Chancen erkennen – Berufe finden: Berufsinformationsabend an der Kopernikus-Realschule

Dominik Lindloff, Christian Tillmann, Fabian Lerch , ehemalige Schüler der Kopernikus-Realschule, unterstützen Alfred Schönsohn von Lauff  am Berufsinformationsabend bei der Beratung.
  • Dominik Lindloff, Christian Tillmann, Fabian Lerch , ehemalige Schüler der Kopernikus-Realschule, unterstützen Alfred Schönsohn von Lauff am Berufsinformationsabend bei der Beratung.
  • hochgeladen von Gaby Schneider

Rund 25 Jahre Erfahrung, über 40 Referenten plus etliche Ehemalige – das sind die Eckdaten des schulinternen Berufsinformationsabends an der Kopernikus-Realschule, der am Donnerstag, den 25.10.12, stattfand.


Großes Angebot

Wie immer herrschte großer Andrang. Geboten wurden die verschiedensten Bereiche: weiterführende Schulen stellten sich vor, Handwerk, kaufmännische Berufe, Gesundheitsberufe - es gibt keine Sparte, die nicht vertreten ist. „Grandiose Auswahl, man wusste gar nicht, wo man zuerst hingehen sollte“, meinte so auch Claudia Mathiak, die ihren Sohn Daniel, Schüler der Kl. 9, begleitete. Viele Referenten sind schon seit Jahren dabei, neue kommen hinzu. Das Angebot wird so von Jahr zu Jahr größer.

Nachhaltigkeit

Die Nachhaltigkeit der Berufswahlorientierung an der KOP und das ernsthafte Interesse der Schüler und Schülerinnen haben sich rumgesprochen über die Jahre. Schulen, Handwerksbetriebe, Akademien und Firmen fragen an und suchen den Kontakt zur Kopernikus-Realschule, um sich präsentieren zu können. „Dieses Jahr hatten wir sogar eine Anfrage aus Köln“, sagt Mechthild Dochtermann, die als Lehrerin de KOP schon seit den Anfängen des Infoabends dabei ist. In manchen Fällen ergebe sich der Kontakt auch über die Eltern der Schüler, die gerne einen Abend an der Schule verbringen, um ihre Erfahrungen weiterzugeben. Und selbst ehemalige Schüler und Schülerinnen, längst im Beruf oder noch in der Ausbildung oder auf einer weiterführenden Schule, kommen wieder, um Tipps zu geben. Erstmalig gab es daher dieses Jahr sogar einen ganzen Beratungsraum nur mit ehemaligen Schülern und Schülerinnen, die ihre Sichtweise der Dinge weitergaben.

Ehemalige Schüler beraten

Auch Fabian Lerch, Julien Weber, Christian Tillmann und Dominik Lindloff gehörten dazu – sie begleiteten jedoch ihren neuen Klassenlehrer Alfred Schönsohn von Lauff, Lehrer am TBK Solingen (Technisches Berufskolleg Solingen mit technischen Gymnasium). „Wir sind selbst am Berufsinformationsabend auf das Gymnasium aufmerksam geworden vor zwei Jahren und haben uns dafür entschieden“, sagen sie. Und ergänzen: „Die Kopernikus hat uns gut auf die weiterführende Schule vorbereitet und uns bei der Entscheidungsfindung sinnvoll unterstützt.“
Sehr positiv sehen die Referenten, dass die Schüler und Schülerinnen nicht einfach so von Beratung zu Beratung gehen, sondern sich im Vorfeld im Unterricht vorbereitet haben und auch später nachweisen müssen, mit wem sie Gespräche geführt haben. „Die Referenten schätzen die Verbindlichkeit, die so entsteht“, erklärt Mechthild Dochtermann. „Oft sind die Gespräche so intensiv, dass die angesetzten Stunden nicht ausreichen.“

Während die Veranstaltung für alle Neuntklässler Pflicht ist, da noch in diesem Jahr ein dreiwöchiges Praktikum ansteht, können Zehntklässler freiwillig teilnehmen. Ein Angebot, das gerne angenommen wird, da die Vorstellungen über die Zukunft ein knappes Jahr vor dem Abschluss deutlicher geworden sind.
Für Frank Theis war es der erste Berufsinformationsabend an der Kopernikus-Realschule, die er seit Juni leitet. Sein Fazit: „Ein sehr umfassendes Angebot. Ich habe viele ernsthafte Gespräche beobachtet mit interessierten Schülern und Schülerinnen, die sich intensiv mit ihrer Zukunft auseinandersetzen. Besonders beeindruckt bin ich davon, dass sich viele Mädchen über Handwerksberufe informiert haben.“
Das Thema Berufswahlorientierung bleibt auch weiterhin ein wichtiger Fokus der Kopernikus-Realschule und man ist offen für innovative Konzepte und Ideen. Gerade laufen Planungen, im Jahr 2013 ein Berufswahlcamp durchzuführen und ein Sozialpraktikum einzuführen.

Autor:

Gaby Schneider aus Langenfeld (Rheinland)

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