„Unser dreiwöchiges Praktikum als Journalisten“

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„Um einen Einblick in das spätere Berufsleben zu bekommen, haben wir uns entschieden, unser erstes Schülerbetriebspraktikum beim Stadtspiegel Menden zu machen.“
Das dreiwöchige Praktikum gehört zu der schulischen Ausbildung der neunten Klasse dazu.
Nach einigen Überlegungen sind wir, Marcel Lücke und Lea Legler, zur Überzeugung gekommen, einmal im journalistischen Bereich bei einer Zeitung anzufragen, ob freie Plätze angeboten werden.
Ich, Lea, hatte von einer Freundin gehört, dass der Job als Journalist viel Spaß machen soll. Zudem habe ich großes Interesse an diesem Beruf. Nach kurzer Zeit kam dann die erfreuliche Zusage.
Sofort kamen mir Gedanken, wie alles ablaufen wird. Ich habe gehofft, dass es eine interessante und lernreiche Zeit wird und das ich mich mit meinen Kollegen gut verstehen werde.
Auch ich, Marcel, habe von einer Mitarbeiterin, die in diesem Bereich tätig ist, gehört, dass das Praktikum beim Stadtspiegel abwechslungsreich sein soll. Also habe ich mich hier beworben und nach einem kurzen Vorstellungsgespräch ebenfalls eine Zusage erhalten.
Meine Hoffnungen waren viel über die Tätigkeiten eines Redakteurs zu erfahren und das beim Stadtspiegel ein entspanntes Arbeitsklima herrscht.
Am Anfang waren wir schon ein bisschen aufgeregt, weil wir nicht wussten was auf uns zukommen wird.
Am ersten Tag mussten wir um elf Uhr da sein. In der Redaktion angekommen wurden wir herzlich begrüßt. Danach folgte ein Durchgang durch das ganze Haus. Wir haben den Kundenservice, die Verwaltung und die Kundenberater, wo auch der Chef sein Büro hat, kennen gelernt.
Danach hieß es : Theorie! Den restlichen Tag wurde uns von Peter Benedickt erklärt, wie man eine Zeitung überhaupt aufbaut. Am Mittwoch war dann unser erster Termin. Wir sind nach Edeka zum Chef gegangen. Peter hat ihn interviewt und wir haben dabei unsere ersten Erfahrungen gesammelt. Das war ein ganz neues Erlebnis für uns Schüler.
In den nächsten Tagen durften wir schon kleine Meldungen, so genannte Einspalter, schreiben. Außerdem wurden wir von einer weiteren Mitarbeiterin in die Bearbeitung von Bildereingewiesen. In der kommenden Woche hatten wir zwei Termine. Zuerst waren wir bei Optikermeisterin Petra Wiek in ihren Geschäft. Dort werden Schmuck und Brillen verkauft sowie Kunden beraten.
Außerdem hat die Geschäftsfrau einen Altgoldankauf. Hierüber mussten wir einen Bericht schreiben. Ausführlich bekamen wir eine Beschreibung der verschiedenen Tätigkeiten rund um das edle Metall. Wie wird festgestellt, dass es sich um echtes Material handelt, wie schwer ist die angebotene Ware, wieviel Anteile Gold, wieviel anderes Metall. Wir haben alles notiert um später in der Redaktion diesen Artikel zu schreiben. Puuh, war das anstrengend, wir haben ganz schön lange gebraucht, bis die „Profis“ zufrieden waren.
Am Tag danach führte der Weg ins Fröndenberger Rathaus.
Dort stellte Norbert Muczka dem Bürgermeister ein neues Projekt vor. Es soll eine Touristen Information Zentrum in Form eines Wintergartens ans Rathaus gebaut werden.
Der Bürgermeister steht voll hinter dieser Idee und will sie nun den Fraktionen vorstellen. Hier haben wir wieder alles mitnotiert, um später wiederum eine Geschichte schreiben zu können.
Dann die für uns schwerste Aufgabe. „Fangt mal die Meinungen der kirchlichen Mitarbeiter zum Papst-Rücktritt ein“, lautete unser Auftrag.
Also suchten wir die Telefonnummern der Pfarrer, Pastore, Vikare oder Diakone in unserer Region heraus. Dann hieß es telefonieren, telefonieren, telefonieren. Die Antworten wurden bereits am nächsten Tag auf Seite drei gedruckt.
Da waren wir mächtig stolz (natürlich hat Peter alles noch einmal überarbeitet).
Insgesamt war es eine sehr erfolgreiche und schöne Zeit. Wir haben viel gelernt und hatten richtig Spaß mit den anderen Kollegen.
In den drei Praktikums-Wochen sind wir gerne in die Redaktion gegangen und haben begeistert „mitgearbeitet“. Es war schön einen solchen Einblick in die Welt der Zeitung zu bekommen.
Wir können uns durchaus vorstellen, beruflich später mal in den Bereich Journalismus zu gehen.

Autor:

Peter Benedickt aus Fröndenberg/Ruhr

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