Neukirchen-Vluyn ist eine von 15 ausgezeichneten Kommunen im Projekt „Global Nachhaltige Kommune NRW“
Auszeichnung für Nachhaltigkeitsengagement

Der Abschluss der zweiten Laufzeit des Projekts „Global Nachhaltige Kommune in NRW“ wurde mit einer digitalen Veranstaltung gefeiert. | Foto: Stadt Neukirchen-Vluyn
  • Der Abschluss der zweiten Laufzeit des Projekts „Global Nachhaltige Kommune in NRW“ wurde mit einer digitalen Veranstaltung gefeiert.
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Mit mehr als 1.800 strategisch verankerten Maßnahmen setzen sich 15 neue Modellkommunen aus NRW für mehr Nachhaltigkeit ein. Eine davon ist Neukirchen-Vluyn, die insgesamt 122 Maßnahmen für sich erarbeitet hat.

Eine 40-köpfige Steuerungsgruppe mit Mitgliedern aus Vereinen, Einrichtungen, Unternehmen, Ehrenamtlichen, Politik und Verwaltung hatte in den letzten anderthalb Jahren gemeinsam Visionen, Ziele und Maßnahmen für ein nachhaltiges Neukirchen-Vluyn im Jahr 2030 erarbeitet. Der Stadtrat hat in seiner Sitzung  die Strategie beschlossen.
Der Abschluss der zweiten Laufzeit des Projekts „Global Nachhaltige Kommune in NRW“ wurde mit einer digitalen Veranstaltung gefeiert. In seinem Grußwort verdeutlichte NRW- Ministerpräsident Armin Laschet den Stellenwert des Projekts: „Global Nachhaltige Kommunen leisten einen wichtigen Beitrag zu einer Stadtentwicklungspolitik der Zukunft – sie sind internationale Vorbilder für viele andere.”
Bürgermeister Ralf Köpke bedankte sich bei den Aktiven in Neukirchen-Vluyn: „An der Erarbeitung der Nachhaltigkeitsstrategie waren viele Menschen beteiligt und haben wertvollen Input geliefert. Dafür bin ich sehr dankbar. Das Maßnahmenpaket ist ambitioniert, wird Neukirchen-Vluyn aber auf jeden Fall nach vorne bringen.“
Die Nachhaltigkeitsstrategie soll der gesamten Stadtgesellschaft dienen – diese aber auch verpflichten. So sollen zum Beispiel Bebauungspläne für neue Gewerbegebiete Festsetzungen und Empfehlungen zum Klima- und Ressourcenschutz erhalten, aber auch Wohnquartiere nachhaltig entwickelt werden. Beim Ziel „Orte der Begegnung" ist eine Maßnahme, Gesundheitsangebote im öffentlichen Raum zu etablieren. Und um Jugendliche und ihre Wünsche besser in die Stadtplanung und -entwicklung einzubinden, sollen Jugendbeteiligungsformate etabliert werden. Wo möglich und sinnvoll, werden digitale Methoden eingebunden.
Projektleiter Stephan Baur freut sich, dass die Aktiven der Strategiephase am Ball bleiben: „Die Arbeit der Steuerungsgruppe wird künftig als „Zukunftsforum“ fortgeführt. Alle Mitglieder haben sich bereit erklärt, auch hier mitzuwirken.“ In der Stadtverwaltung wird ein Kernteam unter Baurs Leitung die Aktivitäten inhaltlich begleiten, die Politik ist über den Ausschuss für Digitales, Nachhaltigkeit und Wirtschaftsförderung beteiligt.
Mehr zur Nachhaltigkeitsstrategie für Neukirchen-Vluyn unter www.klimaschutz-nv.de.

Teilnehmende Kommunen der zweiten Projektphase

Gemeinde Kalletal, Kreis Euskirchen, Kreis Siegen-Wittgenstein, Stadt Bielefeld, Stadt Detmold, Stadt Dormagen, Stadt Essen, Stadt Haan, Stadt Hagen, Stadt Herne, Stadt Hörstel, Stadt Leverkusen, Stadt Lüdenscheid, Stadt Neukirchen-Vluyn und Stadt Witten.

Autor:

Lokalkompass Moers aus Moers

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