Kommunalwahl 2020
SPD in Unna setzt auf Frauenpower

Anke Riebach, stellvertretende Vorsitzende des SPD-Stadtverbands  in Unna, Kandidatin Katja Schuon und Stadtverbandsvorsitzender Sebastian Laaser bei der Vorstellung von Katja Schuons Kandidatur.
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  • Anke Riebach, stellvertretende Vorsitzende des SPD-Stadtverbands in Unna, Kandidatin Katja Schuon und Stadtverbandsvorsitzender Sebastian Laaser bei der Vorstellung von Katja Schuons Kandidatur.
  • Foto: Schwalbert
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Für die Kommunalwahl im nächsten Jahr will die SPD in Unna Katja, Schuon, die bisherige Leiterin des Fachbereichs Familie und Jugend beim Kreis Unna ins Rennen schicken: „Katja Schuon überzeugt mit ihrer hohen Sachkenntnis, ihrer Erfahrung und mit ihrer Verbundenheit zu Unna gleichermaßen“, so der Stadtverbandsvorsitzende Sebastian Laaser.

Das Votum des Stadtverbandsvorstandes für Schuon war einstimmig. Beim Parteitag im Dezember sollen dann die Mitglieder über die Bewerbung Schuons entscheiden.

Die gebürtige Bochumerin Katja Schuon lebt mit Mann und zwei schulpflichtigen Kindern nahe der Innenstadt. Sie engagiert sich ehrenamtlich, zum Beispiel im Vorstand des Fördervereins der Falkschule oder als Lesepatin in der Stadtbibliothek. Der Beruf führte die Diplom-Betriebswirtin und Diplom-Verwaltungswirtin mit Schwerpunkt Kommunalrecht nach Unna. Im Kreis hat sie 26 Jahre Verwaltungserfahrung vorzuweisen. Einer breiteren Öffentlichkeit ist sie als Gleichstellungsbeauftragte, als Referentin des Landrats und später als Leiterin des Landratsbüros bekannt geworden.

Zu ihrer aktuellen Aufgabe als Leiterin des Fachbereichs Familie und Jugend mit rund 80 Mitarbeitenden sagt sie: „Hier ist mir noch einmal sehr bewusst geworden, welche Chancen und Gestaltungsmöglichkeiten es in einer Kommune gibt.“ Ihren kommunalpolitischen Schwerpunkt will Schuon dann auch auf die Bereiche Familie, Jugend und Soziales legen.

Besonders am Herzen liegt ihr die Wohnungspolitik und die Verbesserung der Möglichkeiten der Kinderbetreuung. Dies sieht sie auch als wichtigen wirtschaftlichen Standortfaktor für die Stadt. Zusammengefasst will sich Schuon für die Themenfelder saubere und sichere Stadt, Bauen und Wohnen, Bildung und Inklusion sowie Umwelt und Mobilität stark machen. Hier soll es im November einen ersten Dialog mit den Unnaern geben.

Die Möglichkeiten der Bürgerbeteiligung will sie weg von den klassischen Bürgerversammlungen um neue Wege der Mitwirkung wie beispielsweise Online-Verfahren erweitern: „Wir müssen die Menschen an Entscheidungsprozessen beteiligen und ihnen Gelegenheit geben, selbst Ideen einzubringen, wie Unna noch schöner und lebenswerter sein kann. Wir müssen bei allem, was wir tun, den Weg zu Lösungen aufzeigen, ohne selbst die Lösungen starr vorzugeben“, betont sie auch mit Blick auf das Geschehen rund um die Eishalle, das schließlich zum Bürgerbegehren geführt hat.

Durch ihr eigenes langjähriges ehrenamtliches Engagement in Schule, Politik, Gewerkschaft und Bildungseinrichtungen weiß Katja Schuon: „Die Bereitschaft vieler Bürgerinnen und Bürger sich zu engagieren, ist groß und muss wertgeschätzt und eingebunden werden.“ Dabei will sie die Erfahrungen und das Wissen der Unnaer mit in die Willensbildung einbeziehen.

Vor dem Hintergrund des erst kürzlich ausgerufenen Klimanotstandes für die Stadt will sich Schuon auch besonders um die Verkehrspolitik kümmern: „Hier gibt es gerade bei den Radwegen noch Luft nach oben“, konstatiert sie. Klimaprojekte will sie vor Ort anfassen. Hierzu gehört auch die Fortschreibung des Klimaschutzkonzeptes. Insgesamt soll das Klima in Unna den gleichen Stellenwert erhalten wie andere Themen. Um sich den Bürgerinnen und Bürgern vorzustellen, plant Katja Schuon einen aktiven Wahlkampf von Tür zu Tür.

Autor:

Lokalkompass Kamen/Bergkamen/Bönen aus Kamen

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