Ironman Hawaii: Ingelore Köster finisht

Die Wittenerin Ingeborg Köster auf der Laufstrecke. Foto:  Dr. Roman Leischik
  • Die Wittenerin Ingeborg Köster auf der Laufstrecke. Foto: Dr. Roman Leischik
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Für den Traum vom Ironman auf Hawaii hieß es für die Athleten früh aufzustehen. Der Startschuss erfolgte um 6.30 Uhr für die Profis und um 7 Uhr für die Altersklassenathleten. Schon am Vormittag kletterten die Temperaturen und es wurde ein typischer heißer Tag, der die Rennen auf Hawaii so herausfordernd macht. Gleichzeitig bot die Pazifikinsel eine beeindruckende landschaftliche Kulisse für dieses sportliche Spektakel. Die meisten Athtleten erlebten die einsetzende Abenddämmerung auf der Laufstrecke auf ihrem Weg zum Ziel nach Kona - nun gingen auch die Temperaturen wieder auf ein erträgliches Maß zurück.
Erschöpft, aber mit einem Lächeln auf den Lippen lief Ingelore Köster um 23.11 Uhr in Kona über die Ziellinie des Ironman Hawaii. Hinter der Wittenerin lagen 3,8 Kilometer Schwimmen in 1:48:44 Std., 180 Kilometer Radfahren in 8:02:06 Std. und der anschließende Marathon über 42,2 Kilometer in 6:06:30 Std. Sie erfüllte sich damit ihren Traum, nach nun insgesamt 10 Ironmans nocheinmal auf Hawaii bei den Ironman Weltmeisterschaften dabei zu sein und finishte nach 16:11:20 Stunden erfolgreich eines der härtesten Langstreckenrennen der Welt. „Regelmäßiges Training hat mir das Vertrauen gegeben, dass ich es wieder schaffen kann. Dann muss man nur noch das richtige Tempo für sich finden, einen Mann haben, der die Verpflegung anreicht, und bis zum Ziel durchhalten.“, beschreibt die 66-jährige ihr Erfolgsrezept. Im Ziel wurde sie von ihrem Mann Charly und Sohn Mark empfangen, die als persönliches Support-Team mit gereist waren. Jetzt haben die Drei sich erst einmal ein paar erholsame Tage unter d er Sonne Hawaiis verdient.
Die Profis waren nur knapp die Hälfte der Zeit auf den Beinen. Der Sieger Craig Alexander aus Australien konnte auf den letzten Kilometern trotz Krämpfen in den Beinen den Vorsprung vor der Konkurrenz halten und erzielte mit 8:03:56 sogar einen neuen Streckenrekord. Hinter ihm folgten Pete Jacobs, ebenfalls Australien, in 8:09:11 Std. und auf Platz 3 Andreas Raelert aus Deutschland in 8:11:07 Std. Bei den Damen gewann Chrissie Wellington, Großbrittanien, in 8:55:08 Std. vor Mirinda Carfrae, Australien, in 8:57:57 Std. und Leanda Cave, Großbrittanien, in 9:03:23 Std. Beste deutsche wurde Sonja Tajsich auf Platz 7, die sich nach einer eher mittelmäßigen Schwimmleistung, 1:06:57 Std., dafür aber mit einer sehr guten Rad-, 4:58:55 Std., und Marathonzeit, 3:04:47, nach vorn kämpfte. Faris Al Sultan hat es mit einer sehr guten Zeit von 8:27:18 Std. zum dritten Mal auf Hawaii unter die Top 10 der weltbesten Triathleten geschafft. Timo Bracht auf Platz 5, 8:20:12 Std., und Andi Böcherer auf Platz 8, 8:23:19 Std., rundeten das gute Abschneiden der deutschen Athleten ab. Georg Potrebitsch, ehemaliger Bundesliga-Starter des PV-Triathlon und nun der Newcomer unter den Profis, erzielte bei seinem Hawaii-Debut Platz 31 mit einer Zeit von 9:15:08 Std.

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