Franz Müntefering in Gevelsberg

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Angekündigt und umjubelt fast wie ein Pop-Star wurde Franz Müntefering, SPD-Vizekanzler a.D. bei seinem Auftritt im Zentrum für Kirche und Kultur.
Dorthin hatte der Neujahrsempfang der Stadt Gevelsberg umziehen müssen, weil über 400 Gäste den über Jahrzehnte führenden Kopf der Bundes-SPD erleben wollte.
Franz Müntefering fand deutliche Worte zum Zusammenleben von Deutschen und Zuwanderern und zum Miteinander der Generationen im Zeichen des demografischen Wandels. Rund 30 Minuten sprach der erfahrene Politiker ohne Redemanuskript.
„Wir müssen weg von dem Denken ‚wir hier‘ und ‚die da‘ forderte Müntefering, denn egal ob Deutsche oder Mitbürger mit Migrationshintergrund: „Wir sind nicht alle gleich, aber wir sind alle gleich viel wert.“ In diesem Zusammenhang leitete er gleich über zur Chancengleichheit von Mann und Frau: „Frauen haben das Recht, Beruf und Familie unter einen Hut zu bekommen und dürfen nicht, wenn sie sechs Wochen nach der Geburt wieder arbeiten, als Rabenmütter bezeichnet werden.“ Besondere Bedeutung komme zudem dem Zusammenleben der Generationen zu: „Die Menschen müssen einander zugewandt bleiben“.
Nach dem Eintrag ins Goldene Buch der Stadt Gevelsberg wohnte Franz Müntefering auch noch der Unterzeichnung der Integrationserklärung bei und unterschrieb auch selbst. Abschließend stellte Bürgermeister Claus Jacobi zwei Beispiele bürgerschaftlichen Engagements vor: die christlichen Pfadfinder und die Sternsinger, die auch beim Empfang noch einmal die Sammeldosen klingeln ließen.
Bei Musik von Lea Bergen (Gesang) und Jonas Käufer (Gitarre), einem Imbiss und vielen Gespräche klang der Empfang im Jubiläumsjahr aus.

Sebastian Jarych hat einige Impressionen mit der Kamera eingefangen.

Autor:

Britta Kruse aus Schwelm

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