestritt und die allesamt im blau-weißen Trikot der Sauerländer. Einen ganz besonderen Meilenstein feierte zudem bereits am Freitag Routinier Boris Blank. Für den Stürmer war die 2:4-Niederlage in Augsburg sein 900. Spiel in der DEL. „Da hätte ich vor zehn, fünfzehn Jahren nicht dran gedacht, dass ich das irgendwann einmal schaffen könnte. Das hätte ich selbst diesen Sommer nicht gedacht. Ich bin sehr stolz darauf“, meinte Blank am Wochenende.

"Viele schöne Momente"

Im Rückblick auf die vielen Jahre in der Liga erinnert sich der 39-Jährige an viele schöne Momente zurück. „Ein Highlight war natürlich das Erreichen des Halbfinales mit Krefeld. Leider bin ich nie Meister geworden. Da gehört natürlich auch Glück dazu und du musst zum richtigen Zeitpunkt am richtigen Ort spielen. Aber ich bin froh über jeden Augenblick, den ich genießen konnte.“ Da wäre die 1.000er Marke doch eigentlich auch nicht mehr weit weg, aber für Blank war das der letzte Meilenstein. „Nach der Saison ist definitiv Schluss. Zu 100 Prozent. Ich will schließlich auch noch mit 45 tanzen können."
In dieser Woche geht es nun darum, die Fehler zu analysieren und sich auf das nächste Spiel am Freitag gegen Ingolstadt zu konzentrieren. „Wir sollten jetzt nicht zu häufig darüber sprechen, dass wir viermal in Folge verloren haben, sonst wird daraus noch ein Problem. Aktuell ist es noch keines, aber wir sollten möglichst schnell sehen, dass wir wieder einen Sieg landen und uns dadurch auch wieder Selbstvertrauen zurückholen“, lautet die Devise von Trainer Rob Daum. Im Hinblick auf die beiden Niederlagen vom Wochenende sieht er Kleinigkeiten, die den Unterschied ausgemacht haben. „Beide Male haben die gegnerischen Torhüter gut gehalten und wir zu viele gute Möglichkeiten vergeben. Sowohl Augsburg als auch München waren da wesentlich effektiver.“ Gute Ansätze sah der Coach dagegen in dem zuletzt häufig kritisierten Überzahlspiel der Iserlohner. „In beiden Spielen haben wir in Überzahl ein Tor erzielt. Mit der Quote kann man zufrieden sein. Wir sind allerdings auch auf ein erfolgreiches Überzahlspiel angewiesen, denn viele unserer Begegnungen sind sehr eng und da entscheiden letztendlich Nuancen über Sieg und Niederlage.“

Daum erwartet engagierte Leistung

Gegen Ingolstadt erwartet Daum eine engagierte Leistung seiner Mannschaft, zumal der Druck bei den Gästen noch wesentlich größer ist als bei den Roosters. Ingolstadt steht aktuell auf Platz elf, drei Punkte hinter Iserlohn. Umso wichtiger wäre ein Heimsieg nach regulärer Spielzeit, um den Abstand zu verdoppeln. Nach seiner Grippe ist Denis Shevyrin in dieser Woche wieder einsatzfähig. Ein Fragezeichen steht noch hinter Alexander Bonsaksen. Der Norweger stand am Dienstag nach seinem Kieferbruch das erste Mal wieder auf dem Eis. Ob er spielen kann, wird sich erst im Laufe der Woche entscheiden. Erstes Bully ist um 19.30 Uhr in der Eissporthalle am Seilersee.
Am Sonntag geht es dann erneut gegen einen direkten Mitkonkurrenten um einen Playoff-Platz. Ab 14 Uhr sind die Roosters dann zu Gast bei den Schwenninger Wild Wings. 

Gegen Ingolstadt wollen die Roosters endlich wieder einen Sieg feiern. Foto: Günther
Maskottchen Icey und Clubchef Wolfgang Brück gratulierten Boris Blank zu seinem 900 Einsatz in der DEL. Foto: Günther

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