Recklinghäuser Klimagipfel findet am 19. Februar im Bürgerhaus Süd statt
"Nicht reden - machen!"

Bürgermeister Christoph Tesche und Nahmobilitätskoordinator David Knor (l.) freuen sich schon auf den bevorstehenden Klimagipfel.
  • Bürgermeister Christoph Tesche und Nahmobilitätskoordinator David Knor (l.) freuen sich schon auf den bevorstehenden Klimagipfel.
  • Foto: Krusebild
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Am Mittwoch, 19. Februar, findet ab 17 Uhr der Recklinghäuser Klimagipfel im Bürgerhaus-Süd statt.
"Unser Bestreben ist es, eine Plattform zu initiieren, auf der alle Akteure der Stadt gemeinsam nach Ideen und Projekten suchen, mit denen wir das Thema Klimaschutz tatsächlich vor Ort voranbringen können", so Bürgermeister Christoph Tesche bei der Vorstellung des Recklinghäuser Klimagipfels.
"Wir haben das Motto 'Klima? Nicht reden - machen' ausgewählt. Am Ende sollen tatsächlich konkrete Maßnahmen stehen, die die Zukunft unserer schönen Stadt sichern." Auf Initiative von Bürgermeister Christoph Tesche hat der Rat im September 2019 ein umfangreiches Maßnahmenpaket zum Thema Klimaschutz beschlossen. Ein Baustein: Die Durchführung eines Klimagipfels. 

Stabsstelle Klima & und Mobilität

Die Organisation der Veranstaltung liegt federführend bei der Stabsstelle Klima & und Mobilität. "Der Gipfel stößt auf großes Interesse. Uns liegen bereits jetzt mehr als 100 Anmeldungen vor", meldete Nahmobilitätskoordinator David Knor. Eingeladen sind aber nicht nur Vereine und Verbände wie BUND, NABU, Verbraucherberatung, Fridays for Future und die Emschergenossenschaft.
"Alle Bürgerinnen und Bürger, die etwas bewegen wollen, sind herzlich willkommen", betonte Knor. Und natürlich habe man auch die Vertreter von Politik und Verwaltung eingeladen. "Ich bin sicher, dass wir mehr erreichen, wenn wir die Menschen überzeugen, als Verbote auszusprechen. Ohne eine möglichst breite Bürgerbeteiligung wird dies nicht gelingen. Für diesen Prozess werden vom Recklinghäuser Klimagipfel hoffentlich nachhaltige Impulse ausgehen", sagte der Bürgermeister.

"IKU_Die Dialoggestalter"

Zur Gestaltung des Prozesses hat die Stabsstelle mit dem Büro "IKU_Die Dialoggestalter" aus Dortmund renommierte Fachleute ins Boot geholt, die bundesweit ähnliche Prozesse gestaltet und moderiert haben.

Wanddialog zu drei Themenkomplexen

Zentrales Element des Gipfels ist ein sogenannter Wanddialog zu drei Themenkomplexen: Mobilität und Verkehr; Gebäude, Grün und Infrastruktur; Kulturwandel und Bildung. "Dabei handelt es sich jedoch nur um grobe Vorgaben. Letztlich liegt es an den Gipfelteilnehmern selbst, welche Themen sie besonders diskutieren wollen. Im ersten Schritt sollen Ideen gesammelt und mit Prioritäten versehen werden", sagte Knor.

Zusätzliche Impulse von Dr. Insa Thiele-Eich

Für zusätzliche Impulse soll Dr. Insa Thiele-Eich sorgen. Sie ist Meteorologin und wissenschaftliche Koordinatorin an der Universität Bonn. Sie betreibt Grundlagenforschung für eine verbesserte Wetter- und Klimavorhersage und untersucht zum Beispiel den Wasser- oder Energie-Austausch zwischen Boden, Vegetation und Atmosphäre. In ihrer Doktorarbeit untersuchte die 36-jährige Wissenschaftlerin die Auswirkungen des Klimawandels auf Bangladesch. Die Mutter von drei Kindern könnte 2020 als erste deutsche Astronautin im Rahmen einer privaten Initiative ins All fliegen.

Abschlussveranstaltung am 28. April

Mit der Auftaktveranstaltung im Bürgerhaus Süd am 19. Februar ist der Prozess nicht beendet. Vielmehr stehen bereits die Termine (5. März, 11. März, 1. April) für drei Fachforen fest, bei denen die Ideen, die gesammelt wurden, sortiert und weiter vertieft werden sollen. Bei einer Abschlussveranstaltung am 28. April sollen die Ergebnisse dann gebündelt und endabgestimmt werden.

Konkrete Maßnahmen auf den Weg bringen

"Ziel ist es, im Anschluss möglichst zügig konkrete Maßnahmen auf den Weg zu bringen. Ich selbst bin vor allem auch darauf gespannt, mit welchen konkreten Ideen die jungen Menschen beim Klimagipfel aufwarten.

Fridays-for-Future-Bewegung

Schließlich hat auch in unserer Stadt die Fridays-for-Future-Bewegung dafür gesorgt, dass das Thema ganz oben auf der Tagesordnung steht", sagte Bürgermeister Tesche.
Wobei die Stadt schon seit Jahren auf verschiedenen Ebenen an dem wichtigen Thema arbeite.

Umsetzung eines Klimaschutzkonzepts

Bereits seit 2013 wird ein vom Rat verabschiedetes Klimaschutzkonzept umgesetzt. "Weltweit sind sich die Fachleute aber mittlerweile einig, dass die bisherigen Maßnahmen nicht ausreichen, um den Klimawandel zu stoppen. Wir wollen als Stadt unsere Anstrengungen deutlich verstärken und so einen Beitrag zum großen Ganzen leisten", sagte Tesche.

Autor:

Lokalkompass Recklinghausen aus Recklinghausen

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