In Richtung Titel

Imposante erscheinung: Alexander Pevernov (links) feierte ein gelungenes Comeback.
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  • Foto: Fotos: Ulrich Bangert
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Mit dem Sieg am Samstag hat der Velberter Box-Club einen entscheidenden Schritt in Richtung Titel gemacht.
Denn der Hinkampf in Polen war mit 11:12 denkbar knapp für den Rekordmeister ausgefallen. Zwar hatten dort widrige Umstände die Leistung des Velberter Teams geschwächt - der VBC war auf Grund des schlechten Wetters erst nachts angekommen, der Kampf fand bereits am Vormittag statt - aber dennoch rechneten alle mit schwierigen Fights.
Die gab es dann teilweise auch, etwa von Dennis Makarov (Bantamgewicht) gegen Krysztof Rogowski. Dass die Punktrichter den Kampf 9:0 werteten, vermittelt einen falschen Eindruck. Mit seinem aggressiven Kampfstil unterband Rogowski viele Aktionen von Makarov. Ihm gelang es aber, die entscheidenden Treffer zu landen.
Weit weniger Mühe hatte Routinier Rustam Rahimov (Leicht). Gegen seinen halb so alten Gegner Mateusz Polski spielte er seine Erfahrung aus und punktete mit vielen Körpertreffern.
Die Überlegenheit von Eugen Burhard (Halbwelter) zeigte sich schnell. Schon nach der ersten Runde gab sein Gegner Maciej Kedziora auf.
Eine blutige Nase holte sich Alexander Miller (Welter). In einem ausgeglichenen Kampf gegen Sylwester Stempniewski platzierte der Velberter einen Treffer mehr - und sicherte sich so den Sieg.
Konstantin Bugas Leistung im Mittelgewicht gefiel vor allem Trainer Hennie van Bemmel. „Er hat sein Selbstbewusstsein wieder“, sagte der Niederländer. Tatsächlich überzeugte Buga mit seiner Aktivität, die Adam Kosmider alles abverlangte. Der Pole keuchte in Runde drei, seine Reserven waren aufgebraucht.
Gottlieb Weiss sah sich der strammen Doppeldeckung von Maciej Adamiak gegenüber, die er mit einer Serie von Körpertreffern zu knacken versuchte. Dies gelang, der Kämpfer im Halbschergewicht landete doppelt so viele Treffer wie der Pole.
Voll des Lobes war Coach van Bemmel über das Comeback von Alexander Povernov (Schwer). „Ich habe ihm gesagt, er solle nur gut hinsehen und den Gegner machen lassen“, berichtete van Bemmel nach dem Kampf. Dies tat Povernov - und landete in Runde zwei eine harte Rechte, die Dawid Deik einknicken ließ. Der Ringrichter brach den Kampf daraufhin ab.
Ein gelungenes Heim-Debüt ohne große Anstrengung zeigte Erik Pfeifer in der neuen Gewichtsklasse Superschwer (ab 91 Kilogramm). Bereits in der ersten Runde gelingt ihm ein rechter Haken, Marcin Snitko geht zu Boden. Der Ringrichter hatte ein Einsehen und beendete den Kampf.
Rundum zufrieden zeigte sich Trainer van Bemmel mit den Ergebnissen des Abends. „Schade war nur, dass die Polen zwei ihrer besten Kämpfer zu Hause gelassen haben“, so der Coach.
Bereits am kommenden Samstag steigen die Velberter beim Windmill Boxteam in Holland in den Ring, der nächste Heimkampf findet am 26. Februar gegen das Boxteam Nord statt.

Imposante erscheinung: Alexander Pevernov (links) feierte ein gelungenes Comeback.
Konstantin Buga (links) zeigte auch Nehmerqualitäten

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