Kreis Unna: Strafverfahren eingeleitet
41 gefälschte Impfausweise

Gefälschte Impfdokumente in der Apotheke vorzeigen, ist kein Kavaliersdelikt. Foto: Jungvogel
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Die Polizei im Kreis Unna hat insgesamt 41 Ermittlungsverfahren wegen gefälschter Impfausweise eingeleitet. Nur in Holzwickede und in Selm wurden bisher keine Fälle erfasst.
Spitzenreiter ist die Stadt Unna, wobei dort bei zehn Delikten jeweils Strafverfahren eingeleitet worden sind. Schwerte folgt mit neun Fällen, in Werne sind es fünf, in Fröndenberg und Bönen jeweis drei und in Kamen wurden zwei Dokumentenfälschungen angezeigt.  
In vier Sachverhalten ist der Tatort das Internet (z.B. Verkauf von gefälschten Impfpässen). 

Bei dem Großteil der Strafverfahrungen handelt es sich um gefälschte Impfausweise, die die Beschuldigten in den Apotheken des Kreises Unna vorgelegt haben, um sich ein digitales Impfzertifikat zu beschaffen. Weil meistens die Personalien der Beschuldigten vorliegen, sind bereits mehrere Ermittlungsverfahren zur weiteren Entscheidung an die zuständigen Staatsanwaltschaften gegangen.

Autor:

Anja Jungvogel aus Hagen

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