OTV Endurance Team
OTV Endurance Team mit großem Starterfeld beim Venloop 2019

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Der Venloop zählt zu den beliebtesten und stimmungsvollsten Laufveranstaltungen in ganz Europa. Die Veranstaltung wird seit 2006 jährlich in Venlo ausgetragen. Rund 20.000 Läufer und Läuferinnen registrieren sich für das Event, bei dem es einen 5 –Kilometerlauf, einen 10-Kilometerlauf und eine Halbmarathon-Distanz gibt. Der Venloop versetzt das kleine Städtchen Venlo in den Niederlanden jedes Jahr in einen absoluten Ausnahmezustand. Läufer aus ganz Europa pilgern zu diesem Laufevent und machen dieses Event zu einer spektakulären Laufveranstaltung. Mittlerweile gehört der Venloop gar zur populärsten Laufveranstaltung in den Niederlanden und Europa, ein Laufevent das seinesgleichen sucht. Der Venloop ist geprägt von einer elektrisierenden Stimmung, die man so von keinem anderen Laufevent kennt. Spätestens wenn man in den Partybus am Stadion De Koel einsteigt, schwappt die Begeisterung über. Neben den Teilnehmern stehen hunderttausende Menschen an den Straßenrändern und feuern die Teilnehmer frenetisch an. Es ist für viele Läufer das Event des Jahres. Die Strecke geht quer durch das schöne Venlo, dessen Altstadt und Wohngebiete. Die Einwohner gaben sich sehr viel Mühe bei der Dekoration und Herrichtung. Die Innenstadt war voll mit feiernden Menschen, welche teilweise in mehreren Reihen hintereinander standen. Immer wieder passierte man Boxen mit lauter und motivierender Partymusik. Immer wieder hört man die Namen der Läufer angefeuert mit holländischem Akzent.
Auf 5km startete:
Sandra Brockmann, Andrea Kurzidem, Kerstin Knop, es war ihr erster großen/internationaler Lauf, sie waren total überwältigt von dieser Stimmung. Musik und Menschen, die die Läufer angefeuert haben einfach unglaublich, eine große Party. Zu Beginn war das Wetter noch sehr trüb, kalt und regnerisch. Pünktlich zum Start klarte es auf und das Wetter wurde immer besser. Für Sandra Brockmann persönlich bis jetzt einer der schönsten Läufe, auch weil sie durch die Stimmung ihre bisherige Bestzeit um mehr als 3:50 Minuten verbessern konnte. Andrea Kurzidem, finishte mit einer Zeit von 32:59, und Kerstin Knop mit einer Zeit von 32:37.
Auf die 10 Km starteten eine Woche vor dem Marathon in Rotterdam, Andrea und Ansgar Berg, eigentlich passte ein Wettkampf nicht ganz ins Trainingskonzept, auf die tolle Stimmung beim Venloop wollten sie aber dennoch nicht verzichten. Daher haben sie sich artig an die Verordnung des Laufkollegen, Schwimmtrainer und Ironman Markus Althoff gehalten: “Vorsichtig angehen, locker laufen und ein bisschen was kitzeln, damit der Körper merkt, dass bald noch was Größeres kommen könnte. Andrea Berg kam mit einer Zeit von 59:10 und Ansgar Berg, mit 59:07 ins Ziel.
Beim Halbmarathon starteten:
Thomas Müthing, 1:29,33 (PB). Mit der Hoffnung unter 95 Minuten laufen zu können ging er an den Start. Nach 10 km fühlte er sich richtig gut und merkte das da was gehen könnte. Bei km 17 lief er aufgrund eines Rechenfehlers einen KM langsamer, um bei km 18 zu merken das er noch Puffer auf SUB 90 hatte. Die letzten 3 km könnte er so die außergewöhnliche Stimmung etwas genießen. Sein nächstes Ziel ist mit Unterstützung des Endurance Team die Marathon Distanz.
André Weiß, Halbmarathon 1:49,58, als Vorbereitung für Rotterdam ist er etwas zu schnell angegangen, aber aufgrund der sensationellen Stimmung wird man halt getragen.
Peter Borin- 2:04,16, ist bis km 15 ganz locker durchgekommen, dann Probleme bekommen, mit Blick auf Vorbereitung 1. Mitteldistanz Triathlon im September ist er mit der Leistung sehr zufrieden.
Lukas Köther 1:50,25 persönliche Bestzeit, zum ersten Mal beim “Venloop” dabei gewesen, die Vorfreude war größer denn je, da jeder Läufer in der Umgebung von diesem Event in Venlo spricht. Schon bei der Anreise und dem Weg vom Parkplatz zum Start wusste er warum. Anders als geplant, startete er alleine auf die Halbmarathondistanz und aufgrund der exakt gleichen Nettozeit war ein Treffen auf der Strecke unmöglich.
Simon Blässe, ist in einer In 5er Pace das Rennen angegangen, musste ab km 11 aufgrund von Kreislaufproblemen an Tempo rausnehmen und finishte mit einer Zeit von 1:54,07
Hartmut Wienen, 2:10,43 lief seinen ersten Halbmarathon überhaupt und zugleich sein großes Ziel nach der Fuß-OP im vergangenen September. Er ist ohne große Erwartung in den Lauf gegangen und es lief von Beginn an richtig gut. Insoweit ist er mit seiner Zeit mehr als zufrieden.
Wilhelm Schwickrath lief in 2:10,01 seinen ersten Wettkampf nach einem Jahr Pause.
Weitere Teamkollegen vom OTV Endurance Team starteten auf den unterschiedlichen Distanzen und sind ebenfalls erfolgreich im Ziel angekommen.
Insgesamt sind sich alle Teilnehmer einig, dass es eine tolle, wenn auch etwas chaotische , aber lustige Laufveranstaltung war, die definitiv eine Wiederholung wert ist.

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