"CO macht K.O."
Aktionswoche über die Gefahren von Kohlenmonoxid

Die Aktionswoche "CO macht K.O" ist vom 18. bis 22. Februar. ^Foto: Initiative Prävention von Kohlenmonoxid-Vergiftungen
  • Die Aktionswoche "CO macht K.O" ist vom 18. bis 22. Februar. ^Foto: Initiative Prävention von Kohlenmonoxid-Vergiftungen
  • hochgeladen von Carolin Plachetka

Die neu gegründete Initiative »Prävention von Kohlenmonoxid-Vergiftungen« möchte in in der Aktionswoche von Montag, 18. bis Freitag, 22. Februar, unter dem Motto "CO macht K.O", die Bevölkerung verstärkt auf die Gefahren hinweisen, die durch Kohlenmonoxid hervorgerufen werden.

Kamen. Der Initiative gehören u.a. der Deutsche Feuerwehrverband sowie die Arbeitsgemeinschaft Notärzte in NRW an. Die Freiwillige Feuerwehr Kamen unterstützt diese Aktionswoche ausdrücklich, denn in der jüngeren Vergangenheit wird immer häufiger über Kohlenmonoxid-Unfälle im häuslichen Umfeld berichtet.
Häufig sind ältere Gasthermen Ursache für den unkontrollierten Austritt von Kohlenmonoxid (CO) – besonders, wenn diese defekt sind, mangelhaft gewartet wurden oder die Abluftrohre verstopft sind. Auch der unsachgemäße Gebrauch von Grills oder Heizpilzen in geschlossenen Räumen stellt eine häufige Unfallursache dar. Bei nahezu jedem Verbrennungsprozess wird CO freigesetzt – insbesondere wenn die Verbrennung nicht vollständig abläuft (z.B. bei mangelnder Sauerstoffzufuhr). Die Feuerwehr Kamen ist auf CO-Einsätze vorbereitet: Auf den Löschfahrzeugen befinden sich Warnmelder, die die vorgehenden Trupps bzw. der jeweilige Einheitsführer standardmäßig am Körper tragen – unabhängig davon, ob mit CO von vornherein gerechnet wird oder nicht. Auch der Rettungsdienst der Feuerwehr ist mit solchen Warnmeldern ausgerüstet.
Guten Schutz für Wohnungen und Büros bieten spezielle CO-Warnmelder, die im Fachhandel erhältlich sind und die – ähnlich wie Rauchwarnmelder – bei einem Anstieg der COFreiwillige Feuerwehr der Stadt Kamen Konzentration mit einem schrillen Ton warnen. Doch Vorsicht: Rauchwarnmelder ersetzen nicht CO-Warnmelder – und umgekehrt. Die Initiative »Prävention von Kohlenmonoxid Vergiftungen« rät, beim Kauf von CO-Warnmeldern auf das BSI- oder LBCP-Prüfzeichen auf Gerät und Verpackung zu achten. Die Installationshinweise des Herstellers sollten genau befolgt werden. Bei Verdacht auf Austritt von Kohlenmonoxid oder wenn Ihr CO-Warnmelder auslöst, suchen Sie sofort das Freie auf und alarmieren Sie die Feuerwehr per Notruf 112. Weitere Infos unter www.co-macht-ko.de.

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