Bezirksregierung gibt Kreis Unna grünes Licht für zwei Bauprojekte
Gut Haus Opherdicke ins Denkmalförderprogramm 2021 aufgenommen

Das kreiseigene Gut Haus Opherdicke im Holzwickeder Ortsteil Opherdicke zählt zu den schönsten Baudenkmälern der Region und ist eines von etwa 82.000 Baudenkmälern in ganz Nordrhein-Westfalen. Hier die Rückansicht des Wasserschlosses und ehemaligen Rittergutes.
  • Das kreiseigene Gut Haus Opherdicke im Holzwickeder Ortsteil Opherdicke zählt zu den schönsten Baudenkmälern der Region und ist eines von etwa 82.000 Baudenkmälern in ganz Nordrhein-Westfalen. Hier die Rückansicht des Wasserschlosses und ehemaligen Rittergutes.
  • Foto: Luftbild zur Verfügung gestellt von: Hans Blossey
  • hochgeladen von Helena Pieper

Gute Nachrichten aus Arnsberg: Das Land NRW nimmt zwei Bauprojekte des Kreises in das Denkmalförderprogramm 2021 auf. Das teilte die Bezirksregierung nun mit. Insgesamt gingen für dieses Jahr mehr als 100 Anträge für das Förderprogramm des Landes bei der Bezirksregierung ein. 57 Förderanträge wurden gewährt, zwei davon betreffen das kreiseigene Gut Haus Opherdicke.

Ende des vergangenen Jahres beantragte der Kreis eine Förderung von bis zu rund 170.000 Euro im Rahmen der Umbau-Arbeiten des Schafstalls für die spezielle Sanierung der historischen Fassade. Außerdem schickte die Verwaltung einen Förderantrag von bis zu rund 15.000 Euro für die Instandsetzung der Gauben des Haupthauses ins Rennen um die begehrten Fördermittel. Der Bescheid über die exakte Fördermittelsumme folgt in den kommenden Wochen.

"Über die Förderung durch das Land NRW freuen wir uns sehr", so Kreisdirektor und Kulturdezernent Mike-Sebastian Janke. "Ich werte diese Unterstützung als wichtigen Beitrag zur Fortentwicklung unseres Haus Opherdicke und als große Wertschätzung der erfolgreichen Arbeit zur Fortentwicklung dieses historischen Ortes als Museum mit hochkarätigen Ausstellungen, einem Ort für Kunst und Genuss, privates Tagen und Feiern."

82.000 Baudenkmäler in NRW

Haus Opherdicke zählt zu den schönsten Baudenkmälern der Region und ist eines von etwa 82.000 Baudenkmälern in ganz Nordrhein-Westfalen, die es gemeinsam zu erhalten gilt. Die Grundmauern des ehemaligen Wasserschlosses gehen auf das 12. Jahrhundert zurück. Seine heutige Gestalt erhielt das von einer Gräfte umschlossene Gebäude in der zweiten Hälfte des 17. Jahrhunderts.

Mit der Förderung von denkmalpflegerischen Maßnahmen nach den "Förderrichtlinien Denkmalpflege" hat sich die Landesregierung zum Ziel gesetzt, das historisch-kulturelle Erbe Nordrhein-Westfalens zu bewahren.

Autor:

Lokalkompass Menden-Fröndenberg-Balve-Wickede aus Menden (Sauerland)

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