Der lange, heiße Sommer sorgt für Futterknappheit im Wald und auf Wiesen
Vögel in Not – Kreisjägerschaft bittet um Hilfe in Form von privaten Fütterungen

Die Vögel finden zurzeit wenig Futter rund um unsere Gärten.
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  • Die Vögel finden zurzeit wenig Futter rund um unsere Gärten.
  • Foto: Susanne Wunn
  • hochgeladen von Dirk Bohlen

Mit der beginnenden Kälte geraten die heimischen Vögel bei uns immer mehr in Futternot. Durch den trockenen Sommer mit anhaltender Dürre gab es in diesem Jahr deutlich weniger Blüten und Samen, und entsprechend auch weniger Insekten.

Daher bittet die Kreisjägerschaft Wesel insbesondere jetzt um Futterhilfe, die aber auch das ganze Jahr über erfolgen sollte. In der Pressemitteilung heißt es: Diese eignet sich in Form von Vogelfutter, Fettringen, Brotresten, Flomen oder Apfelstücken. Finken, Meisen, Spatzen oder Spechte werden es dankbar annehmen.

Dabei sollte darauf geachtet werden, dass Vogelhäuschen und Futterstellen geschützt stehen, um Fressfeinden wie Sperber oder Katze keine leichten Gelegenheiten zu bieten. Kritisch ist auch die zunehmende Versteinerung der Vorgärten zu sehen: Früher diente der Vorgarten als Gemüsebeet, dann als Rasenfläche, jetzt kommen Kies und Co immer mehr in Mode. Da haben Pflanzen, Kleintiere und Vögel kaum eine Chance.

Übrigens: Die zehntausenden Gänse, die am Niederrhein überwintern, haben kein größeres Futterproblem. Durch den zwischenzeitlichen Regen finden sie genug Grün. Außerdem haben sie die Rübenfelder für sich entdeckt. Bauern werden für Ausfälle entschädigt.

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