Die Gromoka eröffnete den Sitzungskarneval

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Am vergangenen Samstag eröffnete die Große Monheimer Karnevalsgesellschaft (Gromoka) mit ihrer Prunksitzung den Monheimer Sitzungskarneval.

Mit dem Einmarsch des Elferrates begann bei der Gromoka wieder eine neue Zeitrechnung. Zum ersten Mal führte der neue Sitzungspräsident Wolfgang Schulte, ein echter Monnemer Jung vom Kradepohl, durch die Sitzung in der Aula am Berliner Ring.

Auch der Elferrat hatte sich wieder etwas einfallen lassen, um das neue Sessionsmotto zu präsentieren: „Janz Monnem jubiliert vor Jlöck, mer krieje us Piwipp zurück“. Klar, dass die Herren um Emil Drösser besonders agil bei der Sache waren. Mit Baurabeiterhelmen stellten Sie den Bau des Monnemer Fährschiffes nach.
Die Gromoka-Jugendgarde „Die Rheinstürmer“ hat sich im vergleich zum letzten Jahr nochmal gesteigert und zeigte tolle Showtänze. Als erster Redner des Abends erzählte der Huusmeister vom Bundesdaach seine Anekdötchen aus der Hauptstadt.

Eng wurde es auf der Bühne, als Prinz Alexander I. mit ihrer Lieblichkeit Prinzessin Inge und der Prinzengarde auf die Bühne zog. Der Prinz, der übrigens die Narrenpritsche vergessen hatte, ließ es sich nicht nehmen, mit seiner Prinzengarde mitzutanzen. Er ist seit vielen Jahren Mitglied der Gesellschaft.

Ein echt kölsches Urgestein kam danach mit seinen Verzällcher nach Monheim. Jupp Menth als „Ne kölsche Schutzmann“ hatte die Lacher auf seiner Seite.
Als einer der Höhepunkte der Sitzung erwies sich dann der Parodist Jörg Knör, der bereits eine aufregende Vita hinter sich hat. Knör war 1975 mit 15 Jahren jüngster Kandidat bei „Am laufenden Band“ mit Rudi Carell, 1977 wurde er dann mit 17 Jahren jüngster Fernsehansager des deutschen Fernsehens beim WDR. Ab 1990 moderierte er im ZDF die Jörg Knör Show. Zu seinem Stimmenrepertoire gehören heute Inge Meysel, Udo Lindenberg, Helmut Kohl, Gerhard Schröder, Marcel Reich-Ranicki, Dieter Bohlen, Naddel, Karl Dall, Bruce Darnell, Alfred Biolek und viele mehr.

Die Marienburggarde bezauberte mit ihren Tänzerinnen und den „strammen Käls“ mit einer Westernshow. Als Redner versuchte sich danach die Erdnuss.
Die Altstadtfunken zogen mit fast kompletter Besetzung auf die Bühne und begeisterten mit ihrem akrobatischen Gardetanz. Trotz einiger krankheitsbedingter Ausfälle hatte Kommandant Horst Eichholz seine Mannen und Mariechen fest im Griff und ließ zu ehren des Bürgermeisters, des Prinzenpaares und des neuen Präsidenten die Klabüs präsentieren.

Den Abschluss bildete schließlich der stimmgewaltige King Size Dick aus Köln.
Der Gromoka ist es gelungen, ein ansprechendes Programm zu präsentieren. Auch die Sitzungen im Festzelt auf dem Schützenplatz, das derzeit errichtet wird, versprechen Karneval der Spitzenklasse. In vier Wochen ist dann (fast) schon wieder alles vorbei. Den Abschluss bilden traditionell die Altstadtfunken mit ihrer Galasitzung.

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