Ehrenamtlich als Künstler-Betreuerin tätig

Bärbel Bauer

STADTSPIEGEL-Mitarbeiterin Barbara Müller hat nachstehenden Bericht über die Theater-Betreuerin Bärbel Müller geschrieben.

„Continue“- das ist der ehrenamtliche Dienst der Stadt Iserlohn, in dem sich derzeit über 200 Bürgerinnen und Bürger in ihrer Freizeit engagieren.
Exemplarisch für die breit gefächerte Arbeit und die vielseitigen Aufgabenbereich von Continue stellt der STADTSPIEGEL heute das Engagement von Bärbel Bauer im Iserlohner Theaterbereich vor. In ihrer Freizeit betreut sie prominente und weniger prominente Künstler im Parktheater.
Seit ungefähr sechs Jahren ist Bärbel Bauer bei Continue aktiv. Angefangen hat alles mit dem wöchentlichen Angebot einer Gymnastik-Stunde im Altenheim. Schon bald darauf wurden Theater-Begleitungen für ältere und kranke Menschen gesucht, die den Weg dorthin nicht mehr alleine schafften. Bärbel Bauer meldete sich, und das Theater zog sie in seinen Bann. Einmal Theaterluft geschnuppert, war es dann nur noch ein kleiner Schritt zu ihrer neuen Aufgabe: Heute betreut Bärbel Bauer, neben der wöchentlichen Gymnastik-Stunde im Altenheim, Künstler im Theater. „Ich richte die Garderobe her, gehe auf Wünsche ein und stehe bei Fragen zur Seite. So versuche ich den Künstlern den Aufenthalt so schön wie möglich zu gestalten“, erklärt Bärbel Bauer.
Langeweile kommt dabei nicht auf: „Man trifft immer wieder neue, interessante Menschen.“ So kommt auch schon mal die eine oder andere komische Situation zustande. So fragte einmal ein Künstler, ob Bärbel Bauer ihm sein Hemd bügeln könne. Sie gab ihm daraufhin zu verstehen, dass man ein solch furchtbares Hemd weder bügeln noch anziehen könne und verwies ihn auf ein nahegelegenes Geschäft für Herrenmode. Jahre später traf Bärbel Bauer eben diesen Künstler wieder. „Er erinnerte sich augenzwinkernd an die Dame aus dem Theater, die sein Hemd nicht bügeln wollte“, lacht Bärbel Bauer. „Vor kurzem habe ich bei einer Wette mit einem anderen Künstler sogar zwei Karten für dessen Programm ,gewonnen‘ “, freut sie sich.
„Man lernt mit der Zeit, wie man mit welchen Künstlern reden und umgehen kann. Viele sind locker und ganz anders als man sie sich vorstellt.“ So können sich auch die Künstler oft über kleine Dinge freuen. „Das Ganze ist eigentlich gar keine ‚Arbeit‘. Man bekommt so viel von den Menschen wieder, dass man immer wieder gerne hingeht.“ Und so ist an ein Ende ihres Continue-Engagements in der Iserlohner Theaterszene noch lange nicht zu denken.

Autor:

Rainer Tüttelmann aus Iserlohn

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