Der 91 Millionen-Euro-Plan für die Marler Mitte - inklusive Rathaussanierung

Sanierung statt Abriss: Die Rathaustürme sollen stehen bleiben.
  • Sanierung statt Abriss: Die Rathaustürme sollen stehen bleiben.
  • hochgeladen von Mariusch Pyka

Die Stadt Marl hat große Pläne. Zumindest auf dem Papier. Mit 91 Millionen Euro sollen Stadtkern und Umgebung in den nächsten zehn Jahren ein komplett neues Gesicht bekommen, attraktiv und zukunftsweisend.

Mittendrin steht das Marler Rathaus. Das soll nach dem Handlungskonzept Stadtmitte, das Gutachter erstellt haben, nicht abgerissen, sondern saniert werden. Doch vorher sind noch einige Hürden zu nehmen.

Das Problem: Die Geldgeber müssen an das Projekt glauben und das Portemonnaie für das Handlungskonzept Marl Mitte weit öffnen. Doch die Stadt Marl und die zuständigen Planungsbüros (Post Welters aus Dortmund und ASTOC aus Köln) sind zuversichtlich, die Zuschussgeber von den Vorschlägen zur Behebung der städtebaulichen und sozialen Schwachpunkte zu überzeugen.

Durch Förderprogramme soll das meiste Geld fließen

Auch Bürgermeister Werner Arndt zeigt sich hoffnungsfroh. Er glaubt, die Stadt könne von geeigneten Förderprogrammen profitieren: „Die Vorschläge sind äußerst gehaltvoll und ausgereift. Deshalb bin ich sehr optimistisch, dass wir die Pläne in den kommenden Jahren gemeinsam verwirklichen könnten.“

Das Konzept sieht die Sanierung des Rathauses und der Willy-Brandt-Gesamtschule sowie die Aufwertung des Creiler Platzes vor. Doch das sind nur die Eckdaten des großen Ganzen.

Seit Monaten arbeitet Markus Schaffrath vom städtischen Planungs- und Umweltamt unter Hochdruck: „Da das Förderprogramm ‚Soziale Stadt‘ derzeit stark nachgefragt ist und die Höhe der Förderung von den verfügbaren Haushaltsmitteln abhängt, reichen wir den Antrag so schnell wie möglich bei der Bezirksregierung ein.“ Vorher wird der Entwurf im Stadtplanungsausschuss am heutigen Donnerstag, im Haupt- und Finanzausschuss (22. September) und im Rat (22. Oktober) diskutiert.

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