„Local Emotion am Niederrhein“: Projekt endet, Angebote bleiben
Tourismus, Freizeit und Heimat: Das bewegt die Besucher der Online-Plattform!

Auch ein LIeblingsplatz, der lokale Emotionen weckt: Die Rheinaue bei Bislich.
  • Auch ein LIeblingsplatz, der lokale Emotionen weckt: Die Rheinaue bei Bislich.
  • Foto: Agentur
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Unter dem Motto „Local Emotion am Niederrhein“ hat die Niederrhein Tourismus GmbH seit 2016 gemeinsam mit ihren Projektpartnern das Profil des Niederrheins geschärft und die Region erlebbarer gemacht. Nun endet das EFRE-Projekt. Angebote wie die Online-Plattform „Lieblingsplatz Niederrhein“ bleiben aber bestehen – und sollen weiterhin den Austausch zwischen Einheimischen und Gästen anregen.

Eine gewachsene regionale Struktur, die Landschaft, lokale Spezialitäten – das sind Eigenschaften, die den Niederrhein ausmachen. Die Region hat aber noch mehr zu bieten. Dazu gehören Sehenswürdigkeiten und versteckte Orte, die unter Touristen und teilweise auch Einheimischen bisher allenfalls Geheimtipps waren. Und dazu zählen die Menschen, die sich mit ihrer Heimat identifizieren und stolz darauf sind, am Niederrhein zu leben. Diese Besonderheiten hat die Niederrhein Tourismus GmbH mit dem Projekt „Local Emotion am Niederrhein“ seit 2016 stärker in den Mittelpunkt gestellt.

Auch die Städte Krefeld und Mönchengladbach sowie der Naturpark Schwalm-Nette und die Entwicklungsagentur Wirtschaft (EAW) für den Kreis Wesel haben sich daran beteiligt. Jetzt geht das durch den „Europäischen Fonds für regionale Entwicklung“ (EFRE) geförderte Projekt zu Ende.

„Viele Dinge, die wir innerhalb des Projektes entwickelt haben, werden wir fortführen. Wir möchten auch weiterhin zur Interaktion anregen“, sagt Martina Baumgärtner, Geschäftsführerin bei Niederrhein Tourismus. So können Einheimische und Besucher des Niederrheins über die Projektlaufzeit hinaus unter www.lieblingsplatz-niederrhein.de ihre Lieblingsorte und -erlebnisse einstellen, auch die Kanäle in den sozialen Medien werden weiterhin betrieben.

Auf der Online-Plattform gibt es bisher mehr als 700 Beiträge. „Diese Sammlung mit Bildmaterial und persönlichen Geschichten am Niederrhein wertet die Region deutlich auf und zeigt sie aus einer erfrischend neuen Perspektive“, freut sich Martina Baumgärtner über die positive Resonanz. Die Plattform soll auch in Zukunft als Quelle der Inspiration dienen – und Touristen hilfreiche Tipps für einen Urlaub am Niederrhein bieten.

Wie dabei Kommunen und Leistungsanbieter das Erlebnis abrunden können, war ebenfalls eine zentrale Frage innerhalb des Projektes. Hierzu tauschten sich Tourismusbeauftragte, Gastronomen und Freizeitanbieter in sogenannten Heimatwerkstätten über neue und attraktive Wege aus, für einen Besuch am Niederrhein zu werben. Dabei stand die Entwicklung von touristischen Angeboten und Vermarktungsideen im Mittelpunkt.

„Die Vernetzung und ein kreativer Austausch waren für uns ein wesentlicher Bestandteil, damit das Projekt auch nachhaltig wirkt. Die Teilnehmer haben sich hier mit ihrer Regionalität und Heimatverbundenheit gewinnbringend eingebracht“, sagt Martina Baumgärtner. „Insgesamt hat das Projekt dazu beigetragen, die Attraktivität für Besucher noch einmal zu steigern.“

Auf dem Foto (© Niederrhein Tourismus):„Der Deich in Wesel-Bislich gehört zu den Lieblingsorten, die auf der Online-Plattform eingestellt wurden.“

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