Sachbeschädigung am evangelischen Friedhof

Ein erschreckender Anblick bot sich Waldraut Klette kürzlich auf dem evangelischen Friedhof an der Bahnhofstraße in Velbert, als sie das Grab ihres Schwagers besuchen wollte. Nur wenige Stunden nach der Beisetzung, an der die Velberterin wegen einer Nervenkrankheit nicht teilnehmen konnte, war der Blumenkranz ihrer Familie beschädigt.
„Das Band mit den Namen der Familienmitglieder war abgeschnitten und die Blumen zerstört. Es sah aus, als sei jemand auf dem Kranz herumgetrampelt“, so die Velberterin. Für Klette sowie ihre Freundin, die sie zum Friedhof begleitete, sah das Ganze nach mutwilliger Zerstörung aus. „Wie kann man so etwas nur tun?“, fragt sich die Velberterin und ist entsetzt.
Bei der Polizei in Velbert erstattete Waldraut Klette, nachdem sie sich beruhigt hatte, Anzeige. „Mir geht es dabei nicht um den finanziellen Wert des Kranzes“, erklärt sie. Schlimm seien die Emotionen, die mit dem Verlust des Verwandten und dem Enssetzen über diese Tat zusammenhängen.
„Hierbei handelt es sich um einen klaren Fall von Sachbeschädigung“, erklärt Ulrich Löhe, Pressesprecher der Kreispolizeibehörde Mettmann. „Bisher liegen uns noch keine Hinweise zu der Tat vor.“ Auch sei dieser Vorfall am Friedhof in Velobert bisher ein Einzelfall. Ob es sich also nicht nur um Sachbeschädigung, sondern gegebenenfalls sogar um Grabschändung handel sei daher auch zu klären. Beides - Sachbeschädigung und Grabschändung - sei strafbar.
Zeugen, die Hinweise zu der Tat geben können, werden gebeten, sich bei der Polizei in Velbert unter Tel. 02051/9460 zu melden.

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