Tennis im Netzballverein:
NBV-Damen steigen mit 6:3 Punktlandung in die erste Verbandsliga auf

Die NBV-Damen freuen sich über ihren Aufstieg in die erste Verbandsliga: Von links nach rechts: Sunny Ihlo, Ina Duschl, Miriam Jeuck, Emmy Erven, Lauren Wagenaar und Ana Sovilj.
  • Die NBV-Damen freuen sich über ihren Aufstieg in die erste Verbandsliga: Von links nach rechts: Sunny Ihlo, Ina Duschl, Miriam Jeuck, Emmy Erven, Lauren Wagenaar und Ana Sovilj.
  • Foto: Ihlo (Netzballverein)
  • hochgeladen von Katja Ihlo

Velbert, 06. September 2020. „NETZ-BALL, NETZ-BALL, NETZ-BAlLL“, brüllen alle Netzballer im Clubhaus und auf der Terrasse im Chor und jubeln mit dem Vereins-Schlachtruf ihrer siegreichen Damenmannschaft zu. Zusammen mit ihren Viersener Gegnerinnen gönnten sich die NBV-Damen nach ihrem erfolgreichen Coup ein wohlverdientes Schlückchen Schaumwein.

Hinter ihnen lag ein langer Tag: Zuhause erwarteten die Netzballerinnen die erste Damenmannschaft vom Viersener THC zum Finale um den Aufstieg in die erste Verbandsliga.
Die Mannschaft des THC Viersen war bis dahin ungeschlagen, während die NBV-Damen eine 3:6 Niederlage beim Bocholter Blau Weiß einstecken mussten. Für den Aufstieg reichte den NBV-Damen damit nicht nur ein „einfacher“ Sieg zum Aufstieg, sondern ein Sieg mit mindestens sechs Matchpunkten.

Mit zuletzt einem 6:3 Auswärtssieg in der Vorwoche und noch vielen Trainingsstunden auf der roten Asche, fühlten sich die Velberterinnen aber laut Mannschaftsführerin Miriam Jeuck gut gerüstet für das Duell.

Aber auch die Viersenerinnen hatten eine klare Mission: Mit elf Spielerinnen, davon fünf Niederländerinnen und ihrem Trainer sowie zahlreichen Zuschauern reiste die Mannschaft am Kostenberg an.

In der ersten Einzelrunde demonstrierte Lauren Wagenaar an Position zwei, dass sie zur Zeit in Bestform ist. Mit einem deutlichen 6:1, 6:0 Sieg gegen Britt Jeurissen holte sie den ersten wichtigen Punkt für den NBV.

Für Miriam Jeuck lief es beim 1:6 im ersten Durchgang zunächst nicht nach Plan. Mit viel Kampfgeist holte sich Jeuck dann aber gegen Maud van Oosterwijk den zweiten Satz mit 7:5. Den Match Tie Break konnte sie ebenfalls mit 10:6 für sich entscheiden und damit den zweiten Punkt einfahren.

Einen Nervenkrimi lieferte sich Sunny Ihlo an Position sechs mit ihrer Gegnerin. Den ersten Satz verlor die 17-jährige Netzballerin mit 3:6, konterte aber im zweite Satz mit 6:1. Im Match Tie Break führte Ihlo bereits mit 9:4 als die Viersenerin auf einmal keinen Fehler mehr machte und erst auf 9:9 ausglich und sich dann sogar einen Matchball erspielte.
Mit viel Nervenstärke und Geduld bei sehr langen Ballwechseln gelang es Sunny Ihlo schließlich den Match Tie Break mit 14:12 zu gewinnen.

Mit einer 3:0 Führung im Rücken, gingen die NBV-Damen in die zweite Einzelrunde. Hier musste die Nummer eins der NBV-Damen, Ana Sovilj dann allerdings eine klare Niederlage hinnehmen: Mit 0:6, 0:6 verlor Sovilj gegen die sehr starke Niederländerin Sophie Schouten.

Im Einzel an Position drei kam es zu einer rein niederländischen Begegnung: Die Netzballerin Emmy Erven, die bereits seit mehreren Jahren für den NBV im Einsatz ist, gewann in einem spannenden und hochklassigen Match mit 6:3, 4:6 und 10:6 gegen Rosil Hesen.

Stark spielte auch Ina Duschl für den NBV auf: Sie holte mit 6:4 und 6:0 den fünften Punkt in der Einzelrunde für ihr Team.

Damit war zwar der Sieg gegen Viersen, aber noch nicht der Aufstieg in trockenen Tüchern. Mannschaftsführerin Miriam Jeuck wusste, dass es nicht einfach werden würde einen Punkt in den Doppeln zu holen: „Doppelspielen ist die Spezial-Disziplin der Holländerinnen.“

Jeuck wusste aber auch, dass sie zusammen mit ihrer Doppelpartnerin Ina Duschl bisher ungeschlagen und sehr stark ist. Die beiden gingen zusammen ins dritte Doppel und lieferten ein perfektes Match ab! Mit 6:0, 6:0 fertigten sie ihre Gegnerinnen ab und holten mit ihrem Sieg den entscheidenden sechsten Punkt zum Aufstieg in die erste Verbandsliga.

Unter viel Jubel liefen die anderen beiden Doppel-Partien noch weiter. Im ersten Doppel verloren Sovilj und Wagenaar mit 2:6, 2:6 und im zweiten Doppel Erven mit Ihlo 2:6, 4:6, aber das konnte die Stimmung der Aufsteigerinnen nicht weiter trüben.

„Mit dem 6:3 Sieg ist uns eine echte Punktlandung gelungen“, freut sich Miriam Jeuck mit ihrer Mannschaft riesig. „Damit haben wir uns verdient in die erste Verbandsliga katapultiert.“
Auch NBV-Sportwart Mark Höhfeld zollt den NBV-Damen Respekt: „Die Mannschaft hat eine tolle Leistung abgeliefert. Es gab in dieser Gruppe keine Teams, die Corona bedingt ihre Meldung zurückgezogen hätten. Die NBV-Damen haben alle sechs Begegnungen durchgezogen und sich den Aufstieg einhundertprozentig verdient“, gratuliert er.

Zum Gratulieren kamen zu späterer Stunde dann auch die ersten NBV-Herren ins Clubhaus. Im Auswärtsspiel beim Gladbacher HTC in der Niederrheinliga konnte abermals die NBV-Nummer eins Tom Schönenberg nach einem harten Kampf mit 7:5, 3:6 und 10:7 überzeugen. Auch NBV Chef-Trainer Mark Joachim gewann erneut mit 6:3, 6:1. Sascha Hesse und Louis Kaun verloren nur sehr knapp im Match Tie Break, Tom Tillger und Niclas Schmitz unterlagen jeweils in zwei Sätzen.
Wegen einer erneuten Verletzung von Hesse, wurden die Doppel dann aufgeteilt zum 6:3 Sieg für den Gladbacher HTC.
Auch wenn sie ihr eigenes Spiel verloren hatten, feierten die NBV-Herren gerne mit den NBV-Damen mit.

Autor:

Katja Ihlo aus Velbert

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