Markt der Möglichkeiten
Sparkasse Iserlohn eröffnet Hauptfiliale am Schillerplatz wieder

Der Vorstand der Sparkasse Iserlohn, Manfred Schäfer, Dr. Christoph Krämer und Thomas Nagel (v.l.), freut sich über die Wiedereröffnung der Hauptfiliale.
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  • Der Vorstand der Sparkasse Iserlohn, Manfred Schäfer, Dr. Christoph Krämer und Thomas Nagel (v.l.), freut sich über die Wiedereröffnung der Hauptfiliale.
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Was lange währt – genauer gesagt drei Jahre –, wird endlich gut: Die Sparkasse Iserlohn hat am Montag die kernsarnierte Hauptstelle am Schillerplatz wiedereröffnet. Der Geschäftsbetrieb für die 140 Mitarbeiter hat begonnen, die Zeit der Provisorien ist für die Angestellten wie für die Kunden endlich vorbei.

"Ich bin heute beruhigter als noch vor ein paar Tagen", sagt Manfred Schäfer, der im Sparkassen-Vorstand zuständig für die Umbauarbeiten ist. Denn bis zuletzt sah das Gebäude wie eine große Baustelle aus. Aber seit Montag haben die Handwerker das Gebäude weitestgehend verlassen und Platz gemacht für die Mitarbeiter und Kunden. 
Diese waren am ersten Tag voll des Lobes. Die Umbauarbeiten sind gelungen. Wenn man durch den neuen "alten" Arkadeneingang am Nordengraben das nun im ersten Bauabschnitt fertiggestellte Gebäude betritt, ist der Unterschied zu dem früheren Bestand offensichtlich: Hell,
lichtdurchflutet, nach oben hin geöffnet präsentiert sich die Kundenhalle als "Marktplatz der Möglichkeiten". Hier ist der Name Programm:
Schon direkt im Anschluss an den Eingang zeigt sich der großzügige SB-Bereich mit Geldausgabe- und einzahlungsautomaten, einem Münzrollengeber sowie Selbstbedienungsterminals für Überweisungen, Einrichten von Daueraufträgen und Kontoauszugsdruck. Der SB-Bereich ist täglich von 6 bis 24 Uhr geöffnet.

Beratungszimmer zum Wohlfühlen

Unverändert sind im Erdgeschoss die für den alltäglichen Geschäftsverkehr benötigten Bereiche wie Kundenbetreuung, Servicepoint, eine zentrale Anmeldung und Information, mitarbeiterbediente Kassen, Münzzählautomaten sowie eine Anlaufstelle für das Versicherungs- und Immobilienvermittlungsgeschäft. Im Wartebereich an der zentralen Anmeldung werden die Kunden von ihrem Berater zum jeweiligen Termin abgeholt und in eines der Besprechungszimmer geführt. "15 Beratungszimmer sind im ersten Bauabschnitt entstanden, noch einmal zehn kommen mit der Fertigstellung des zweiten Bauabschnitts hinzu", erklärt Manfred Schäfer. Vier dieser Besprechungszimmer wurden ganz besonders eingerichtet, heißen Waldstadt, Dechenhöhle, IEC und Letmather Kirmes und sollen mit großen Wandbildern für eine gewisse Wohlfühlatmosphäre sorgen.
Über die Treppenanlage innerhalb der Kundenhalle gelangt der Besucher auf die Galerie im ersten Obergeschoss: Hier werden zukünftig wieder Ausstellungen zu sehen sein und Veranstaltungen stattfinden. Überhaupt ist die gesamte Kundenhalle eben ein "Marktplatz der Möglichkeiten" und dafür vorgesehen, als Veranstaltungsfläche zur Verfügung zu stehen. Mit mobilen Möbeln sowie moderner Präsentationstechnik für Bild und Ton lässt sich die Fläche im Erdgeschoss für Vorträge, Konzerte und Events mit bis zu 250 Besuchern nutzen. Und das ganze mit freiem Blick in den Himmel, denn mit einer Gesamtfläche von 400 Quadratmetern überspannt ein gebogenes Glasdach auf einer Stahl-Fachwerkkonstruktion die große Kundenhalle. "Wir können es kaum erwarten, auch wieder Konzerte der Musikschule hier bei uns abhalten zu können", sagt Sparkassendirektor Dr. Christoph Krämer. Aber alles zu seiner Zeit und vor allem nach Corona.
In den 50 Jahren seit dem letzten großen Umbau der Sparkasse am Schillerplatz hat sich der Bedarf an Produkten, Dienstleistungen und Zugangswegen zum Kreditinstitut verändert. Im Vergleich zu früher kommt die Sparkasse jetzt mit einer geringeren Fläche aus. Das Gebäude konnte um 860 Quadratmetern Nutzfläche verkleinert werden. Das Innere des Gebäudes bietet Kundschaft und Mitarbeitern mit rund 9.400 Quadratmetern weiterhin ausreichend Platz. Nach Vollendung des zweiten Bauabschnitts im Sommer kommenden Jahres werden vor allem noch deutlich mehr Beratungszimmer zur Verfügung stehen.
Die erste Bauphase sollte eigentlich nach zwei Jahren beendet sein. Aber unvorhersehbare statische Probleme und nicht zuletzt die Corona-Krise machten der rechtzeitigen Fertigstellung einen Strich durch die Rechnung. 18,6 Millionen Euro sollten beide Bauabschnitte laut der Planungen von 2016 kosten. Liegen die Arbeiten im Rahmen? "Dazu können und wollen wir zurzeit noch nichts sagen", sagt Manfred Schäfer, "die Schlussrechnung kommt nach dem zweiten Bauabschnitt."

Autor:

Stephan Faber aus Hagen

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