SGW: Wir können es nicht ändern

SGW-Trainer Farat Toku ist von den Spielabsagen alles andere als begeistert. Foto: Peter Mohr
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Die Spielabsage aus Wuppertal kam schon früh. Die Regionalligakicker der SG Wattenscheid 09 haben nun eine längere Winterpause. Coach Farat Toku sieht dies mit "gemischten Gefühlen".

"Ich hätte beide Spiele, gegen Wuppertal und auch gegen den BVB, gerne vor der Pause absolviert. Aber wir können es nicht ändern", so SGW-Coach Farat Toku, der seine Schützlinge am Mittwoch zur letzten Trainingseinheit des Jahres 2017 bestellt hatte. Nach der Weihnachtsfeier des Teams, die am Samstag stattfindet, geht es in den Urlaub.
Die längere Pause hat auch ihre gute Seite. So können sich angeschlagene Spieler doch noch etwas länger erholen, und niemand musste "halb fit" auflaufen. Berkant Canbulut, Predrag Stevanovic, Nico Buckmaier und auch Demir Tumbul werden die verlängerte Pause gern angenommen haben.
Nachholtermine für die beiden ausgefallenen Termine gibt es noch nicht. Sehr wahrscheinlich werden einige der ausgefallenen Spiele am Karnevalswochenende stattfinden, also eine Woche vor dem turnusmäßigen #+Restrundenstart gegen den KFC Uerdingen.
"Ich hoffe, dass wir möglichst bald wissen, wann gespielt wird", so Toku, der darauf auch die Vorbereitung auslegen muss. Am Trainingsstart am 12. Januar will er nichts ändern. Allerdings muss das durch die Führungsriege avisierte Trainingslager rechtzeitig geplant werden. Dem Vernehmen nach soll es (wie schon vor zwei Jahren) in die Türkei gehen. Für die Mannschaft und auch seinen gesamten Stab hat sich eine völlig neue Situation ergeben, räumt der 37-jährige Coach ein. Auch Fan-Sprecher Mike Dröge ist nach einem Treffen mit der neuen Führungsriege begeistert.

Euphorie spürbar

"Ja, eine gewisse Euphorie ist spürbar", so Toku, der es auch mit Wohlwollen aufgenommen hat, dass Aufsichtsratschef Oguzhan Can finanzielle Mittel für Neuzugänge in Aussicht gestellt hat. Vor allem ganz vorne drückt bekanntlich der Schuh. Eine Ergänzung zu "Jo" Boyamba scheint nicht nur nötig, sondern auch sinnvoll, da der Ex-Schalker in den letzten Spielen schon auf dem "Zahnfleisch" lief.
"Aber es muss auch passen, sportlich wie menschlich", so Toku über eventuelle Verstärkungen. Er halte auch für andere Positionen ständig Augen und Ohren offen. Apropos kleiner Kader: Trotzdem, so versichert der SGW-Trainer, werde seine Mannschaft wieder an den heimischen Hallenturnieren der Stadtmeisterschaft teilnehmen: "Das sind wir den Sponsoren und natürlich auch unseren Fans schuldig."
Wie im letzten Jahr soll Co-Trainer Tim Krickhahn das Coaching unter dem Hallendach übernehmen.

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