Sylvia Löhrmann bei den Grünen in Wesel

Ulrich Gorris, Beate van Laak, Sylvia Löhrmann
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Sylvia Löhrmann überzeugte im Welcome Hotel

Trotz Terminverschiebung und leichter Verspätung gelang es unserer Spitzenkandidatin Sylvia Löhrmann am Sonntag beim Besuch im Welcome Hotel innerhalb einer halben Stunde alle anwesenden Gäste mit ihrer sachlichen und fundierten Argumentation zu überzeugen.
Ca. vierzig interessierte Bürger warteten gespannt auf das Erscheinen von Sylvia Löhrmann. Mit zehnminütiger Verspätung wurde die Schulministerin vom Ortsverbandssprecher Ulrich Gorris begrüßt. Er bat in seiner Begrüßungsansprache um Stellungnahmen zu drei wichtigen Themen, die auch in Wesel intensiv diskutiert werden: Bildungspolitik mit dem Schwerpunkt Inklusion, Energiewende und Finanzen.

Die Schulministerin leitete daraufhin ihren Vortrag mit ihrer Version der drei "Ks", Kinder - Klima - Kommunen ein. Für sie stehen der Mensch, insbesondere die Kinder im Mittelpunkt ihrer politischen Bemühungen.
Im Bereich der Bildungspolitik wurde in den zwanzig Monaten der Rot-Grünen Landesregierung ein Schulkonsens erzielt, dem letztendlich alle relevanten Parteien, Gewerkschaften und Verbände zustimmen konnten. Nicht die Schulform ist entscheidend, sondern die Qualität der Schulen und des Unterrichts. Vor allem können Schulreformen und Schulentwicklung nicht von Oben verordnet, sondern müssen im Dialog und im Konsens mit Kommunen, Eltern und Lehrern erzielt werden.
Auch unsere Verpflichtung und unser Wunsch nach mehr inklusivem Unterricht von Kindern mit und ohne Förderbedarf kann nur mit Zustimmung der Lehrerkollegien in einem Zeitrahmen von ca. zehn Jahren verwirklicht werden. Dazu bedarf es intensiver Bemühungen um Lehrerfortfortbildung, einen für die Schulen günstigeren Personalschlüssel und die Bildung multiprofessioneller Teams.
Dass der eingeschlagene Weg breite Zustimmung findet, zeigt sich in den 70 Anträgen auf die Errichtung neuer Schulen ab dem Schuljahr 2012/13, die längeres gemeinsames Lernen im 5. und 6. Schuljahr ermöglichen.
Neben Schule, Bildung und Kita sind eine gesunde Umgebung, Naturräume und saubere Luft für die Entwicklung eines Kindes von herausragender Bedeutung. Das vom grünen Umweltminister Johannes Remmel entworfene Klimaschutzgesetz konnte leider aufgrund der Auflösung des Landtages nicht mehr verabschiedet werden. Die Grundsäulen dieses bundesweit beispielhaften Gesetzes sind Einsparung von Energie, z. B. durch Wärmedämmung, Effizienzerhöhung durch moderne Gaskraftwerke in Kraft-Wärme-Kopplung und der weitere Ausbau regenerativer Energien. Umweltschutz schafft neue Arbeitsplätze.
Zum Thema Finanzen verwies Sylvia Löhrmann auf den Stärkungspakt für Stadtfinanzen, der Handlungsspielräume der Kommunen sichern helfen soll. Nur starke Kommunen können für eine positive Entwicklung vor allem der ärmeren Kinder sorgen. Weitere Schwerpunkte ihrer politischen Arbeit werden ein beitragsfreies Kitajahr nur für Kinder aus armen Familien und die Umlenkung des von der CSU geforderten Betreuungsgeldes für den Ausbau der U3 Kitaplätze.
Bei einer Rot-Grünen Bundesregierung im Jahr 2013 würden sich durch stärkere Besteuerung der Einkommen ab 80.000 €, die Finanztransaktionssteuer, Erbschafts- und Vermögenssteuern neue Finanzierungsmöglichkeiten für eine gerechtere Gesellschaft ergeben.
Abschließend warb die grüne Spitzenkandidatin um die wichtige Zweitstimme für die Fortsetzung des Projektes Rot-Grüne Landesregierung.
Vor ihrem Abschied wies Sylvia Löhrmann auf verschiedene Wege hin, noch Fragen an sie und andere Grüne Landtagskandidaten zu stellen. Vor allem bei der Internetaktion "3tagewach" (http://www.gruene-nrw.de/3tagewach.html) beantworten Grüne Spitzenpolitiker aus NRW Fragen der Wähler.
In angenehmer Atmosphäre, bei einem vegetarischen Snack tauschten sich die Anwesenden angeregt über die Perspektiven für die kommende Wahl aus. Sowohl von der sachlichen und engagierten Persönlichkeit der Ministerin, als auch von den Argumenten zeigten sich die Zuhörer sehr überzeugt.

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