Panne bei Briefwahl: 2.000 Wähler müssen neu abstimmen

Bürgermeister Wilhelm Wiggenhagen und Anke Velten-Franke, Leiterin des Amtes des Bürgermeisters und des Rates, mit dem richtigen Wahlzettel (grün) und dem falschen (weiß). Foto: Jarych
  • Bürgermeister Wilhelm Wiggenhagen und Anke Velten-Franke, Leiterin des Amtes des Bürgermeisters und des Rates, mit dem richtigen Wahlzettel (grün) und dem falschen (weiß). Foto: Jarych
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Rund 2.000 Bürgern wurden für die bevorstehenden Kommunalwahlen auf ihren Antrag hin bereits Briefwahlunterlagen ausgestellt oder sie haben direkt im Wahlamt der Stadt Ennepetal gewählt. Diese Stimmen sind ungültig.

Versehentlich wurden die Stimmzettel zur Wahl des Landrats und zur Wahl der Bürgermeisterin gleichfarbig auf weißem Papier gedruckt. Dies ist nach der Kommunalwahlordnung des Landes NRW nicht zulässig.

„Für uns ist das ein Supergau“, kommentierte Volker Rauleff, Ratsfraktionsvorsitzender der SPD verärgert. „Wir sind ja nicht in einer Bananenrepublik. Es ist unverständlich, dass so etwas passiert ist.“ Dem schloss sich Daniel Heymann, Fraktionsvorsitzender der CDU, an: „Den Vorgang in der Form hätte ich nicht für möglich gehalten. Schlimm finde ich es für die Menschen, die möglicherweise im Urlaub sind und erst zurückkehren, wenn die Wahl gelaufen ist.“

Bürger, die ihre Stimme bereits abgegeben haben, müssen dies mit den neuen Briefwahlunterlagen erneut tun, damit ihre Stimme zählt. Dies gilt nicht nur für die Stimmabgabe zur Wahl der Bürgermeisterin, sondern auch für die Wahl zum Landrat/zur Landrätin.

„Mir tut das leid“, sagte Bürgermeister Wilhelm Wiggenhagen, der als Chef der Verwaltung die Verantwortung für den Fauxpas übernommen hat. „Ich kann mich in die Kandidatinnen Imke Heymann und Anita Schöneberg hineinversetzen; man hat ein ungutes Gefühl dabei.“

Bürger, die sich unsicher sind und Fragen zur Wahl haben, können sich werktags von 8 bis 16 Uhr an die eigens eingerichtete Hotline, Tel. 02333/979 334, wenden.

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Autor:

Sascha Ruczinski aus Schwelm

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