„China: Auf dem Weg in ein Goldenes Zeitalter? Peking: Macht und Kulturzentrum im Reich der Mitte“

Der Referent Dr. Stefan Roggenbuck berichtet von seiner Reise nach China.
  • Der Referent Dr. Stefan Roggenbuck berichtet von seiner Reise nach China.
  • Foto: Rolf van Melis/ pixelio.de
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Am Montag, 25. Februar, findet um 19.30 Uhr in der Volkshochschule, Herzogswall 17, eine Beamer-Präsentation zum Thema „China: Auf dem Weg in ein Goldenes Zeitalter? Peking: Macht und Kulturzentrum im Reich der Mitte“ von Stefan Roggenbuck statt.
Kaum eine Nation hat in den letzten 30 Jahren einen derartigen Aufschwung erlebt wie China, das bevölkerungsreichste Land der Welt. Die Wirtschaft boomt mit enormen Wachstumsraten, Megastädte sind entstanden.
Mit dem Entwicklungsplan "Made in China 2025" wandelt sich das Land von der Werkbank der Welt zum Hightech-Standort. Westliche Firmen werden aufgekauft, eigene Forschungszentren aufgebaut, chinesische Firmen erobern globale Märkte. Nicht nur in Sachen Urbanität, Elektromobilität und digitale Kommunikation werden Standards gesetzt.
Die meisten Dollar-Milliardäre gibt es mittlerweile in China; die Mittelschicht ist kräftig gewachsen. Auch politisch ist das Reich der Mitte global auf dem Vormarsch und erhebt Ansprüche einer Weltmacht. Wie ist das in so kurzer Zeit möglich gewesen?
Sozialwissenschaftlich ist der Blick auf das Entwicklungsmodell "sozialistische Marktwirtschaft/Einparteienstaat" genauso interessant wie auf dessen Schattenseiten (Menschenrechte, Massenarmut, Spaltung der Gesellschaft, Umwelt, und so weiter).
Ebenfalls wichtig ist die Beschäftigung mit der reichen Geschichte und Kultur des Landes. Warum ist China mit seiner fernöstlichen Philosophie (Konfuzius) so ganz anders als der Westen, und warum wird andererseits die westliche Lebensart trotzdem so stark nachgeahmt? Wird es eines Tages gelingen, den gesellschaftlichen Zustand der "idealen Gleichheit" für alle (gemäß KP-Entwicklungsmodell) zu erreichen, auch für die 300 Millionen Wanderarbeiter? In jedem Fall ist die Begegnung mit China eine inspirierende Herausforderung. Eine Reise in das riesige Land wird zu einer einzigartigen Bereicherung, wie sie der Referent Dr. Stefan Roggenbuck gemacht hat. Er hat die für Europäer unfassbaren Megametropolen besucht und berichtet anschaulich in seinen Vorträgen als Soziologe darüber.
Dabei geht er auf die vielen Fragen ein, die sich Menschen aus dem Westen stellen und versucht Antworten darauf zu finden.

Peking: Macht- und Kulturzentrum im Reich der Mitte

3.000 Jahre Geschichte, 16.807 Quadratkilometer Fläche, 23 Millionen Einwohner: Was für eine Stadt. Schon im Mittelalter hatte Beijing sechsmal so viele Einwohner wie London und war mit Problemen konfrontiert, wie sie heute in der Entwicklung von Megametropolen alltäglich sind. Hier stoßen die Gegensätze mit enormer Wucht aufeinander, Tradition und Moderne sind allgegenwärtig.
Die Architektur der Stadt sollte ursprünglich die chinesische Version des Kosmos abbilden. Noch heute ist viel aus der Kaiserzeit erhalten: die Verbotene Stadt, prachtvolle Tempel, die historischen Hutong-Viertel, die Ming-Gräber, Gärten und die Chinesische Mauer. Wie hat man im alten China gelebt? Welche Rolle spielt der Konfuzianismus heute im modernen Leben? Wie stark sind die Kontrollmechanismen eines autoritären Staates, der auf dem politischen Fundament des Einparteiensystems Weltmachtansprüche erhebt? Dies können Besucher auf dem Tian’an Men erahnen, dem größten Platz der Welt.
Der Eintritt beträgt 5 Euro.

Autor:

Lokalkompass Recklinghausen aus Recklinghausen

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