Quo Vadis - Wohin geht der Archäologische Park Xanten?
Beginn der Verhandlungen zu einem neuen Rahmenvertrag

Von links: LVR Direktorin Ulrike Lubek , Ministerin Ina Scharrenbach, LVR Dezernentin Milena Karabaic und Bürgermeister Thomas Görtz
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Ministerin Scharrenbach zu Gast in Xanten

115 Millionen Euro investierte das Land NRW von 1974 bis 2014 in die Entwicklung und Unterhaltung des Archäologischen Parks Xanten, von 2008 bis Ende 2020 sind es 20 Millionen. Jedoch läuft die entsprechende Rahmenvereinbarung zwischen der Landesregierung und dem Landschaftsverband Rheinland (LVR) mit dem 31. Dezember 2020 aus und Verhandlungen für eine neue sind angesagt.
Um sich einen Eindruck über die Verwendung der Fördergelder zu verschaffen, besichtigte die Ministerin für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung des Landes Nordrhein-Westfalen, Ina Scharrenbach am Dienstag den Park zusammen mit der LVR- Direktorin Ulrike Lubek, LVR Dezernentin Milena Karabaic und APX- Leiter Dr. Martin Müller das touristische Highlight römischer Geschichte und war sichtlich angetan.
„Wir haben mit den Ausgrabungen ein Erbe übernommen, das es zu erhalten gilt, um Geschichte erlebbar zu machen“, betonte die Ministerin.
Dazu ergänzte sie, dass der APX mit etwa 600000 Besuchern pro Jahr zu den Top Ten NRWs gehöre. „Das Beispiel Xanten zeigt mustergültig, welch hoher Stellenwert dem Tourismus als hartem Wirtschaftsfaktor in der ländlichen Region zukommen kann“, resümierte Scharrenbach angesichts der hohen Rückflüsse der investierten Mittel weiter. Zudem ist sie sich sicher, dass auch die aktuellen Bestrebungen, den hiesigen Abschnitt des römischen Limes in die Liste des UNESCO-Welterbes aufnehmen zu lassen, zu einer dauerhaften Stärkung des Standortes führen werden.
Da der APX nicht nur musealen Charakters ist, sondern auch das Miteinander von Menschen mit und ohne Handicap fördert und durch seine Werkstätten sowie die römischen Werften ein hervorragendes Beispiel für gelungene Inklusion darstellt, kommt ihm auch auf diesem Gebiet ein hoher Stellenwert zu.
Wenn auch die Höhe der künftigen Rahmenvereinbarung noch Gegenstand der weiteren Verhandlungen sein wird, so richtet LVR Direktorin Ulrike Lubek den Blick voller Optimismus nach vorn, „Wir sind sehr froh, mit dem Land einen verlässlichen Partner an unserer Seite zu wissen. Die Besucherinnen und Besucher werden sich auch zukünftig auf neue spannende Angebote im APX freuen können“.

Randolf Vastmans

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