Die Linke zur Kinderarmut
Handeln statt Reden

"Kinderarmut ist ein hausgemachter Skandal und politisches Versagen." Das ist die These von Andrea Mobini, Kreissprecherin der Linken Mülheim. Sie sagt: "Seit 2007 ist der rasante Anstieg der Kinderarmut in Mülheim bekannt, seit Jahren tut sich wenig bis nichts, runde Tische werden in Mülheim aber viel zu oft zu zur langen Bank, ohne die Vereinbarung konkreter Maßnahmen, Mahnungen von Sozialwissenschaftlern ignoriert.

Kinderarmut muss die höchste politische Priorität haben, wenn man nicht eine ganze Generation verlieren möchte." 

Es brauche Konzepte, die greifen wie der Ausbau von U3 Plätzen und eine enge Verzahnung von Familie und Bildungs- und Freizeiteinrichtungen. Auch kostenlose Freizeit und Sportangebote, damit alle Kinder und Jugendliche teilhaben könnten, gehörten dazu.

"Es braucht auch eine andere Wohnraumpolitik, die aufhört sozialen Wohnungsbau nur im Norden anzusiedeln, sondern endlich dazu übergeht sozialen und bezahlbaren Wohnraum überall zu schaffen", ergänzt Andrea Mobini. Denn auch das soziale Umfeld spiele eine große Rolle.
Das seien kleine Stellschrauben, die Kommunen bewegen müssen. Natürlich brauche es eine Ausfinanzierung der Kommunen und für Mülheim einen Altschuldenschnitt. "Aber darauf darf die Politik sich nicht verlassen, sondern sie muss ihr Möglichstes tun,“ so Mobini weiter.

Autor:

Andrea Rosenthal aus Mülheim an der Ruhr

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