Eppinghofen blüht auf
Wettbewerb zeigt auch in diesem Jahr die schönsten Seiten des Stadtteils

Der Wettbewerb Eppinghofen blüht auf hat wieder viele versteckte Paradiese zu Tage gefördert.
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  • Der Wettbewerb Eppinghofen blüht auf hat wieder viele versteckte Paradiese zu Tage gefördert.
  • Foto: Lena Spörl
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Eppinghofen blüht auf! – hieß es auch dieses Jahr wieder. Nach dem Erfolg aus dem Vorjahr rief das Stadtteilmanagement Eppinghofen auch dieses Jahr wieder einen Wettbewerb um die schönste „grüne Oase“ aus.

„Wir bekamen viele positive Rückmeldungen zu dem Projekt. Einige Bürger besuchten uns im Stadtteilbüro und freuten sich darüber, dass auch einmal die schönen Seiten ihres Wohnumfeldes gezeigt wurden. In Eppinghofen leben viele motivierte Menschen, die sich in ihrem Stadtteil gerne einbringen“, berichtet Agnes Schauer vom Stadtteilmanagement Eppinghofen.

Dieses Mal entschied sich die Jury - bestehend aus Sylvia Waage (Amtsleitern des Amtes für Grünflächenmanagement und Friedhofswesen), Anika Füger (Mülheimer Initiative für Klimaschutz), sowie Lena Spörl und Agnes Schauer (Stadtteilmanagement Eppinghofen) - besonders die „grünen Oasen“ mit einer nachhaltigen, naturnahen und insektenfreundlichen Gestaltung zu prämieren. Die Preise für die Sieger, in Form von Geschenkgutscheinen, spendete erneut das Gartencenter DobirrBlotz.

Den ersten Platz belegte Familie Roll-Schulz und überzeugte mit einem großen naturnahen Garten mit altem Baumbestand, der nach eigener Aussage nie fertig ist. Die Familie pflegt ihren 2300 Quadratmeter großen Garten nach dem Motto: „Die Natur ist von selbst kreativ, arbeite mit ihr und nicht dagegen.“ Zu ihren Gartenbewohnern zählen Vögel, Eichhörnchen, Salamander und Igel. Insekten wie Erdbienen, Hummelvölker und Schmetterlinge haben ebenfalls ein Zuhause bei Familie Roll-Schulz gefunden.

Auch das zweitplatzierte Jugendzentrum Stadtmitte, das bereits im vergangen Jahr mit einer Bewerbung dabei war, setzt auf Umweltschutz. Im letzten Jahr gab es für das Jugendzentrum zwar keinen Gewinn, dafür aber ein besonderes Lob für die engagierte Arbeit mit Kindern und Jugendlichen. Wo früher im Vorgarten ein paar spärliche Grashalme aus dem Boden lugten, grünt jetzt eine Augenweide und bietet auch Insekten Unterschlupf. Bei der Umsetzung des Gartens wurde das Jugendzentrum von der Mülheimer Initiative für Klimaschutz und einer Landschaftsgärtnerin unterstützt. „Wir freuen uns über den zweiten Platz! Wir sind dran geblieben und haben den neu angelegten Garten weiter gepflegt und ausgebaut. So schaffen wir für Kinder, die keinen Garten haben, einen Zugang zur Natur und können die nächste Generation für den richtigen Umgang mit ihrer Umwelt sensibilisieren“, freut sich Isabelle Wojcicki vom Jugendzentrum Stadtmitte.

Der dritte Platz ging an Martina Müller und ihren Garten im Kleingärtnerverein Eppinghofen. Auch ihr naturnaher Garten wird biologisch und nachhaltig bewirtschaftet.

Ein besonders Lob für die positive Entwicklung ging dieses Jahr an die Internationalen Eppinghofer Bewohnergärten. Die dortigen Gärten werden von Menschen unterschiedlicher Herkunft bewirtschaftet. Ende Mai fand dort die Aktion „72 Stunden – Uns schickt der Himmel“ statt, bei der engagierte Jugendliche gemeinsam mit den Gärtnern das Gelände gesäubert, verschönert, bepflanzt und mit selbstgebauten Sitzgelegenheiten ausgestattet haben. „Die Gärtner freuten sich sehr über die Unterstützung. Wir sind gespannt auf die weitere Entwicklung“, erklärt Stadtteilmanagerin Lena Spörl.

Der Wettbewerb Eppinghofen blüht auf hat wieder viele versteckte Paradiese zu Tage gefördert.
Martina Müller nahm ihren Gewinn in ihrer Sattlerei entgegen.

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