200 Gäste beim Ehrenamtsforum in der Sparkassen-Geschäftsstelle in Neukirchen
Für eine lebens- und liebenswerte Stadt

Gruppenbild nach der Verlosung von vier Extra-Spenden à 250 Euro beim Ehrenamtsforum in der Sparkasse an der Poststraße (v.l.n.r.:) Timo Rothe (Sparkasse), Glücksfee Lilly Berner, Marion Tenbücken (Sparkasse), Christel Busch (Guttempler), Simon Pau (Christusgemeinde Neukirchen), Ina-Maria Wagener (Grüne Damen), Bernd Zibell und Katrin Steffans (beide Sparkasse), Katrin Chahem (Förderverein Julius-Stursberg-Gymnasium), Bürgermeister Harald Lenßen und Claudia van Dyck (Verwaltungsratsvorsitzende der Sparkasse).
  • Gruppenbild nach der Verlosung von vier Extra-Spenden à 250 Euro beim Ehrenamtsforum in der Sparkasse an der Poststraße (v.l.n.r.:) Timo Rothe (Sparkasse), Glücksfee Lilly Berner, Marion Tenbücken (Sparkasse), Christel Busch (Guttempler), Simon Pau (Christusgemeinde Neukirchen), Ina-Maria Wagener (Grüne Damen), Bernd Zibell und Katrin Steffans (beide Sparkasse), Katrin Chahem (Förderverein Julius-Stursberg-Gymnasium), Bürgermeister Harald Lenßen und Claudia van Dyck (Verwaltungsratsvorsitzende der Sparkasse).
  • Foto: Sparkasse
  • hochgeladen von Marcel Faßbender

Das ehrenamtliche Engagement in den rund 130 Vereinen der Stadt ist bunt und vielseitig. Mehr als 200 Gäste erfuhren das einmal mehr beim Ehrenamtsforum der Sparkasse am Niederrhein in der Geschäftsstelle an der Poststraße.

In Interviews berichteten der Museumsverein, die Neukirchener Mission und die Behinderten-Sportgemeinschaft von ihrer Arbeit und ihrem Angebot. „Heute geht es allein um Sie und Ihre Zeit, Ihre Leidenschaft und Ihre Kreativität, die Sie das ganze Jahr über investieren“, sagte Vorstand Bernd Zibell im Gespräch mit den Vereinsvertretern. Jürgen Förderer, der Vorsitzende des SV Neukirchen 21, nutzte die gute Gelegenheit für einen Aufruf vor großem Publikum: „Wir brauchen dringend einen Arzt, der einmal im Monat für eineinhalb Stunden ehrenamtlich unsere Gruppe für Koronarsport begleitet.“
Die ehemalige Latein- und Geschichtslehrerin Krista Horbrügger berichtete, warum sie nach ihrer aktiven Dienstzeit seit 2002 intensiv beim Museumsverein mitarbeitet: „Wir haben ortsgeschichtlich so viel für Kinder und Erwachsene zu bieten, das möchte ich einfach mitgestalten.“ Bürgermeister Harald Lenßen, der zugleich Vorsitzender des Museumsvereins ist, betonte: „Auch ohne die beiden Heimat- und Verkehrsvereine wäre es undenkbar, ein Museum von so hoher Qualität zu haben, danke.“
Berko Hunaeus und Thomas Maurer von der Neukirchener Mission nahmen die Zuhörer gedanklich mit nach Uganda, Tansania und Indonesien. Bereits seit 1882 macht sich der Verein mit dortigen Kirchen stark für Kinder und Kranke. „Wir erleben es, dass beispielsweise Eltern in Uganda gar nicht wissen, dass man ihren behinderten Kindern helfen kann, manchmal ist es sogar möglich, sie komplett zu heilen“, so Thomas Maurer. Im Stursberg-Haus an der Gartenstraße plant die Neukirchener Mission ein Begegnungs- und Bildungszentrum für Menschen aus den Partnerländern, um sie fit für ihre Arbeit vor Ort zu machen.
Winfried Drnec, der Vorsitzende der Behinderten-Sportgemeinschaft (BSG), warb in seinem Gespräch mit Bernd Zibell für das Bosseln. Er hatte dazu einen Stock mitgebracht, der nicht über Eis, sondern über Parkett oder Turnhallenböden geschoben wird. „Dieser Sport ist bei uns sehr beliebt und macht viel Spaß, ich lade sie alle dazu ein“, so Winfried Drnec. Der Verein hat aktuell 140 Mitglieder und bietet neben Bosseln außerdem Bogenschießen, Reha-Sport, Eisstockschießen, Osteoporose-Gymnastik, Schwimmen und Wassergymnastik an, auch für Menschen ohne Handicap.

175.718 Euro für die Vereine

Neben den 175.718 Euro, die die Sparkasse in diesem Jahr für die ehrenamtliche Arbeit an die örtlichen Vereine überweist, hatten die Teams der drei Geschäftsstellen viermal 250 Euro zur Verlosung mitgebracht. Glücksfee Lilly, Auszubildende in der Geschäftsstelle Vluyn, zog die Lose. Über je 250 Euro freuten sich die Christusgemeinde Neukirchen, die Guttempler, die Grünen Damen des Altenheims im Klotzfeld und der Verein der Freunde und Förderer am Julius-Stursberg-Gymnasium. Bürgermeister Harald Lenßen bedankte sich bei allen Ehrenamtlichen: „Sie machen unsere Stadt lebens- und liebenswert.“

Autor:

Marcel Faßbender aus Duisburg

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